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Vliestapeten

25.05.2012, 15:11
Hallo, ich renoviere gerade unser Schlafzimmer, weil wir einfach einen anderen Look wollten. Da meine Frau eine art Fototapete haben möchte, habe ich mal einwenig Recherchiert, und bin auf "Vliestapeten" gestoßen. ICh war bis jetzt immer auf die normalen Raufasertapeten eingeschossen :P

Weiß jemand, ob es bei den Vliestapeten irgendwas zu beachten gibt, bzw. etwas anders ist als bei der Raufaser??

danke schonmal

Lg Sebastian
 
Rauhfasertapete, Tapezieren, Tipps, Unterschiede, Vliestapete Rauhfasertapete, Tapezieren, Tipps, Unterschiede, Vliestapete
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12 Antworten
Hallo Sebastian, zum Thema Vliestapeten hatten wir schon mal diese Threads: http://www.1-2-do.com/forum/vliestap...thema-248.html http://www.1-2-do.com/forum/vliestap...hema-4720.html Vielleicht findest du da schon ein paar Infos.

 

Mein Haupttipp für die Verwendung von Vliestapeten: Ignorieren und was anderes kaufen! Absolute Katastrophe. So was störrisches habe ich beim Thema Tapete noch nicht erlebt.

 

Ich bin mit unseren Vliestapeten sehr zufrieden. Gingen sehr gut zum verkleben wenn man Wand UND Tapete einkleisterte und nicht nur die Wand wie vorgegeben. Nur Kleister an der Wand klebte bei mir gar nichts - aber die ersten beiden Bahnen runter, Kleister drauf und wieder ran, schon klappte es

Aber nimm keinen Billigkleister, ich nehme nur noch Metylan - in dem Fall speziell für Vliestapeten

 

Ich hab nun schon mehrfach Vliestapete verklebt und hab immer ein sehr gutes Ergebnis erzielt.

Was ich dabei aber gelernt habe: Nicht am Kleister sparen!!!

Gib lieber 2 Euro mehr aus und hol den Kleister von Metylan, nicht irgend ne Hausmarke oder so...Das spart, Zeit, nerven und im Endeffekt auch Geld.

Wand gut und dick einkleistern... Tapete drauf... ordentlich anbürsten und rollen... hält super.

Noch ein Tipp: Metylan bietet auch auch den "direct control" an... der soll auf der Wand rosa sein und erst beim abtrocknen klar werden, damit man sieht, wo man schon gepinselt hat........... der ist aber nur im Eimer leicht rosa und an der Wand genau wie der normale Kleister auch... Grüße Basti

 

Zitat von TH3LOc
... Was ich dabei aber gelernt habe: Nicht am Kleister sparen!!!

Gib lieber 2 Euro mehr aus und hol den Kleister von Metylan, nicht irgend ne Hausmarke oder so...Das spart, Zeit, nerven und im Endeffekt auch Geld.


...
Das gilt aber nicht nur für Vliestapeten. Bei uns gibt´s nur Metylan, weil der einfach die besten Ergebnisse liefert. Habe weder Zeit noch Lust, beim Tapezieren noch Experimente zu machen...

 

Funny08  
Nie wieder Tapeten - Wir haben nach und nach fast überall auf Farbe umgestellt.
Vliestapete hatte ich in dem Zimmer verlegt, in welches mein Vater nach seinem Schlaganfall vor 3 Jahren als Krankenzimmer bekommen sollte. Leider hat er das nicht mehr erleben dürfen, dank unfähiger Ärzte und den Sparmaßnahmen in der Gesundheitspolitik.

Damals half auch nur - die Wand mußte richtig dich eingekleistert werden ich kleisterte immer etwa 2 Bahnen breite ein, legte eine Bahn an die Wand und dann wieder 2 Bahnen breit einkleistern, so bekam die erste Lage Kleister gut Kontakt zur Wand und die 2 Lage war feucht genug um die Tapete prima zu halten.

 

Also wir haben ganz gute Erfahrungen mit Vliestapeten gemacht. Wichtig Ist aber neben dem Kleister auch ein ebener und gleichmäßiger Untergrund. Ich habe daher an sehr ungünstigen Stellen die Wand vorher nochmal mit Feinspachtel glatt gezogen (muss man aber nur bei wirklich schlechten Wänden machen) und alles vorher mit Tapetengrund weiß gestrichen. Statt des teuren Tapetengrundes kann man aber auch ein billiges Malerweiß aus dem Baumarkt nehmen. Andernfalls kann es bei hellen Tapeten zum Durchschimmern des Hintergrundes kommen.

 

Wir sind da geteilter Meinung.
Meine Frau liebt Vliestapeten weil bei denen die Verarbeitung einfacher ist.
Ich persönlich hasse diese Dinger, da sie ja angeblich trocken an die gekleisterte Wand kommen sind sie störrischer, nicht so gut in Ecken und Kanten biegbar etc.
Ausserdem habe ich es noch nicht erlebt das die Vliestapeten überall und in allen Ecken und Kanten ordentlich und dauerhaft kleben, und immerhin tapeziere ich ja nicht mit dem Hintergedanken wie ich die Tapeten irgendwann mal wieder leicht von der Wand ab bekomme.

Das mit dem Qualitätskleister gilt, wie schon geschrieben, bei allen Tapeten, egal ob Vlies, Rauhfaser, Struktur oder was auch sonst, Metylan ist nun mal die beste Wahl und wer sich beim tapezieren nicht ärgern und ständig nachkleistern will sollte daran nicht sparen.

 

Susanne  
Hallo Sepp 123,

das Wichtigste haben Dir unsere Mitglieder schon berichtet: RICHTIG GUT EINKLEISTERN!

Und zwar die Wand nicht nur gleichmäßig, sondern eigentlich fingerdick in Kleister "tränken" und - wie auch andere schon sagen: Nimm auf jeden Fall einen Qualitätskleister für Vliestapeten. Dann ist die Verarbeitung von Vliestapete einfach, schnell und angenehm, denn in dem dicken Kleisterbett kann man die Tapete super auflegen und verschieben.

Ich habe allerdings selbst hin und wieder auch zusätzlich die Tapete eingekleistert, und einige Tapeten sind wirklich störrisch - das musst Du ausprobieren. Und zwar nicht erst zuhause, sondern vorab im Laden. Schon am Tapetenmuster kannst Du erkennen, ob sich diese Tapete nun besonders dick und sperrig, oder ob sie sich halbwegs flexibel und gut verarbeitbar anfühlt. Lass Dich sonst beraten. In einigen Baumärkten darf man auch das Anbringen ausprobieren.

Seit es Vliestapete gibt und wir die Wand einkleistern "dürfen" statt die Tapete, verarbeite ich allerdings auch Papiertapete zunehmend auf diese Weise. Das hat bisher ganz hervorragend geklappt, aber auch hier immer vorausgesetzt, dass sich ausreichend Kleister auf der Wand befindet.

Dass das trockene Einlegen der Tapete in ein Kleisterbett angenehmer ist, als mit so einem nassen "Lappen" auf die Leiter zu steigen, leuchtet ein, aber wenn es um die Verarbeitung von Deckentapete geht, ziehe ich übrigens das herkömmliche Verfahren vor. Eine Decke so dick einzukleistern, dass die Tapete hält, dauert und tropft.

Wir haben hier einen Artikel zu den verschiedenen Tapetenarten und zur Verarbeitung, und hier einen zu Deiner Inspiration!

Viel Spaß beim Tapezieren, und lass uns doch mal wissen, wie es funktioniert hat.

Viele Grüße

Susanne

 

Strucki  
Benutzt am besten ein Kleistergerät wie zb. Tapo fix dann braucht ihr die Wand nicht einkleistern und ihr spart Zeit und Nerven.....wie schon gesagt ist dann der Kleister von Mytylan TG die richtige Wahl.....

 

Wichtig ist auch die richtige Untergrundvorbereitung, die meisten denken, wenn die Alte Tapete entfernt ist kann man gleich drüber tapezieren. Leider ist dieses denken falsch, es sind nähmlich immer noch Rückstände des Alten Kleisters auf der Wand und diese fungieren als Trennmittel. Deshalb nach dem abmachen der Tapete am besten mit einem Wasser- Tapetenentferner Gemisch abwaschen -> kleiner Aufwand große Wirkung.
Wichtig ist auch bei neuem Untergrund einen speziellen Tapetenuntergrund einsetzen gibts z.B. von Metylan für diverse Untergründe. Auf gar keinen Fall solltet ihr einen Tiefgrund einsetzen. Dieser wirkt kontraproduktiv, denn er sorgt dafür das der Kleister zu arg in die Wand einziehen kann und somit die Nähte aufgehen und an den Kanten keine gute Haftung erzielt wird. Was auch zu beachten ist ist der Tapetenkleister selber meistens benötigt man einen Spezialkleister ist aber auf den Tapetenrollen aufgedruckt.

 

Strucki  
Zitat von firefighter0
Wichtig ist auch die richtige Untergrundvorbereitung, die meisten denken, wenn die Alte Tapete entfernt ist kann man gleich drüber tapezieren. Leider ist dieses denken falsch, es sind nähmlich immer noch Rückstände des Alten Kleisters auf der Wand und diese fungieren als Trennmittel. Deshalb nach dem abmachen der Tapete am besten mit einem Wasser- Tapetenentferner Gemisch abwaschen -> kleiner Aufwand große Wirkung.
Wichtig ist auch bei neuem Untergrund einen speziellen Tapetenuntergrund einsetzen gibts z.B. von Metylan für diverse Untergründe. Auf gar keinen Fall solltet ihr einen Tiefgrund einsetzen. Dieser wirkt kontraproduktiv, denn er sorgt dafür das der Kleister zu arg in die Wand einziehen kann und somit die Nähte aufgehen und an den Kanten keine gute Haftung erzielt wird. Was auch zu beachten ist ist der Tapetenkleister selber meistens benötigt man einen Spezialkleister ist aber auf den Tapetenrollen aufgedruckt.
Da muß ich wiedersprechen
Kleisterrückstände auf der Wand würden sich bei Neuverklebung mit dem neuen Kleister verbinden weil Kleister im allgemeinen wasserlöslich ist.
Eine Grundierung bei zu stark saugenden Untergründen würde ich allerdings auch empfehlen.
Gruß Strucki

 

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