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Verarbeitung/Verleimbarkeit von Walaba-Stauseeholz

08.07.2014, 17:35
Ich werde in den nächsten Wochen eine Terrasse aus Walaba-Stauseeholz erstellen. Ein sehr robustes und ökologisch unbedenkliches Tropenholz ( wer dazu mehr wissen will sei auf die üblichen bekannten Suchmaschinen verwiesen).

Ich möchte es nun aber auch verwenden um daraus Garten-Möbel zu bauen. Auch wenn ich überwiegend verschrauben möchte, werde ich nicht ganz um Verleimungen drum herum kommen. Laut Datenblatt enthält Walaba hohe Anteile an Ölen und Harzen. Einerseits sorgt dies für die enorm hohe Resistenzklasse, andererseits sehe ich genau hier das Problem bei der Verleimung.

Dazu meine Frage ob bereits jemand mit dem Holz Erfahrung in der Verleimung hat? Ist evt. ein "besonderer" Leim erforderlich oder tun es die üblichen Verdächtigen?
 
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5 Antworten
vielleicht mal die Verbindungen auf Gewinde-Buchsen ( z.B. Rampamuttern ) beschränken,
bei Feuchte gehen Kleber auf PU- Basis, aber auch die Epoxide mögen kein Öl und Harz !
Also Rampa-Muttern in Sacklöchern eine und von den weniger sichtbaren Seiten verschrauben ! Wie dick Du solche Holzteile machen musst, kommt auch auf die Härte an,
andererseits gibt es auch ( fast ) normale Holzschrauben mit spez. Köpfen ( u.Torx- Bits )
in brünniert ( z.B. Linsen-Senkkopf ) wenn das Holz dunkel ist !... einfach mal danach googeln ...
Gruss.....

 

Geändert von Hazett (08.07.2014 um 18:15 Uhr)
Die meisten Verschraubungen wären tatsächlich später nicht sichtbar, einige wenige wären es.

Mein Hauptproblem sind die Tischbeine. Die einzigen verfügbaren Querschnitte sind die Dielen selber (25 x 145mm) und die UK-Latten (70 x 42 mm). Mein Idee war daher aus zwei Dielen ein gleichschenkliges Winkelprofil zu fertigen und dafür von einer Diele einen 25mm Streifen wegschneiden und dann die beiden Stücke verbinden.Aber je länger ich darüber nachdenke, desto besser gefällt mir die Verbindung mittels Muffe oder Mutter und dann neben einer nicht ganz unsichtbaren Verschraubung.

 

Munze1  
Ich würde es an einem Teststück mit PU Kleber versuchen.

 

Munze1  
Du könntest auch Holzdübel aus dem Material herstellen und diese dann zum Verstecken der Schrauben verwenden. Zapfenschneider wäre das Stichwort.

 

Ah, munze, das ist die perfekte Möglichkeit bei der Controllerin neues Werkzeug durchzusetzen. - Da gibt's doch was von, äh bei feinewerkzeuge .

Dann werde ich mal an dem einen oder anderen Probestück probieren, ob ich Verbindungen mit Quegewindebolzen so hinbekomme, daß ich damit auch selber zufrieden bin - die Sacklöcher werden später nie zu sehen sein.

 

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