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Unterkonstruktion Holzterrasse

10.04.2016, 11:52
Hallo zusammen,
ich plane bei uns im Garten eine Holzterrasse zu bauen.
Meine Fragen richten sich bezüglich der Vorbereitung für die Unterkonstruktion.
Diese möchte ich möglichst "einfach", aber auch lange haltbar und sicher errichten.
Der Boden besteht aus Erdreich.
Das Holz nicht auf dem Erdreich aufliegen soll ist klar, daher habe ich gerade zwei Varianten im Kopf.
1.) Terrassenlager, welches ich auf eine Schotter/Kies Schicht stelle.
- Wie tief sollte diese Schicht sein? Reichen 10-20 cm?
- Reicht es diese Schicht nur anzulegen, wo das Terrassenlager draufkommt?
- muss unter das Terrassenlager eine Gehwegplatte?
- reicht die Schotterschicht "manuell" zu verdichten?
- reicht vielleicht auch ein Sandbett, 20cm tief?
2.) Pfostenträger, direkt in das Erdreich, ca. 50-60 cm tief einbetonieren
- Welchen dm sollte das "Pfundament" je Träger haben?
- Direkt in das Erdreich (ist sehr fest) einbetonieren oder mit Verschalung/Rohr?
Was wäre die bessere Variante, oder sind beide so nicht gut und lange haltbar?
Vielen Dank für eure Antworten.
Viele Grüße
Reiffe
 
Holzterrasse, Holzunterkonstruktion, Terasse, Unterkonstruktion Holzterrasse, Holzunterkonstruktion, Terasse, Unterkonstruktion
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6 Antworten
wichtig ist, damit von UNTEN möglichst keine Grünzeug hochkommt... die ges. Grundfläche mit Folie und Kies ( z.B. ) abzudecken... dann etwa alle 2 mtr eine Stahlhülse einbetonieren..
kann auch eingeschlagen werden und um die Hülse rum Mörtel oder Beton, damit diese nicht mit der Zeit absackt... die Folie zu dem Zweck kreuzförmig einschlitzen... letztlich soll diese verhindern, das das Grünzeug nachwächst... Feuchte geht immer etwas von den Seiten drunter ! die Querbalken für die Trag-Konstruktion sollte schon 80 x 120 mm sein, und wo die Dielen draufkommen, etwa 60 x 80 mm haben ( hochkant ) im 50-60 cm Raster bei 24mm Dielen z.B. ..........
Dabei ergibt sich eine 2 lagige Trag-Konstruktion, das 2 mtr Raster für die 80 x 120er Balken und die 60 x 80er Balken im ca. 50- 60 cm Raster, wo die Dielen aufgeschraubt werden ! Die Balken sollten möglichst aus einem Stück sein.. und 2x mit Xyladecor einpinseln nicht vergessen !... alles mit soliden verz. Eisenwinkeln verschrauben !
Gruss...

 

Geändert von Hazett (10.04.2016 um 18:09 Uhr)
also - meiner meinung nach reichen 10 - 20 cm - maße abstecken - rasesode weg - schon verdichten - vlies auslegen - darauf frostschutzschicht aus schotter oder betonrecycling(ist billiger) körnung 0 - 45 - auf keine fall sand oder kies,ist zuviel lehm drinn - natürlich alles in waage einbauen - nochmal mit rüttelplatte drauf und verdichten - es ist notwendig alles nochmal mit feineren material abzuziehen - es kann unter das terassenlager ein platte muß aber nicht sein -
zweitens - pfostenlager gehen auch - 50 cm tief reicht - ich würde es nicht machen weil die ganze sache dann eine schöne behausung für feldmäuse dient - und aus dem erdreich steigt immer feuchtigkeit auf die dein terassenbelag von unten angreift.
vieleicht auch rings um das ganze eine drainage mit einplanen damit regenwasser weg kann und nicht drunter stehen bleibt

 

Ich habe bei meinem Terassenbau zuerst mit der Motorhacke alles Unkraut entfernt. Dann den Boden einebnen und Unkrautflies darauf. Darüber kam dann eine ca. 15 cm dicke Schicht aus Mineralbeton die ich mit einem Rüttler verdichtet habe.
Für die Auflagepunkte der Unterkonstruktion habe ich den Schotter wieder entfernt und Betonsteine einbetoniert. Diese sind in Dielenlaufrichtung mit 2% Gefälle ausgerichtet. Die Betonsteine haben die Maße 10x10x6, bzw. 20x10x6 cm.
Auf den Steinen liegen zum Feuchtigkeitsschutz Gummipolster.
Die Unterkonstruktion besteht aus 50x30 mm dicken Balken. Der Abstand der Auflagepunkte wird mit ca. 80 cm empfohlen. Ich bin auf 50 cm gegangen. Um dem Verziehen der Balken entgegenzuwirken habe ich sie mit liegenden Balken verbunden. So entsteht eine Art Leiterkonstruktion.
Die Dielen habe ich mit einem Abstand von 3 mm aufgebracht, das ich ich schon mehrfach Besteckteile auf Nimmerwiedersehen verschwinden sehen. Dieses geringe Maß führt aber dazu, dass die Fugen im Winter auf Null gehen. Offensichtlich waren die Dielen sehr gut getrocknet. In den bisher 5 Jahren sind die Fugen kaum größer geworden.
Trotz des Unterbaus mit Flies und verdichtetem Mineralbeton wachsen einige wenige Unkräuter unter den Dielen, auch fühlen sich Spinnen dort sehr wohl - ist ja auch schön trocken da unten.

 

Ich habe für unsere Terrasse bzw. Gartensitzfläche darüber nachgedacht die Ecken mit einbetonierten Pfostenhaltern festzusetzen und alle 60 cm mit Hilfe von Pflastersteinen und Elastomerplatten Auflagepunkte zu schaffen. Um den Untergrund Beikräuterfrei zu halten möchte ich zunächst den Boden "entgrünen" und dann Folie auslegen. Ein Wabennetz von 60x60 sollte aus meiner Sicht ausreichend für den Unterbau sein.

 

für den Camping gibt's solche Matten für Vorzelte usw., welche Luft und Wasser durchlässig sind, ca.3 x 4 m und andere Formate... aber Taler, Messer Gabeln usw. bleiben da im Griffbereich... auch bei Farben große Auswahl ! ( z.B.Camping- Berger-Neumarkt )
Gruss....

 

zum beitrag von urs1 ist zu sagen, er meint mit mineralbeton kein beton in dem sinne sondern betonrecyling. zumindest hab ich es so verstanden...................

 

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