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Unterkonstruktion für Naturstein-Verblender?

15.08.2013, 13:31
Hallo zusammen,
ich will meinen Balkon/Dachterasse renovieren. Vor 3 Jahren habe ich die alte Holzverkleidung, die schon komplett vergammelt war durch diese provisorischen Holzplatten ausgetauscht:
Diese Platten müssen jetzt auch wieder runter und sollen durch Naturstein-Verblender ersetzt werden. Die Natursteinverblender, die ich vernwenden will sehen in etwa so aus (Ich muss also nichts verfugen):

Nun überlege ich welches Material am besten für die Unterkonstruktion geeignet wäre. Zuerst dachte ich an Holzplatten, aber ich habe Angst dass die sich durch die Feuchtigkeit aussen verziehen und die Verblender dann nicht vernünftig darauf halten, sich verschieben und im schlimmsten Fall runterfallen. Ich hatte auch schon an Rigipsplatten für Feuchträume gedacht, aber kommen die mit den Minustemperaturen im Winter klar?
Im Baustoffhandel hat mir eine Verkäuferin etwas von Styrodur erzählt, aber nachdem ich ein wenig gegoogelt habe, habe ich große Zweifel, da es ja wohl eher zum Dämmen eingesetzt wird. Ausserdem habe ich die Befürchtung, dass das Styrodur das Gewicht der Naturstein-Verblender nicht aushält.
Ich hoffe ihr könnt mir hier weiterhelfen.
Viele Grüße,
mastafu
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Balkon, Dachterrasse, Naturstein Balkon, Dachterrasse, Naturstein
Bewerten: Bewertung 1 Bewertung
21 Antworten
Woody  
Was ist das hinter dieser Platte? Eine Holzwand?

Müssen es diese Riemchen sein oder darf man Alternativen auch vorschlagen? Mir würde nämlich alternativ eine Verblendung mit WPC-Dielen einfallen, allerdings zwengs Optik nicht gerade, sondern im 45Grad-Winkel verlegt (also schräg). Diese Dielen sind sozusagen unkaputtbar und lassen sich ganz einfach mit Stahlschrauben auch am Holz befestigen.

 

Hallo,

danke für deine Antwort.
Was meinst du mit Riemchen?

Was für eine Unterkonstruktion drunter kommt ist eigentlich egal, da man es durch die Verblendung eh nicht mehr sehen wird. Aber die Frage ist was sinnvoll ist. Du meinst diese WPC-Dielen als Unterkonstruktion? Die Natursteinverblender sollen auf jeden Fall drauf.

 

Woody  
Ja mit Riemchen mein ich diese Natursteinverblender. Und nein, die WPC-Dielen sollen nicht als Unterkonstruktion dienen (bissl teurer Spaß) sondern als Alternative.

Du hast die Frage nach der bestehenden Wand bzgl. Material nicht beantwortet.

 

Hallo,

ist das ganze denn Überdacht? Wenn ja und nur Luftfeuchtigkeit hin kommt kannst bestimmt auch eine Holzplatte nehmen. Diese muss dann grundiert werden und dann wird spezialkleber benutzt. Kein Fliessenkleber da der nicht richtig abbinden kann. Wenn das ganze Teil im Regen steht wirds wohl schwieriger.......
Für den Außenbereich hab ich da weniger Erfahrung

 

Hallo,

nein ist nicht überdacht. Ist voll dem Wetter ausgesetzt. Ist ne Dachterrasse ohne Schutz, voll Südsonne und Schnee im Winter ;-)
@ Woody: ups den Satz hat es gelöscht. Ja untendrunter sind Holzdachbalken und leeres Dachgewölbe. In diese Holzbalken, die sehr dick sind, ist auch mit Schrauben das Geländer befestigt und soll auch die Unterkonstruktion befestigt werden.
Was haltet ihr denn von Rigipsplatten oder Styrodur, was die uns im Baustoffhandel empfohlen haben? Bin skeptisch aufgrund diverser einträge im Netz bezüglich winterhart.
Dank euch

 

Ich würde Wedi Bauplatten nehmen, die gibt es ab 3 mm dicke, wird haupsächlich für Bäder genommen um unebenheiten auszugleichen.
Habe das schon oft gemacht auch für draußen, Fliesenkleber drauf und an die wand gedrückt fertig am nächsten Tag dan mit Fliesenkleber deine Naturstein-Verblender drauf

 

Ah super und diese Bauplatten sind auch sehr robust und man kann sie mit Schrauben befestigen ohne Probleme? Weil hintendran ist ja keine Wand zum festkleben. Nur Leerraum und Holzbalken. Würden die dann mit Rostfreien Schrauben befestigen.
Welche Stärke würdest du emfpehlen bei solchen natursteinverblendern, die ja einiges an Gewicht haben.
Danke :-)

 

Kommt darauf an wie weit die Holzbalken auseinander sind, ich denke aber das 2 cm dicke reichen, die sind sehr stabil natürlich nicht bei einen Abstand von 200 cm;-)))
Es gibt extra dübel für die Wediplatten

 

Geändert von Holzharry (15.08.2013 um 17:30 Uhr)
Waren grad im Reiffeiesencenter, die meinten wir bräuchten 50mm Platten mindestens, für die Stabilität von Natursteinverblendern von 1cm bis 3cm Dicke an manchen Stellen. Jetzt das Problem das wären 8 cm, die leider nicht da sind zwischen dem Dach und dem Kupferblech des Daches.
Wenn wir nur wüssten, ob es dünnere Platten auch tun???
Die Natursteine wiegen pro Quadratmeter 48 kg.

 

Woody  
Zitat von Mastafu
Die Natursteine wiegen pro Quadratmeter 48 kg.
Bist du sicher, dass du da Produkte für die Wand hast? 48kg erscheint mir arg viel und irgendwie nicht glaubhaft. Da würden ja an einer Mauer für 10m² knapp eine halbe Tonne picken

 

Ja, die sind für die Wand und bis zu 3,5cm dick, daher das Gewicht. Es gab auch dünnere, aber die sind nicht für außen geeignet.

Ich habe gerade mal hinter die jetzigen Holzplatten geschaut, leider kann ich die nicht so ohne weiteres wegschrauben und ein Foto machen...aber da sind 2 ca. 10cm dicke durchgehende Balken oben und unten ca. 50 cm auseinander. Ich könnte also die Platten durchgehend oben und unten verschrauben.

Was auch noch kritisch sein könnte ist die Tatsache, dass die Steine nur rein an der Wand hängen, die würden unten nicht aufliegen, somit sollten die Platten das gesamte Gewicht tragen können.

 

was ist den mit styropor dann mit Spieß verputzen und dann die riechen drauf kleben
so werden die Wärme gedämmten häuser auch aufgebaut

 

Ich hätte 2 cm dicke Wedi-Platten genommen, das Gewicht hängt ja an der Wand also Belastung bekommen die wenig und da die Balken 50 cm auseinander sind kannst du genug schrauben, ich würde es tun, ist aber dir selbst überlassen was du machst,-)))

 

Pedder  
Auch ich hätte 20 mm starke Wedi Platten verarbeitet. Um etwas mehr Auflage für die Verschraubung dieser Platte zu bekommen, hätte ich zwischen die Dachbalken noch Dachlatten verschraubt, um die Platten auch zwischen den Balken verschrauben zu können.

Jeweils 2 Winkel an die Balken geschraubt, Dachlatte oder kleines Kantholz dazwischen schrauben und anschließend die 20 mm starke Wedi-Platte angebracht.

Riemchen drauf kleben und zum Schutz dieser Wand kannst Du oben drauf noch eine Metallhaube mit Überstand anbringen. So ist die Wand nicht voll und ganz der Witterung ausgesetzt.

 

Pedder  
Die 2. Alternative ist:

50 mm starke Gasbetonsteine zwischen die Balken kleben oder mauern. Darauf dann die Riemchen kleben..

 

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