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Unebener Schnitt bei Kapp- und Gehrungssäge

17.02.2014, 14:07
Hallo an Alle!

Ich bin neu hier und hoffe meinen ersten Hilfeschrei erhört jemand.
Ich besitze eine Metabo Kapp und Gehrungssäge (KGS216M) und bin (war) eigentlich relativ zufrieden damit. Bis mir auffiel, dass die Schnitte von Brettern nicht eben sind. Wenn ich eine komplett ebene Metallschiene auf die Schnittkante lege, sieht man einen "welligen" Verlauf der Schnittkante. Ich habe bereits das Sägeblatt mit einem hochwertigeren von Bosch gewechselt, jedoch das brachte keine Verbesserung. Auch das Einspannen des Werkstücks, dass es nicht verrutscht brachte nichts...

Hat jemand eine Ahnung woran es liegen könnte, dass meine Säge keine ebenen Schitte produziert? Ist das etwas üblich bei dieser Preisklasse?

Grüße vom Holzklopfer
 
Kapp- und Gehrungssäge, Schnitt, Unebenheit Kapp- und Gehrungssäge, Schnitt, Unebenheit
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17 Antworten
Woody  
Kannst du bitte ein Foto posten? Was ist ein ebener Schnitt?

Ohne dein Problem jetzt an sich verstanden zu haben, könnte dein Sägeblatt aber unwuchtig laufen. Alle Muttern etc. fest angezogen?

 

Munze1  
Tritt es bei jedem Holztyp auf? Manchmal fangen die Blätter zu flattern an und es ergibt unsaubere Schnittkanten. Passt der Vorschub? Ist die Spannaufnahme fest angezogen, und oder vielleicht verschmutzt?

 

debabba  
hm , deine Metabo hat ein Zugfunktion. Kann es sein, dass der Zugschlitten nicht mehr einwandfrei läuft? Evtl. sind die Lager ausgeschlagen?

 

Wie Woody schon schreibt, eventuell eine Unwucht. Schau mal ob das Blatt bzw. ein Lager Spiel hat.

 

Leider bin ich gerade nicht zu Hause.
Ich versuche es man so zu erklären: Wenn ich die Metallschiene auf die Schnittkante lege und dann das Ganze Richtung Deckenleuchte halte, schimmert zwischen Schnittkante und Metallschiene teilweise das Licht durch. Die Schnittkante weist irgendwie Wellen auf...

 

Danke für die Antworten.
Das mit der Unwucht habe ich mir auch mal gedacht.
Nur, wie kann ich die kontrollieren?

 

Kann es sein, dass die "Welle" genau an der Stelle ist, wo das Blatt eintaucht und die Zugbewegung beginnt? Das wäre dann ein bekanntes Phänomen bei Zug-Sägen, welches ich auch bei meiner PCM 7S beobachten kann. Sobald man einen gezogenen Schnitt ausführt, sieht man dort, wo das Blatt in die Zugbewegung gegangen ist, einen leicht unsauberen Schnitt. Das lässt sich wohl nie so ganz umgehen.

Zum einen hat es wohl etwas mit dem Verändern der Schnittrichtung auf sich und zum anderen ist es eine Frage, wie gut und hochwertig der Zugmechanismus gefertigt ist. Bei Billigsägen ist das noch viel extremer zu beobachten. Die Bosch und Metabos der Heimwerker-Klasse sind da schon ganz gut - aber eben nicht perfekt.

 

Woody  
Stell einfach einen Schreinerwinkel an das Sägeblatt und dreh es von Hand. Dann siehst du, ob es wackelt bzw. von der Linie (Winkelschenkel) abweicht.

 

wenn du am Außenrand vom Sägeblatt z.b einen Bleistift anlegst und durchdrehst, dann solltest du es merken.

 

Zitat von Woody
Stell einfach einen Schreinerwinkel an das Sägeblatt und dreh es von Hand. Dann siehst du, ob es wackelt bzw. von der Linie (Winkelschenkel) abweicht.
oder so, falls vorhanden

 

Super Danke!

 

Zitat von Mopsente
Kann es sein, dass die "Welle" genau an der Stelle ist, wo das Blatt eintaucht und die Zugbewegung beginnt? Das wäre dann ein bekanntes Phänomen bei Zug-Sägen, welches ich auch bei meiner PCM 7S beobachten kann. Sobald man einen gezogenen Schnitt ausführt, sieht man dort, wo das Blatt in die Zugbewegung gegangen ist, einen leicht unsauberen Schnitt. Das lässt sich wohl nie so ganz umgehen.

Zum einen hat es wohl etwas mit dem Verändern der Schnittrichtung auf sich und zum anderen ist es eine Frage, wie gut und hochwertig der Zugmechanismus gefertigt ist. Bei Billigsägen ist das noch viel extremer zu beobachten. Die Bosch und Metabos der Heimwerker-Klasse sind da schon ganz gut - aber eben nicht perfekt.
Die "Welle" tritt nicht nur am Anfang des Brettes auf. Die Unebenheiten treten in einem Abstand von ca. 5 cm auf. Aber auch bei schmalen Brettern wo ich die Zugfunktion kaum benutze, ertsteht ein unebener Schnitt.

 

Moin,
zieh mal den Netzstecker und wackel am Sägeblatt, vielleicht hat die Sägeblattwelle ja Spiel und das Blatt kann beim Schnitt kippeln.

Gruß Heiko

 

Schuld an dem Wellenschnitt sind die beiden Führungssäulen für den Zugschlitten !
Da der Wellenabstand relativ gering ist, macht hier 0,1 mm Verdrehung, am Sägeblatt
u.Umständen fast 1mm aus ! Entweder Du kannst hier eine Klemmvorrichtung
anbringen... oder den Abstand der Wellen etwa verdoppeln... ist wohl nur eine theoretische Möglichkeit.. ! Also das Teil nur als Kappsäge verwenden....leider !
Gruss.....

 

Zitat von Hazett
Schuld an dem Wellenschnitt sind die beiden Führungssäulen für den Zugschlitten !
Da der Wellenabstand relativ gering ist, macht hier 0,1 mm Verdrehung, am Sägeblatt
u.Umständen fast 1mm aus ! Entweder Du kannst hier eine Klemmvorrichtung
anbringen... oder den Abstand der Wellen etwa verdoppeln... ist wohl nur eine theoretische Möglichkeit.. ! Also das Teil nur als Kappsäge verwenden....leider !
Gruss.....
Was meinst du mit "...eine Klemmvorrichtung anbringen... oder den Abstand der Wellen etwa verdoppeln"?

 

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