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überflutet Küche und Streusalz

25.02.2012, 09:27
Hallo zusammen... letztes Wochenende ist mir ein echt riesiges Missgeschick passiert. Und zwar ließ ich ins Spülbecken zum abwaschen Wasser hinein, vergas dieses weil ich 1000 andere Sachen im Haushalt nebenbei machte... und es lief und lief... der zweite Abfluß schaffte es nicht und das Wasser lief über die Arbeitsplatte rechts & links & über die versenkbare Steckdose in die Küche ... ******* !!! Zuerst Sicherungen raus, alles vom Netz getrennt und danach war großes trockenlegen und Schadensbegrenzung angesagt. Nachdem alles auseinander gebaut war, sodas Laminatboden und die Korpuse lüften konnten. Legte ich noch unter die Küche sechs gefüllte Arbeitssocken mit Streusalz. Gestern konnte ich alles ohne Nennenswerte Schäden zurückbauen. Die Verteilersteckdose die im Spülenkorpus lag, hängt jetzt unter der Arbeitsplatte...
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13 Antworten
Zitat von grobaunfug
...
Gestern konnte ich alles ohne Nennenswerte Schäden zurückbauen. Die Verteilersteckdose die im Spülenkorpus lag, hängt jetzt unter der Arbeitsplatte...
Na, das war ja Glück im Unglück. Freut mich, dass das so "glimpflich" abgegangen ist. Auf jeden Fall wird dir das nicht mehr passieren

 

Das ist ja saublöd gelaufen. Das wäre ja ein Grund für ein Doppelspülbecken. Dort kann das Wasser zuerst ins zweite Becken, und damit ablaufen.

 

MicGro  
Sein froh das es ohne grössere Schäden von statten ging. Aber ist der Überlauf nicht dafür da daß das Wasser nicht überläuft? 

 

Zitat von MicGro
Sein froh das es ohne grössere Schäden von statten ging. Aber ist der Überlauf nicht dafür da daß das Wasser nicht überläuft?
genau das ist der Anhaltspunkt... bis letzten Herbst wurde bei uns in der Straße das marode Trinkwassernetz erneuert, sodas wir jetzt mehr Durchfluß / Druck im Netz haben... Ich hab die Hauptarmatur für´s Trinkwasser im Keller gedrosselt. Schlimm war es bisher auch bei der Waschmaschine bzw. Spülmaschine, wenn die ihre Ventile zugefahren haben, gab es ein regelrechten Schlag im Leitungssystem. In den nächsten Tag wird nen Druckminderer mit Filter installiert.

 

Geht das gut mit dem Streusalz? Ich hab Wasser im Auto und hab mir auch schon gedanken drüber gemacht einen Eimer mit Streusaltz reinzustellen war mir aber nicht sicher ob es klappen würde

 

... nimm nen Beutel Reis und pack den in eine flache Schale hinter den Sitz, ist besser als Salz im Auto

 

Zitat von bonsaijogi
... nimm nen Beutel Reis und pack den in eine flache Schale hinter den Sitz, ist besser als Salz im Auto
ich dachte, der fällt in China immer um *duck*

Aber zum eigentlichen Thema... uiuiui ... da hast Du ja echt Glück gehabt, das Dir nicht alles richtig um die Ohren geflogen ist :/
Was sich auch überhaupt nicht gut macht in der Küche sind Waschmitteltabs, die versehentlich im Geschirrspüler landen - gibt eine riesengroße Sauerei

 

Zitat von sabolein
ich dachte, der fällt in China immer um *duck*
... tut er auch und CNN berichtet natürlich über das Drama

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Zitat von grobaunfug
genau das ist der Anhaltspunkt... bis letzten Herbst wurde bei uns in der Straße das marode Trinkwassernetz erneuert, sodas wir jetzt mehr Durchfluß / Druck im Netz haben... Ich hab die Hauptarmatur für´s Trinkwasser im Keller gedrosselt. Schlimm war es bisher auch bei der Waschmaschine bzw. Spülmaschine, wenn die ihre Ventile zugefahren haben, gab es ein regelrechten Schlag im Leitungssystem. In den nächsten Tag wird nen Druckminderer mit Filter installiert.
schon wegen dem Heizsystem wird ein Druckminderer nötig sein...bei
mir ist der Druck zwischen 1,5 - 2,5 bar ( max 4 bar !)..da solltest Du unbedingt
nachschauen und handeln !...das Eingangsventil fast zu zudrehen begrenzt
nur die Durchflußmenge, aber nicht den Wasserdruck !!
Gruss von Hazett

 

Zitat von Hazett
schon wegen dem Heizsystem wird ein Druckminderer nötig sein...bei
mir ist der Druck zwischen 1,5 - 2,5 bar ( max 4 bar !)..
Verständnisfrage:

Wie meinst Du das? Meinst Du den Heizkreislauf oder den Warmwasserkessel / Boiler?

 

Die Verbindung verstehe ich auch nicht ganz. Wasser- und Heizsystem sind zwei unterschiedliche und vor allem getrennte Systeme. Wobei sich ein Druckbegrenzer beim Befüllen der Heizanlage als sehr praktisch erwiesen hat.
Hauswasserdruck auf 1,5bar runterdrehen und direkt mit dem Heizkreislauf verbinden. Dann einfach aufdrehen und offen lassen. So habe ich bei der Fußbodenheizung nacheinander die Heizkreisläufe angeschlossen und der Wasserdruck wurde immer automatisch nachreguliert.

Ich habe gerade nochmal nachgesehen:
Unser Hauswasserdruck ist auf 4bar eingestellt.

 

Zitat von Ricc
Die Verbindung verstehe ich auch nicht ganz. Wasser- und Heizsystem sind zwei unterschiedliche und vor allem getrennte Systeme. Wobei sich ein Druckbegrenzer beim Befüllen der Heizanlage als sehr praktisch erwiesen hat.
Hauswasserdruck auf 1,5bar runterdrehen und direkt mit dem Heizkreislauf verbinden. Dann einfach aufdrehen und offen lassen. So habe ich bei der Fußbodenheizung nacheinander die Heizkreisläufe angeschlossen und der Wasserdruck wurde immer automatisch nachreguliert.

Ich habe gerade nochmal nachgesehen:
Unser Hauswasserdruck ist auf 4bar eingestellt.
Aus Sicherheitsgründen wird der Hauswasser-Druck auf möglichst niedrigem
Druck eingestellt...dieser ist bei 2 oder mehreren Etagen entsprechend höher !
das gleiche gilt für die Heizung 1,5-2,5 bar..und dem Zulauf der Heizung !
Ist derselbe am Limit, geht schon mal die Membran im Ausgleichgefäß hinüber !
der eigentliche Grund dafür ist, daß zu dem " kalten " Wasserdruck...das System
bei Erwärmung im geschlossenen Heizkreis leicht 1-2 bar höher wird !
in meiner Hütte sind 3,5 bar am Eingangsregler eingestellt !
Gruss.....

 

Geändert von Hazett (27.02.2012 um 21:17 Uhr)
... ähm ... der Druck im Hausheizkreislauf steigt in der Regel nicht über 2,5* Bar. Kann er auch nicht, dafür sorgt das vorgeschriebene Sicherheitsventil (rote Kappe), dass bei 2,5* Bar den Überdruck automatisch abläßt. Wie Du richtig erklärt hast, steigt der Druck beim erhitzen des Heizkreislaufes an. Darum das Sicherheitsventil, sollte nämlich an der Heizung etwas defekt sein und das Wasser zum kochen bringen wird der Überdruck so abgelassen, die Heizung geht dann auf Störung und schaltet ab. Beim füllen der Heizung ist deshalb darauf zu achten - Blick auf das Manometer - das die Heizung nicht "überfüllt" wird.

Für Warmwasserbereiter gibt es extra Sicherheitsventile (blaue Kappe) die bei 6 Bar Überdruck ansprechen.

Für einige Gerätschaften, wie z.B. Druckspüler für Toilette und Urinal, ist ein Mindestdruck nötig, da diese über eine Bypassregelung funktionieren. Dieser Mindestdruck liegt i.d.R. bei ca. 2 Bar.

Allgemein kann man sagen, dass es auf jedenfall vernünftig ist, einen Druckminderer einzubauen und den auf etwa 4 Bar zu regulieren, so funktionieren auch sensiblere Gerätschaften, die einen Mindestdruck benötigen auch bei Druckschwankungen im Wassernetz immer sehr zuverlässig.

So ist man auch für Modernisierungen der Wasserleitungen der Betreiber gerüstet.
Die Drücke werden nämlich meist bei Modernisierung erhöht.

* = wird in den Bundesländern unterschiedlich vorgeschrieben, z.T. sind auch bis 3 Bar zulässig.

 

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