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U/Min für Fräse

04.05.2012, 22:37
Hallo ein theoretische Anfrage.
Welche Umdrehungen / min muß man / frau auf Tischfräse einstellen. Welches sind die Einfluss Kriterien. Durchmesser des Fräser .......
Kann man / frau ein Buch empfehlen bin momentan am theoritrip.
Danke
gustkraft
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11 Antworten
Das ist alles Andere als ein theoretische Frage, weil davon Arbeitssicherheit und Arbeitsergebnis abhängen.

Die Frage nach der Umdrehung ist (wenn Du schon Theorie haben willst ;-)) eigentlich sekundär. Eigentlich geht es um die Schneidengeschwindigkeit - also die GEschwindigkeit, mit der das Messer am Werkstück entlangrast.

Ist die Geschwindigkeit zu hoch, wird es lauter und die Bruchgefahr steigt. Ist sie zu niedrig, besteht erhöhte Rückschlaggefahr.

Bei Fräsern mit größeren Durchmessern (die haben ja einen größeren Umfang) hat man also tendenziell geringere Umdrehungen als bei eeinem kleinen Fräser - Oberfräsen gehen ja über 22.000 U/min - weil eben der Durchmesser der Fräsköpfe so klein ist.

Auch wenn die Werbung und manche Fachleute in Schreinerforen was anderes sagen ;-), mit einer Tischfräse mit nur einer GEschwindigkeit von etwa 7.000 U/min deckst Du eigentlich alles ab.
Es sei denn, Du willst an der Tischfräse mit einem Adapter auch Oberfräsenköpfe verwenden - das ist aber sowieso keine gute Idee.

Buch?
speziell zu dem Thema würde ich mal den den BGs nachsehen, da gibt´s jede Menge zum Download.

Meine Bibel?
Holztechnik Fachkunde, Verlag Europa Lehrmittel

 

Bei Tischfräse bin ich definitiv raus aus der Nummer. Was nutzt mir die ganze graue Theorie, wenn ich mir nachher praktisch den einen oder anderen Finger in Eigenleistung entferne.

Habt ihr beide eine Tischfräse in Eurer Werkstatt stehen?

 

Zitat von Hobbyholzwerker
Bei Tischfräse bin ich definitiv raus aus der Nummer. Was nutzt mir die ganze graue Theorie, wenn ich mir nachher praktisch den einen oder anderen Finger in Eigenleistung entferne.

Habt ihr beide eine Tischfräse in Eurer Werkstatt stehen?
Dazu ist die Tischfräse nicht gedacht,
Dazu benutzt man (z.Bsp.) dieses Werkzeug:


http://www.sammlungen.hu-berlin.de/dokumente/11474/

ich habe eine und es ist halb so wild, wenn man sich die Fallstricke mal von einem Schreiner erklären läßt + Einweisung durch den Hersteller + Downloads der BG

 

Geändert von Heinz vom Haff (04.05.2012 um 23:20 Uhr)
Na das ist doch genau der Punkt. Kein Buch kann die praktische Einweisung durch einen Profi ersetzen.

Es gibt Leute, die sind nicht mal in der Lage die selbsteinstellenden Wendemesser der Hammer / Felder Hobelmaschinen richtig einzusetzen. Dann fliegen die Fetzen!

Aber irgendwie vermisse ich auch keine Tischfräse. Mit Hobelmaschine, Formatsäge und Frästisch kann ich alles machen, was mein Herz begehrt. Daher meine Frage, was machst Du mit der Tischfräse, was mit den genannten Maschinen nicht möglich ist?

 

Die Tischfräse ist schneller und sicherer als die im Tisch eingebaute Oberfräse und die Werkzeuge sind preiswerter.

Ausserdem kann ich einiges mit dem automatischen Vorschub automatisieren und erhalte auch bessere Ergebnisse, wenn die Vorschubgeschwindigkeit konstant ist.

Ich baue Möbel (alles mögliche) und baue nach und nach die Kastenfenster unserer Ruine nach.
Vor ein paar Wochen habe ich an einem Samstag 6 Gartenliegen aus rohem Holz gemacht (Stückpreis 10,- Euro) . Das wäre mit einer Oberfräse nicht so zügig gegangen.

 

Ich bin ein Verfechter des dualen Ausbildungssystem. Die Einweisung durch den Profi ist ein sehr wichtiger Aspekt, nur möchte ich ach mein Tun theoretisch ableiten können. Bin nun einmal ein sehr wissbegieriger Mensch.

 

Munze1  
Das mit der Einweisung durch einen Profi ist sicherlich eine gute Idee.
Was ich dir raten kann, solltest du wirklich eine grosse Fräse anschaffen, dann gönne dir einen Vorschubapparat, damit erhöhst du die Sicherheit ungemein und die Ergebnisse werden besser.

 

@Heinz:
Um Schnittholz verabeiten zu können, braucht man aber keine Tischfräse sondern eine stationäre Hobelmaschine. Die habe ich sofort gekauft, als ich ernsthaft mit Holzwerken begonnen habe.

Wie kommst Du auf die geringen Materialkosten für die Liegen? Welche Holzart? Preis / m3? Oder hast Du die Bäume selbst geschlagen und aufgesägt?

Warum hast Du eigentlich Deinen runden Tisch nicht aus Schnittholz gebaut? Eiche finde ich sehr edel.

Schönes Wochenende auch!

 

@Hobbyholzwerker - die Tischfräse wegen der größeren Menge und dem Vorschub (Hobel hab ich). Ich kann Riesenleisten daran fräsen und nachher ablängen - ich habe ein ungutes Gefühl, die Oberfräse stundenlang laufen zu lassen, der Tischfräse ist das egal.

Liegen: im Sägewerk lag ein Riesenbündel Kiefer, unbesäumt, 5000X40x90-200, teilw. astig, verdreht, miese Qualität ...
Wieviel?
30
Transport?
10
OK

Natürlich 50% Verschnitt, aber wat nix wird, wird Brennholz und ich habe noch jede Menge übrig.

Bei dem Tisch lachte mich im Baumarkt der Rauhspund für 3 oder 4 Euro /qm an und ich dachte, das wäre eine gute Idee - war es aber nicht.
Grus
Heinz

 

rogsch  
Normalerweise gibt es an den Tischfräsen einen Aufkleber, mit Richtgeschwindigkeiten.

Für eine Handoberfräse, die in einen Frästisch eingebaut wird, gibt es allerdings andere.

Für meine US-Oberfräse habe ich diese Richtwerte (siehe Bild).
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Name:	Router Speed Limits3.jpg
Hits:	0
Größe:	49,3 KB
ID:	10371  

 

Zitat von gustkraft
Ich bin ein Verfechter des dualen Ausbildungssystem. Die Einweisung durch den Profi ist ein sehr wichtiger Aspekt, nur möchte ich ach mein Tun theoretisch ableiten können. Bin nun einmal ein sehr wissbegieriger Mensch.

Getroffen! Ich sehe das ganz genau so, deshalb entscheidet für mich beim Kauf die fachliche Beratung.

 

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