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Türsturz

03.06.2010, 20:59
Habe Zuhause einen alten Keller eingang wo ein 10 eisenträgen als tür sturz ist.
Wollte euch mal fregen ob ich nich dort auch einen aus Beton hin machen kann
 
Beton, Betonträger, Eisensturz, Fertigteil-Sturz, Keller, Stahlträger, Statik, Tür, Türsturz Beton, Betonträger, Eisensturz, Fertigteil-Sturz, Keller, Stahlträger, Statik, Tür, Türsturz
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23 Antworten
Gibt Fertigteilstürze zu kaufen, 11,7 cm hoch, die sollten gehen. Aber wieso den Eisenträger nicht behalten?

 

Guten morgen Robinson der rostet langsam durch. Hab angst das der nich mehr so lange hält

 

Susanne  
Hallo Heizungsbauer,
bei solchen Fragen würde ich einen Statiker fragen, der Dir ausrechnen kann, welche Lasten auf dem Sturz liegen. „Kellertür“ bedeutet ja in der Regel „Untergeschoß“.Im Zweifelsfall trägt ein solcher Sturz also das ganze Haus mit.


Eigentlich ist der Stahlträger die tragfähigere Variante. Lässt er sich nicht retten? Der Aus-, Ein- und Umbau von Stürzen ist immer eine „aufwändigere Operation“, und leider oft mit hohen Kosten verbunden.

Viele Grüße
Susanne

 

Zitat von Susanne
Hallo Heizungsbauer,
bei solchen Fragen würde ich einen Statiker fragen, der Dir ausrechnen kann, welche Lasten auf dem Sturz liegen. „Kellertür“ bedeutet ja in der Regel „Untergeschoß“.Im Zweifelsfall trägt ein solcher Sturz also das ganze Haus mit.


Eigentlich ist der Stahlträger die tragfähigere Variante. Lässt er sich nicht retten? Der Aus-, Ein- und Umbau von Stürzen ist immer eine „aufwändigere Operation“, und leider oft mit hohen Kosten verbunden.

Viele Grüße
Susanne
Hi susanne ne denn kann man Glaube ich nicht Retten. Das ist ja leider das Problem an der ganzen sache

 

Zitat von Susanne
Hallo Heizungsbauer,
bei solchen Fragen würde ich einen Statiker fragen, der Dir ausrechnen kann, welche Lasten auf dem Sturz liegen. „Kellertür“ bedeutet ja in der Regel „Untergeschoß“.Im Zweifelsfall trägt ein solcher Sturz also das ganze Haus mit....
Wenn es wirklich EIN 10er Eisenträger ist, wird es keine tragende Wand sein. Wie stark ist den die Wand? Aber es stimmt schon, man sollte bevor man da ran geht, die Statische Frage schon klären.

Nachtrag: Wobei man mal wirklich gucken sollte, wie verrostet der Träger wirklich ist. Der muss schon ziemliche Schäden haben, ehe der nichts mehr taugt.

 

Geändert von robinson (04.06.2010 um 12:26 Uhr)
Ekaat  
Mit dem 10er Träger meinst Du sicher einen 100mm hohen Träger. Es gibt 5 Varianten:
1. I 100 (Normalprofil)
2. IPE 100 (sog. Europäer, wird bei Dir aicher nicht sein, da sehr alt)
3. HEB 100 (früher IPB 100 - Breitflanschträger)
4. HEA 100 (früher IPBl 100 - Breitflanschträger leichte Reihe)
5. HEM 100 (früher IPBv 100 - Breitflsnschträger schwere Reihe)
Du solltest Gleiches mit Gleichem ersetzen, dann benötigst Du keinen Statiker. Doch Vorsicht: wird Tragendes ersetzt, findet die aktuelle Bauvorschrift Anwendung und es ist eventuell ein größerer Umbau vorgeschrieben.
Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, daß der Träger nicht zu retten sein soll: Brücken stehen im Freien und sind aggressiver Atmosphäre ausgesetzt und halten über 100 Jahre. Außerdem geht die Statik vom geringsten Querschnitt aus, der nach DIN zulässig ist, das Walzwerk produziert jedoch, weil nach Gewicht bezahlt, meist innerhalb der Plus-Toleranz. Daher macht es wirklich nichts aus, wenn an dem Träger 0,25-0,5mm blättriger Rost ist. Rost hat ein 10-faches des Volumens, wie Stahl, so daß es dem Laien erscheint, als löse sich der ganze kram bereits auf.
Entroste ihn, bohre ein 3mm-Loch durch und miß die Dicke. Danach scheue ich in meine Tabelle und sage Dir, ob sich der Träger noch in der Norm bewegt.

 

Zitat von Ekaat_Oyten
Mit dem 10er Träger meinst Du sicher einen 100mm hohen Träger. Es gibt 5 Varianten:
1. I 100 (Normalprofil)
2. IPE 100 (sog. Europäer, wird bei Dir aicher nicht sein, da sehr alt)
3. HEB 100 (früher IPB 100 - Breitflanschträger)
4. HEA 100 (früher IPBl 100 - Breitflanschträger leichte Reihe)
5. HEM 100 (früher IPBv 100 - Breitflsnschträger schwere Reihe)
Du solltest Gleiches mit Gleichem ersetzen, dann benötigst Du keinen Statiker. Doch Vorsicht: wird Tragendes ersetzt, findet die aktuelle Bauvorschrift Anwendung und es ist eventuell ein größerer Umbau vorgeschrieben.
Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, daß der Träger nicht zu retten sein soll: Brücken stehen im Freien und sind aggressiver Atmosphäre ausgesetzt und halten über 100 Jahre. Außerdem geht die Statik vom geringsten Querschnitt aus, der nach DIN zulässig ist, das Walzwerk produziert jedoch, weil nach Gewicht bezahlt, meist innerhalb der Plus-Toleranz. Daher macht es wirklich nichts aus, wenn an dem Träger 0,25-0,5mm blättriger Rost ist. Rost hat ein 10-faches des Volumens, wie Stahl, so daß es dem Laien erscheint, als löse sich der ganze kram bereits auf.
Entroste ihn, bohre ein 3mm-Loch durch und miß die Dicke. Danach scheue ich in meine Tabelle und sage Dir, ob sich der Träger noch in der Norm bewegt.
'Hallo ne den kannste leider nicht mehr retten. Man kann den mit einem schraubendreher kaputt machen

LG heizungsbauer

 

Ekaat  
Zitat von heizungsbauer
'Hallo ne den kannste leider nicht mehr retten. Man kann den mit einem schraubendreher kaputt machen

LG heizungsbauer
Mann! Dann zieh' bloß um!!! Irgenwann kracht die Geschichte zusammen.

 

Susanne  
Na, gut, dass wir Dich haben, Ekaat! Du weißt doch jetzt sicherlich Rat, oder? ;-)

Sag mal, Heizungsbauer: Weißt Du, warum der Träger rostet? Sind die Wände feucht? Dann müsste da womöglich noch mehr getan werden, wenn Du schon dabei bist?

Viele Grüße

Susanne

 

Ekaat  
Ich könnte Rad schlagen bei so viel Vertrauen. Wie oben beschrieben: Gleichen Träger einziehen und die Baubehörde nix davon wissen lassen. War ja statisch auch mal o.K. Löcher rechts und links vom Träger, Balken durchschieben, alle vier Enden abstützen, vorsichtig den alten Träger herausarbeiten, daß kein Mauerwerk von oben herunterfällt. Neuen Träger rein, wenn's gaanz toll werden soll, verzinken lassen. Mit Fugenkelle scharfe Zementmischung (1 Teil Zement auf 3 Teile Putzmörtel) hineinzwängen und 3 Wochen binden lassen, bis die Stützen abmontiert werden können.
Was's das, Susanne?

 

Zitat von Ekaat_Oyten
Ich könnte Rad schlagen bei so viel Vertrauen. Wie oben beschrieben: Gleichen Träger einziehen und die Baubehörde nix davon wissen lassen. War ja statisch auch mal o.K. Löcher rechts und links vom Träger, Balken durchschieben, alle vier Enden abstützen, vorsichtig den alten Träger herausarbeiten, daß kein Mauerwerk von oben herunterfällt. Neuen Träger rein, wenn's gaanz toll werden soll, verzinken lassen. Mit Fugenkelle scharfe Zementmischung (1 Teil Zement auf 3 Teile Putzmörtel) hineinzwängen und 3 Wochen binden lassen, bis die Stützen abmontiert werden können.
Was's das, Susanne?
Aber Hallo, sollte Heizungsbauer nicht doch jemanden der sich auskennt einen Blick auf diesen maroden Träger werfen lassen? wie stützfähig ist den der Boden wenn der Träger schon so fertig ist... war nur ne Frage!

 

Ekaat  
Zitat von lowtec
Aber Hallo, sollte Heizungsbauer nicht doch jemanden der sich auskennt einen Blick auf diesen maroden Träger werfen lassen? wie stützfähig ist den der Boden wenn der Träger schon so fertig ist... war nur ne Frage!
Daraus, daß die Bude noch nicht zusammengekracht ist, schließe ich, daß die Mauer von guter Substanz ist. Habe so etwas auch einmal gemacht: Sturz raus. War allerdings beim Einreißen der Wand, wobei wir nicht viel Rücksicht auf die Steine darüben nehmen mußten. Trotzdem sind nur 2 Ziegel heruntergekommen, die man sehr gut hätte wieder einsetzen können. Die Wand wurde 1890 gebaut und 1982 eingerissen. Der Sturz war aus Holz. Auf jeden Fall würde ich verzinken lassen und ggf. einputzen, indem ich eine Ziegelmatte darum befestigen würde, damit der neue Putz auch hält.

 

Zitat von Ekaat_Oyten
Daraus, daß die Bude noch nicht zusammengekracht ist, schließe ich, daß die Mauer von guter Substanz ist. Habe so etwas auch einmal gemacht: Sturz raus. War allerdings beim Einreißen der Wand, wobei wir nicht viel Rücksicht auf die Steine darüben nehmen mußten. Trotzdem sind nur 2 Ziegel heruntergekommen, die man sehr gut hätte wieder einsetzen können. Die Wand wurde 1890 gebaut und 1982 eingerissen. Der Sturz war aus Holz. Auf jeden Fall würde ich verzinken lassen und ggf. einputzen, indem ich eine Ziegelmatte darum befestigen würde, damit der neue Putz auch hält.
ja das ist alles richtig, aber jede Baustelle hat so seine tücken und so wie ich das verfolgt habe ist Heizungsbauer da ein absoluter Laie, kleine fehler beim einbau eines Sturzes haben leider auch Spätfolgen, schon beim abstützen des äußeren Mauerwerks bedarf einer Umsicht die sollte nicht unterschätzt werden, denn wenn der Träger mal draußen ist und die Abstützung nichts taugt gibt es keinen Weg mehr zurück, deshalb frage ich mich ob die Idee so gut ist, Ratschläge aus der Entfernung dabei helfen, man ist nicht vor Ort...

 

Ekaat  
Zitat von lowtec
ja das ist alles richtig, aber jede Baustelle hat so seine tücken und so wie ich das verfolgt habe ist Heizungsbauer da ein absoluter Laie, kleine fehler beim einbau eines Sturzes haben leider auch Spätfolgen, schon beim abstützen des äußeren Mauerwerks bedarf einer Umsicht die sollte nicht unterschätzt werden, denn wenn der Träger mal draußen ist und die Abstützung nichts taugt gibt es keinen Weg mehr zurück, deshalb frage ich mich ob die Idee so gut ist, Ratschläge aus der Entfernung dabei helfen, man ist nicht vor Ort...
Recht hast Du! Ich ging davon aus, daß er minimale Grundvoraussetzungen für so etwas mitbringt. Wenn nicht, einen fragen, der sich damit auskennt, sowas schon mal gemacht hat.

 

Vor allem sollte man herauszufinden, ob es eine tragende Wand ist. Nur weil dort ein Eisenträger verbaut ist, heißt es noch lange nicht, das er auch wirklich was zu halten hat. Und danach richtet sich letzendlich auch, wieviel Arbeit an Abstützen etc. man aufwenden muss. Also gehört als erstes abgeklärt: Wie stark ist das Mauerwerk, wieviel Mauerwerk ist über dem Träger bis zur Decke, was ist es für eine Decke? Wie breit ist eigentlich die Tür?

 

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