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Trockenbauwand auf Trockenbaufußbodenheizung

15.09.2011, 09:21
Liebe Forumsmitglieder,

ich habe eine etwas knifflige Frage. Wir wohnen in einem Loft und wollen aufgrund von Nachwuchs zwei Zimmer durch Trockebauwände abtrennen. Das Problem ist, dass unter dem Laminat eine Trockenbaufußbodenheizung liegt, darunter dicke Holzbohlen (Fichte,25mm), darunter Estrich. Die Wände sind auch recht hoch. Jetzt also die Frage: Wie anstellen? Verkleben auf dem Laminat? Die Heizschläuche kann manja sichtbar machen, also bis ins Holz durchschrauben?

Bin auf eure Vorschläge gespannt! Ich werde es auch nicht selbst machen, will aber informiert sein, bevor ich mir die Ideen von Firmen anhöre.

Beste Grüße!
 
Laminat, Trockenbau, Trockenbauwand Laminat, Trockenbau, Trockenbauwand
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12 Antworten
Servus homer!

Du meinst, dass die Fußbodenheizung (Elektro oder Wasser?) direkt unter dem Laminat liegt?!

Falls das so ist, wäre es ja eine Möglichkeit, diese an den Befestigungspunkten der Wände zu verlegen.

Der Vorteil hierbei wäre auch, dass dabei evtl. eine extra Regelung für die neu entstehenden Räume möglich ist, was ja sinnvoll erscheint...

Das ist sicherlich ein nicht unerheblicher Mehraufwand, welcher jedoch durch den Komfort bei weitem wett gemacht wird.

Ach ja, zu Deiner Befestigungsfrage: bei der voran geschriebenen Verlegung der Heizung ist es natürlich die beste Lösung, auf den Estrich zu montieren - durch die Holzbohlen.

Das ganze ist natürlich auch eine Frage des Wohnverhältnisses: Miete oder Eigentum?

mfg Dieter

 

Ganz genau. Die Fußbodenheizung liegt direkt unter dem Laminat. Ungenau ausgedrückt von mir...

Wenn ich durch die Holbohlen montiere, muss ich ja auch durch die Heizungselemente. Das geht wohl?

Wohnverhältnis Miet: Aber unser Vermieter macht da schon mit. Wir haben ein gutes Verhältnis.

Danke für die schnelle Antwort!!

 

Da wäre es noch von Vorteil zu Wissen, um welche Art der Heizung es sich handelt - es gibt ja unterschiedliche Systeme - wenn es sich um eine Elektro-Matte handelt ist die ganze Prozedur relativ einfach zu bewerkstelligen, auch mit der getrennten Regelung.

Falls es eine Warmwasserheizung ist, stellt sich die Aufgabe schon nicht mehr so leicht dar.

Da muss dann schon wesentlich mehr Aufwand betrieben werden, um die Wände zu montieren...

Was mir noch dazu eingefallen ist: wie ist denn die Beschaffenheit der Decke?

Ich gehe hier mal von einer Betondecke aus - Loft.

Da wäre es eine Möglichkeit die Wände - von der Statik her - zu "hängen".

Will heißen, dass das Gewicht der Wände bzw. der Unterkonstruktion an der Decke hängt und am Boden nur fixiert werden.

Haben wir auch schon mal gebaut, da durfte der Boden nicht in dem Maße "beschädigt" werden, wie es eigentlich durch eine ordentliche, tragfähige Befestigung notwendig erscheint...

 

Zitat von homer172
Wohnverhältnis Miet: Aber unser Vermieter macht da schon mit. Wir haben ein gutes Verhältnis.
Das würde ich mir aber auf jeden Fall schriftlich bestätigen lassen, sonst können beim Auszug plötzlich ungeplant größere Kosten auf euch zukommen.

 

Zitat von Gismo368
Das würde ich mir aber auf jeden Fall schriftlich bestätigen lassen, sonst können beim Auszug plötzlich ungeplant größere Kosten auf euch zukommen.
...da hat Gismo absolut Recht...

Es hat schließlich genug Beispiele der negativen Art gegeben!

Evtl. wäre ja auch eine Beteiligung des Vermieters an den Kosten zu erwägen, da, durch den Umbau, der Wert der Immobilie durchaus steigen kann.

Was dann jedoch wiederum eine Mietsteigerung nach sich ziehen könnte...

Alles ein Für und Wieder

 

Danke erstmal für die Tipps und Antworten!

Es ist eine Warmwasserheizung. Die Decke ist auf der einen Seite auch Drockenbau, weil etwas abgehängt. Schwierig...

 

...das erschwert die Sache allerdings...

hmmmm... da erscheint es mir am sinnvollsten, an den Stellen der geplanten Wände den Laminat zu entfernen, die Heizung darunter zu verlegen (natürlich nur soweit Sinnvoll und machbar!) dabei gleich eine zusätzliche Regelung für die entstehenden Räume einbauen und die Wände daraufhin auf dem Holzboden aufzubauen.

Vergesst nicht, den Bedarf der Steckdosen sowie deren Lage im Vorfeld zu eruieren, damit ihr nicht hinterher dem Planer bzw. Ausführenden einen Schnellschuss abliefert und ihr euch hinterher ärgert.

Eine vorherige sorgfältige Planung dessen spart Zeit, Nerven und Geld...

 

Wie sieht es mit Gasbeton (Leichtbausteine) aus? Die könnte man auf den Boden ohne Kleber stellen. Die Wand dann damit erstellen und wenn man auszieht, einfach wieder einreißen.
Kein Verkleben mit dem Untergrund.

 

Ich denke Steckdosen und Lichtschalter ist nicht sooo schwierig, weil dassm alles Industrieanlagenmäßig aufputz verlegt ist. Aber ein guter Punkt!

Sorry, wenn ich doof frage: Der Gasbeton muss aber doch auch irgendwie befestigt werden?!

 

Gasbetonsteine werden mit einem Kleber, ähnlich Fliesenkleber, miteinander verklebt. Nimmt man Steine, die 10-15cm stark sind, kann man meiner Meinung nach aufstellen, ohne am Boden zu verkleben. Halt bekommen sie durch die Ecken und die Decke. Die wird ja auch noch benötigt und sollte verschraubt werden.

 

Ok... Das könnte auch noch eine Alternative sein! Finde ich ne super Idee. Danke... Wir werden uns zur gegebener Zeit mal mit dem Vermieter und ein paar Trockenbauern (das machen doch trotzdem die oder) zusammensetzen.

Für weitere Ideen, Einwände, Vorschläge bin ich natürlich sehr dankbar!

 

Die Porenbetonsteine sollten jedoch, je nach ihrer Lage im Raum an der vorhandenen Wand befestigt werden - ich denke die heißen Mauerbänder - bitte um Verbesserung, wenns nicht so ist.

Falls es für ein Zimmer "nur" zwei Wände sind, welche erstellt werden (L-Form) reicht die Ecke und evtl. Decke nicht für eine Stabilisierung aus...

Im Falle von der Verwendung der Gasbetonsteinen solltest Du - falls die Beschaffung in Deiner Hand liegt - zu einem Baustoffgroßhändler gehen, die sind in diesem Fall erheblich günstiger als der Zwischenhändler.

...hab noch schnell ein Bild der Mauerbefestigung an der vorhandenen Wand erstellt...
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Geändert von Kneippianer (16.09.2011 um 07:33 Uhr)
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