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Treppe

01.03.2010, 12:56
Geändert von Ruedi1952 (01.03.2010 um 14:23 Uhr) , Grund: Außenbereich
Hallo,

jetzt nach dem Frost hat unsere Treppe ihr wahres Gesicht gezeigt. Wir dachten es ist eine Sandsteintreppe aber sie ist aus Beton. Sie war nur mit Putz kaschiert. Jetzt bricht alles nach dem Frost und nach über vierzig Jahren ab. Teilweise schaut die Armierung raus. Ich müsste es einschalen und ca. 2cm Beton um und auf die alten Stufen gießen. Nur die Frage hält das. Dann auf die Stufen rutschhemmende Fliesen. Eigentlich wollte ich es mit möglichst wenig Aufwand reparieren. Wer hat denn von euch schonmal Betonsanierung gemacht.

mfg
Rüdiger

PS. natürlich hat es noch zeit. Muß auch sagen ist eine Außentreppe von unserem Hauseingang.
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20 Antworten
Hi,
also Schalen und zwei cm dazu betonieren, das hält Dir nicht. Du bekommst keine Dichte Verbindung zwischen den neuen und alten Beton.
Es gibt spezielle Materialien besser gesagt Werkstoffe die extra zum Sanieren von Beton gemacht sind.
Gips z.B bringt auch nichts, macht sogar noch mehr schaden als es gut macht.
Wenn es Dir nicht davon läuft, dann frage ich im laufe der Woche bei uns in der Fa. unseren Fachmann welcher bei uns nichts anderes macht als Betonsanierungen.

Egal was DU machst, wichtig ist das der Stahl rostfrei ist bevor du "Flickst"
Wenn Du Risse hast, gibt es in Fachgeschäften oder auch Hochbau Firmen Füllstoffe welche auch Epoxidharze beinhalten. Oder es wird auch manchmal mit Zementleim gearbeitet.
Wie das allerdings genau funktioniert, das muss dir ein absoluter Fachmann sagen, sonst hat das keinen Sinn.

Eine Ferndiagnose ist so immer schlecht.
Kannst Du vielleicht auch mal Bilder machen, damit man sich einen besseren Eindruck machen kann?

So long
Espyce

 

Wie Espyce bereits gesagt hat. Es gibt speziellen Sanierbeton mit dem man das wieder etwas ausflicken kann. Der Beton sollte dabei später das Eisen wieder mind. 20-30mm überdecken um ein Rosten zu verhindern. Solange das basische Medium wieder hergestellt ist rostet der Stahl dann auch nicht weiter. Auch für das wiederherstellen des Mediums gibt es spezielle Mittel mit denen man diese Schäden durch Weiterrosten eindämmen kann.

Das es am Frost liegt glaube ich eher nicht. Frost verursacht selbst keine Schäden. Nur dann wenn es bereits eine Vorschädigung des Betons gegeben hat kann Wasser eindringen und durch Gefrieren Risse erzeugen.

 

Geändert von JOERG24 (01.03.2010 um 13:52 Uhr)
Du beschreibst Deine Treppe selber als marode und auch schon über 40 Jahre alt. Willst Du da wirklich probieren zu basteln und noch in Fliesen Investieren? Eh Du Dir die ganze Mühe machst (die Kosten nicht vergessen) könntest Du das Geld vielleicht in eine neue investieren.

 

Wenn es nicht gerade Dutzende von Stufen sind würde ich auch sagen:
Abbruchhammer ran und neu machen- sonst bleibt es wohl ewig Stückwerk.

 

wenn er jedoch nicht viel investieren will... allerdings sind 2cm tatsächlich echt wenig dat hält nie
ich würds auch ordentlich machen.

wers billig macht, machts zweimal

grüßchen

 

Ok ich versuche es mal zu erklären. Das Haus gehört meinen alten Eltern die auf die 90 zugehen und nicht mehr viel investieren wollen. Ich soll es mal erben habe aber noch vier Geschwister und gehe in knapp 8 Jahren in Rente. Schätzwert ca. 100 000 bis 140 000€ erzihlbarer Wert aber nur 30 000 bis 40 000€. Alles was ich reinstecke geht zu meinen Ungunsten beim auszahlen des Pflichtteiles.
Hier mal die Bilder Der Vorbesitzer hat die Treppe mal gebaut und den Beton mit Putz auf Sandstein gefäkt. Gedacht hatte ich den roten Putz abzuschlagen und mit dem Hochdruckreiniger reinigen. Bit der Flex und Topfdrahtbürste den Baustahl entrosten. Die unterste Stufe einschalen, Die Seiten, vorne und glech so hoch das der Beton auch oben auf die Stufe nahtlos gießen. Das dann mit jeder Stufe bis oben zum Podest. Dann oben auf die Stufen eine rutschhemmende Fliese legen.
Wenn das 10 Jahre hält reicht es mir. In ca. 8 Jahren gehe ich in Rente und spätestens dann verkaufe ich das sowieso.
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Oh je Ruedi da tust du dir was an.

Also mein Tipp:

Entferne alles was irgendwie verdächtig nach Schaden aussieht, dann versuch das Eisen so gut wie möglich vom Rost zu befreien.
Wenn Du das gemacht hast, dann bau Dir eine ganze Schalung für alle vier Stufen auf einmal.
Würde aber tendenziell darauf hin tendieren dass dir 2cm nicht halten.
Organisiere Dir einen Haftkleber, gibt es speziell für Beton. Wenn Du das Geld nicht ausgeben willst, dann feuchte den alten Beton gut an bevor du die "neue" Schicht einbringst in die Schalung.
Und...gut verdichten nicht vergessen. Würde da dann nur etwas stochern und von außen an die Schalung klopfen.
Den Auftritt mit einen Reibbrett kletten und verdichten.

So könnte es für einige Jahre halten, garantieren will ich das aber nicht.

So long
Espyce

 

ich kann ja verstehen dass du nicht viel investieren willst. aber wenn ich mir den Aufwand für "nicht sichere" Sanierung betrachte und die damit verbundenen Risiken...vielleicht ist neubauen doch billiger und weniger Aufwand...von dem blöden ABriss abgesehen

 

Susanne  
Oha, lieber Ruedi1952… Darauf soll natürlich niemand hinfallen, das ist nur zu verständlich. Aber ist eine neue Außentreppe nicht womöglich günstiger, als die Sanierung?

(Und: Könnten Deine Geschwister nicht helfen oder beisteuern? Eventuell kannst Du Dir Kosten und Aufwand der Reparaturen am elterlichen Erbgut sonst als Schuld eintragen lassen, die vom späteren Gesamterbe vor dem Verteilen abgezogen, und Dir ausgezahlt wird. Frag doch mal einen Anwalt, der sich mit Erbrecht auskennt.)

 

Ich würde auch sagen, weg das Ding. Wenn Dir einschalen zu umständlich oder schwer ist, mauer eine neue Treppe und gieße dann nur Stufen drauf. Du fährst damit einfacher und bei dem Risiko ob die Sanierung hält, eventuell auch günstiger.

 

Ich denke da anders als die anderen.

Beton ist hier keine Lösung. Die Treppe sieht stabil aus.
Ich würde alles was lose ist entfernen. Betonplatten oder Granitplatten, ähnlich den verlegten Granitplatten, besorgen und im Dickbettörtel ausrichten und verkleben.
Die Sitenflächen würde ich mit Zementmörtel verputzen und streichen.

Für die nächsten Jahre sollte das halten.

 

Ja, für die nächsten jahre sollte es halten. Du investierst aber und das könnte man auch gleich in eine neue. Müsste man vielleicht erstmal durchrechnen.

 

Ich habe auch an so ein Lösung gedacht, wie kindergetümmel, aber dann müsste man auch gleich das Podest mit verlegen, sonst wäre die oberste Stufe niederer als die anderen und das ist die Oberstoperfalle.
Auf den Bildern sieht es allerdings so aus, als wäre da kein Spielraum mehr zur Türe hin.
Ricc du hast du die Dusche mit den Kieselsteinen, oder ist das tobias? Das wäre eventuell auch eine Möglcihkeit, die Frage ist nur, ob sowas im Außenberich auch geht.

 

Oder wie wärs mit wegschrämmen und einer Holztreppe... oder ist die zu rutschig?

 

Auf das Podest verlegen geht nicht, da ist die Eingangstür schon mit bündig. Dann läuft das Wasser rein. An eine Holztreppe habe ich auch schon gedacht.
Mein Vater hat den Vorschlag gemacht ich soll für ihn einen Antrag bei dem Bauamt stellen auf Förderung da das Haus unter Denkmalschutz steht. Mal sehen was die dann für Vorschriften machen und wie viel oder wenig die Förderung ist.

 

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