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tomatenrankstäbe

23.06.2012, 10:45
Hat jemand von Euch einen Vorschlag, oder eine Idee was man sonst für die Tomaten als Stäbe oder Rankhilfen benutzen kann, ausser den Stäben zu kaufen?
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20 Antworten
Ich hab da von meinem Vater selbstgebaute Stangen,er hat sich damals einfach Moniereisen aus der Resteecke der Grossbaustelle in seiner Firma geschnappt und sie sich zurecht gebastelt.halten schon seit über 30 Jahren.

 

alte Moniereisen sind prima dafür, aber auch die Reste von Baum und Strauchschnitten (wenn man soviel abschneidet) lassen sich dafür nutzen - sind zwar nicht gerade, aber was ist schon in der Natur gerade.

 

Wir nutzen gerne Bambusstangen, den hat der Vormieter (leider) angebaut und das Zeugs schießt wie blöde.

 

Ich hab schon vom Besenstiel über Gardinenstange bis zur Angelrute alles mögliche genommen. Benutze aber vorwiegend diese gedrehten Rankstäbe die es auch zu kaufen gibt, die find ich für Tomaten einfach am besten. Wobei die teilweise auch zu kurz sind.

 

Mein Tipp:

Einmalig mal etwas Geld für Spiralrankhilfen aus Stahl bzw. ALu ausgeben und dann in jeder neuer Pflanzsaison erneut verwenden. Kosten nicht viel und sind i.d.R. ausreichend für die meisten Tomatenpflanzen.

 

Auch ich habe diverse Eisenstangen und Besenstiele von meinen Eltern als Tomatenstäbe übernommen, bin aber schnell auf diese Spiralen (180 cm) umgestiegen, weil es ganz einfach viel praktischer ist. Man kann mit ein wenig Geschick die Pflanze schon während des Wachstums in die Windungen leiten und spart mühsames Anbinden.

 

Zitat von Ommama
Auch ich habe diverse Eisenstangen und Besenstiele von meinen Eltern als Tomatenstäbe übernommen, bin aber schnell auf diese Spiralen (180 cm) umgestiegen, weil es ganz einfach viel praktischer ist. Man kann mit ein wenig Geschick die Pflanze schon während des Wachstums in die Windungen leiten und spart mühsames Anbinden.
da gebe ich dir Recht,ich nehme alles was an Stangen vorhanden ist,egal ob aus Holzodr Stahl

 

Hallo,
Tomatenrankstäbe-jeder hat da seine eigenen Auffassungen was gut ist und was schlecht.Ich vertrete die meinung auf keinen fall welche aus holz nehmen ersten faulen sie und ein alter gärtner hat mir mal gesagt die sind brutstätte für pilze und krankheiten die auch die tomaten befallen können. Die moniereisen vom betonbau gehen zwar und halten ewig sehen aber nicht schön aus. Durch ein Schulprojekt meiner tochter (auswirkung von kupfer auf das auftreten von braunfäule an tomaten) bin ich auf folgendes gekommen. Kupferrohre vom Installateur ! Erstens eine einmalige ausgabe - nicht allzu teuer - rosten und verrotten nicht -
und (zumindest bei mir ) ist die Braunfäule zurückgegangen. Ehe nun irgendwelche Gesundheitsapostel etwas erwiedern - in jedem Mittel gegen Braunfäule ist eine Kupferverbindung enthalten - und durch diese leitungen läuft sonst Trinkwasser !!

 

Janinez  
Meine Rankstäbe die gedrehten aus Metall hab ich seit über 10 Jahren - da lohnt sich der Kauf

 

Funny08  
Früher hatten wir dafür meist Hasselnussstangen und Draht - aber heutzutage sind das Metallstangen und Clipse die benutzt werden müssen ( sagt Frauchen)
Wobei @ Redfox - man könnte die Eisen ja auch streichen sieht dann ein wenig besser aus.

Wie sagte die eine Nachbarin zur anderen
"Meine Tomaten werden dieses Jahr garnicht richtig rot"
meint die andere "Da musst du mal ne Woche lang morgens und abends nackig durch den Garten laufen - dann werden die rot"
Zwei Wochen später "Uund ? hast du es mal versucht ?"
"Ja die Tomaten sind immer noch grün - aber dafür sind die Gurken nun schon 2 Meter lang"

 

@ Funny08
mh, an 2 m langen Gurken könnte man ja dann die Tomaten ranken lassen (wenn sie sich denn mit den Gurken vertragen würden) - perfekter Lösungsvorschlag also ;-)

 

Die Tomatenrankstäbe einmal gekauf - halten mind. ein Leben lang.

 

ja gut-tomatenrankstäbe - und was sagt ihr zu den kupferohren in bezug auf die braunfäule ?
also ich bilde mir ein es hilft

 

Möchte Dir nicht nahetreten, aber wie sollen Kupferrohre gegen Braunäule an Tomaten helfen? Kupfer ist nicht wasserlöslich. Wie sollte nun Kupfer von den Tomaten aufgenommen werden können? Oder wie ein einfacher kleiner Kupferdraht?

Habe eben etwas recherchiert, aber ich fand die wissenschaftliche Überprüfung der Uni Hohenheim zu dem Thema ncht. Es sei blanker Unsinn. Spritzen mit Kupfermitteln hilft, da das Kupfer über die Blätter aufgenommen wird. Ist sogar für ökologischen Landbau erlaubt.
http://www.landwirtschaft-bw.info/pb...ttachment=true
nebenbei steigt der Ertrag um 9,1 % durch den Einsatz von Kupfer-Spritzmitteln. Ich verzichte darauf und pflanze einfach etwas mehr an.
Problem: Kupfer kann im Boden nicht abgebaut werden, weshalb in vielen Anbauflächen zu viel Kupfer ist. Duese Aussage bestätigt, dass der Kupferdraht nichts nutzen kann, er würde sonst ja definitiv abgebaut werden ... Letzlich können auf vielen Anbauflächen nur noch kupfertolerante Pflanzen angebaut werden. Deshalb sucht man händeringend zu Alternativen der Kupferspritzmittel.
Aber eben nicht in Form von Kupferrohr oder Draht.

Die Braunfäule ist ein Pilz, der durch Spritzwasser bei Regen oder beim Gießen an die Blätter gelangt. Folglich entferne ich alke Blätter unten bs etwa 40 cm Höhe und stelle die Tomaten nicht zu eng. wenn ich gieße, nur mit sanftem Strahl und nur sehr nah am Boden. Seit rund 5 Jahren nicht eine befallene Pflanze mehr. Und ich hab jedes Jahr rund 25.

Zu den Stäben. Sie sollten rechtsdrehend sein.

Hier gibt es gute Tipps: http://www.bio-gaertner.de/pflanzen/Tomaten/Alle ich glaube, wenn man ieles hiervon befolgt, hat man viel Ertrag und Freude am Gärtnern.

Einfach mal googeln: Tomaten Braunfäule Kupfer - und lies die gutgemeinten (nicht professionellen) Tipps in den Foren nicht, sondern nur das von offiziellen Seiten ...

 

Geändert von Rainerle (01.06.2014 um 21:12 Uhr)
Janinez  
ein interessanter Beitrag, auch wußte ich nicht, daß die Stäbe rechtsdrehend sein sollen

 

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