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TKS im Selbstbau ("DIY") die näxte

14.01.2015, 17:40
Geändert von RedScorpion68 (14.01.2015 um 17:57 Uhr) , Grund: Hyperlinks entfernt
Liebe Mitglieder,

seit meinem letzten Beitrag ist's ja schon was her; damals ging es daraum, ob ich (Änfänger in der Holzbearbeitung) mir eine TKS oder eine Tauchkreissäge von Makita kaufe. Schlussendlich habe ich mir keine der beiden gekauft, sondern eine billige Skill Kreissäge und die einfach verkehrtherum unter eine Birkensperrholzplatte geschraubt - fertig ist die TKS Marke DIY. Das Ergebnis ist wirklich gut und ich konnte einige Erfahrungen sammeln. Nun gibt es einige Punkte die mir hierbei nicht zusagen:

* Lärmpegel - die Handreissäge ist sehr laut, da sie (a) billig war und (b) einen "normalen" Gleichstrommotor mit Bürsten verwendet. Die machen durch die Reibung einen erheblichen Lärm
* Heben und Senken des Blatts - sehr komplizert und möglicherweise gefährlich: immer den Tisch öffnen (aufklappen) und dann die Kreissäge verkehrtherum "eintauchen" (Schraube lösen, einstellen, anziehen). Das macht "präzise" Schnitte auf Tiefe unmöglich
* Präzision - momentan ist das Sägeblatt nicht 100%-ig parralel zu den Führungsnuten. Ist aber mein Problem. Beim "finalen" Bau geb ich mir viel mehr Mühe. Versprochen ;-)

Also Ihr seht worauf ich hinaus will: keine Kreissäge mehr verwenden sondern einen Induktionsmotor und eine Welle mit Sägeblatt. Das kann ich dann mit einem sehr benutzerfreundlichen Hebe- und Senkmechanismus versehen und muss auch nicht auf "Spezialitäten" wie den Griff oder insgesamt das Gehäuse der Säge achten. Ich kann die Welle einfach an der richtigen Stelle montieren. Das habe ich schon alles im Kopf und es stellt hier nicht das Problem dar.

Das Problem, das ich momentan habe ist an einen geeigneten Induktionsmotor mit/und an eine kugelgelagerte Welle mit Flanschmuttern für das Sägeblatt zu kommen. Da es ja soetwas hier (http://www.ibuildit.ca/Workshop%20Projects/Images/Rebuild%20Table%20Saw/RTS%20%283%29.JPG) anscheinend nicht in Deutschland zu kaufen gibt war mein erster Gedanke, auf Ersatzteile zurüchzugreifen und habe so die Firma Scheppach gefunden mit der TKU400. Dort könnte man diese Ersatzteile *** (siehe ganz unten und Bild im Anhang) ordern und noch einen Elektromotor dazu und fertig. Dann bin ich aber auf ein Ebay Angebot für einen Motor (http://www.ebay.de/itm/Motor-fur-Wippsage-LS450-230V-2-8kW-/361175085094?pt=Motoren_Getriebe&hash=item5417b670 26) und die passenden Sägeblattflanschen (http://www.ebay.de/itm/Sageblattflansche-Sageblatt-30mm-Bohrung-Motorflansche-Elektromotor-Sage-/361184216589?pt=_DE_Haus_Garten_Heimwerker_Elektro werkzeuge_&hash=item541841c60d) gestoßen. Da die Welle des Motors entsprechende Vorbereitungen aufweist kann man so das Sägeblatt direkt dort aufmotieren. Und der Preis schneint mir heiß zu sein.

Nun wollte ich hier nachfragen, worauf ich achten muss und ob man das so gebrauchen kann. Der erste Gedanke ist natürlich: weniger Mechanismus = weniger Fehlerquellen. Da ich aber kein Experte bin wollte ich hier mal nachfragen, was Ihr denn dazu meint.

Wer sich jetzt fragt, warum ich mir nicht einfach eine fertige TKU kaufe: ich habe Freude daran mir mein Werkzeug selbst zu bauen. Schließlich lernt man dabei auch eine Menge.

Viele Grüße,
mythbu

*** Scheppach TKU 4000
45 52770046 Mutter 3,06 €
44 52770023 Flanschmutter außen 15,11 €
52 52780002 Welle 34,33 €
139 06406204 Kugellager außen 13,54 €
124 52770036 Kugellager innen 22,51 €
63 52780037 Flachbandauflage (6 Rippen) 10,51 €
74 52780009 Flachband (6 Rippen) 15,43 €
128 02902106 Unterlegscheibe 0,63 €
166 02096324 Schraube 0,52 €
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DIY, Induktionsmotor, Tischkreissäge, TKS DIY, Induktionsmotor, Tischkreissäge, TKS
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8 Antworten
Na dann viel Spaß! Ob das gut geht? Es ist bestimmt nicht unmöglich, aber das ganze sollte wirklich richtig fest befestigt sein. Zugleich Tiefenverstellung und Neigungsverstellung, das absolut exakt, ohne zusätzliche Werkzeuge wie Imbus- oder Schraubenschlüssel einzustellen? Auch noch sicher mit Spaltkeil und Sicherheitsschalter.
Das Bauen macht sicher Spaß, aber auch das spätere Damit-Arbeiten und das Ergebnis?

Viel Glück, aber das wäre nichts für mich. Da habe ich lieber eine gekaufte und schaue wie ich diese nach meinen Ansprüchen verbessern kann.

 

Munze1  
Das ist sicherlich alles machbar, jedoch würde ich mir das nicht antun.
Ich hatte früher auch eine HKS unter einem Wolfcrafttisch, je mehr du machst umso grösser werden die Ansprüche. Danach habe ich mir eine Scheppach Baukreissäge gekauft mit Schlitten, Tischverbreiterung usw. Das waren dann schon Welten..... Jetzt viele Jahre später wäre das alles nicht mehr brauchbar..... Selbst wenn du dabei was lernst, die Maschine sollte dann auch irgendwie Ergebnisse liefern, und bei Selbstbau kann das, kann irgendwie oder muss auch gar nicht sein. Da würde ich bei einer solchen Maschine auf gutes gekauftes zurückgreifen.

 

Ob man sich das antut muß jeder selber wissen. Lasst den Mann doch machen! Schließlich geht es hie rums Hobby und so etwas wie Wirtschaftlichkeit können dabei ja auch mal ausgelassen werden. Es geht ja um den Spaß an der Freude... der Weg ist das Ziel.

Ich bin jedenfalls gespannt!

 

Viel Erfolg beim Projekt!

Ich hatte auch schon überlegt ob ich die Kosten für eine Tischkreissäge spare und das mit einer HKS selbst baue, allerdings habe ich die Befürchtung dass das beim Stand meines Handwerkswissens zu ungenau werden würde.

 

Haben schon einige Kreissägen gebaut , ist eine schöne interesante Arbeit, du solltest schon eine gute ausgerüstete Werkstadt in der hinder Hand haben.
Viel Spass beim bauen

 

Danke für die Antworten! Aber leider hat sich niemand meiner eigentlichen Frage gestellt: ob der Motor geeignet ist. Also die Welle muss ja fest sitzen und darf kein Spiel haben. Ich dachte Ihr habt einige Tipps für mich im Zusammenhang mit Induktionsmotoren.

@Selberbau vs. Kaufen: nicht alles was man kaufen kann ist auch gut (***klar***). Z.B. ist Matthias Wandel's selbstgebaute Bandsäge wesentlich besser als gekaufte Sägen dieser Klasse.

@Neigungsverstellung: davon habe ich nie gesprochen; das werde ich auch nicht umsetzen.

@Genauigkeit: selbst mit meinem Prototyp: Kreissäge unter eine Platte schrauben bekomme ich schon saubere Schnitte hin. Wenn ich jetzt nur noch einen Motor mit Sägeblatt habe wird's noch einfacher genau zu arbeiten. Denn: der Motor hat eine Montageplatte mit vier Löchern, die es wirklich einfach machen das Ding zu verschrauben.

@Wirklich fest montieren: die Handkreissäge ist mit 8 dünnen Schräubchen fest montiert. Da sollte es kein Problem sein den Motor zu montieren, wo es doch schon fertige Bohrlöcher gibt und es nicht an einer schlechten Stelle wie der Unterseite einer Tischplatte (Schraubtiefe limitiert) geschehen muss.

Ich plane die TKS so wie [1] aufzuziehen (alternativ auch [2]).

@Kostenfaktor: also ich zähle insgesamt rund 120 € für Motor + Flanschmuttern. Das bisschen Hartholz und Sperrholz für den Tisch habe ich hier zu Hause rumstehen. Also kostet mich die Selbstbausäge 120 € und ich weiß bei wem ich mich bei ungenauen Schnitten beschweren muss. Außerdem bringt es Unmengen an spaßiger Bauzeit mit sich.

Viele Grüße,
mythbu

[1] http://woodgears.ca/reader/pekka/tablesaw.html
[2] http://i.ytimg.com/vi/Ul-7F5plzJw/maxresdefault.jpg

 

Also, zu dem Motor kann ich Dir auch nix sagen, aber was die Präzision einer Tischkreissäge ausmacht, sind nicht die Motoren , sondern vielmehr die genau (vor allem wiederholgenau) einstellbaren Anschläge...

 

Ich versteh dein Problem nicht.
Nimm doch einfach eine fertige Kreissägenwelle.
Oder einen Kreissägenmotor.

 

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