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Tischtennisplatte bauen und beschichten

11.04.2012, 12:51
Ich hab hier noch zwei schwere verleimte Furnierholzplatten (25mm) rumliegen, für die mir die richtige Verwendung fehlt. > 1,15 x 0,97 und 1,52 x 0,97

Eine Tischtennisplatte für ab und zu steht schon länger auf unserer Wunschliste- warum also nicht dafür...
Wenn ich die grössere Platte ebenfalls auf 1,15m ablänge ergeben sich zwei Hälften zu je 1,15 x 0,97 und daraus ne Plattengrösse von 1,94 x 1,15 (Seitenverhältnis 1:1,686).
Ist zwar keine Turniergrösse ( 2,74 x 1,525 bei 1:1,796), aber für den normalen Hausgebrauch immer noch grösser als die kaufbaren verkleinerten Ausführungen (1,81 x 1,03 oder 1,36 x 0,76).

Für drunter dachte ich an 3 Holzböcke -vorn, Mitte, hinten- mit drei quergelegten Hobelbrettern, um auch an der Stosskannte einen glatten Übergang zu bekommen.

Wie nimmt man nun am besten die Plattenbeschichtung vor?- Da ist noch einiges offen:

Gefunden hab ich Schultafel- und Tischtennisplattenlack (z.B. von Jaeger) auf Kunstharzbasis.
* muss der Untergrund vorbehandelt werden?
* eine oder zwei Schichten?
* Spritzen oder mit der Rolle?
* die weissen Markierungen mit Farbe oder geklebt?

"Geparkt" werden soll sie überdacht bzw. im Sommer am Pool (mit Folie abgedeckt)-
Ich hoffe mal, dass das Holz nicht solche Probleme macht wie ne unversiegelte Spanplatte.

Fragen über Fragen...
Hat jemand schon mal sowas in der Richtung gemacht?
 
Beschichtung, Tischtennis, Versiegelung Beschichtung, Tischtennis, Versiegelung
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8 Antworten
Munze1  
Lack würde ich einen nehmen, der für diese Anwendung geeignet ist und auch dem rauhen Wetter da draussen stand hält (vor allem Sonne). Wenn du einen Tischtennisplattenlack hast, steht dort bestimmt die optimale Vorbehandlung und Verarbeitung darauf. Grundieren würde ich auch und wichtig beidseitig, sonst verziehen sich die Platten aufgrund der unterschiedlichen Feuchteaufnahme. Selbst Multiplex kann sich da verziehen, wenn auch wenig bei dieser Dicke. Spritzen wie auch rollern geht, hängt von deinen Fähigkeiten und dem Lack ab. Die weissen Markierungen würde ich ebenfalls lackieren, sauber abkleben und dann rollern, spritzen. Mit Klebestreifen hast du auf Dauer keine Freude, werden sich bei heftiger Sonneneinstrahlung ablösen, aufstellen etc.

 

Ich würde nach dem auflackieren der weißen Markierungen nochmal mit Klarlack drübergehen um die Kanten der Farbübergänge zu entschärfen

 

Geändert von Gismo (12.04.2012 um 05:19 Uhr)
Danke für die Tipps!

Die Wechselwirkung "Sonne-Klebestreifen" hatte ich ganz ausser acht gelassen.

Ist es bei diesem Holz eigentlich ratsam, die Kanten (Dicke) auch mit zu lackieren oder lieber offen lassen?

Ob Spritzen oder Rollern weiss ich noch nicht- denke aber, dass ich wohl mit der Schaumstoffrolle besser zurechtkomme als mit der Pistole.

 

wird wegen der kl. Plattengröße zum Ping-Pong spielen reichen....für die Oberfläche würde ich alles ....Oben-Unten..alle Stirnkanten mit Lack-matt ...weiss... 2x rollen, beim 1sten mal die Farbe mit ca. 5-10 %aromatenfreier Verd. verdünnen...trocknen lassen...und grobe Fehlstellen glatt schleifen...!...dann die 2te Schicht drauf...gut trocknen lassen...dann mit gutem Malerkrepp ( Tesa ..20 mm, oder schmaler ?) die Linien, auch umlfd. sorgfältig abkleben....jetzt wird der grüne Lack aufgerollt...bei sattem Aufrollen dürfte 1x reichen, dann könnte man auch die Unterseite so Lackieren....und sich die besseren Seiten aussuchen !!Gruss....

 

Aromatenfreie Verdünnung?- Noch nie gehört, krieg ich aber raus- ich greife meistens auf Universalverdünner zurück.

 

bin gerade mal auf dieser Seite....also:: Standard ist die Universal-Verdünnung,
willst Du weniger Gestank im Keller, oder sonst wo haben, nimmt man die aromaten-
freie Vedünnung !
Wer allergisch auf Terpentine.. usw. reagiert, ist mit den Acryl-Farben ...
( da wasserlöslich ) besser bedient !
Gruss....

 

Hab die Farbe von Jaeger nun da, auf der Dose steht u.a.:

...Vorbehandlung mit Jaeger Multigrund bzw. qualifizierter Universalgrundierung...

Woher weiss ich, welche Universalgrundierung nun "qualifiziert" genug ist???

 

sonouno  
hehe, ja die Wortfindungsmaschine in Deutschland is schon toll.

es kann jede Universalgrundierung verwendet werden die auf Universalverdünnung (Nitrobsis) aufgebaut ist. Sie ist sehr schnell trocknend und sollte für den ersten Grundanstrich so 15 % verdünnt werden. (logo...mit Universalverdünner)

2 x Grundieren
1 - 2 x Decklackieren...
es gibt auch aus dem Autolackierbereich Klebe/Zierbänder mit 6 mm und 15 mm

wenn du die Platten aussen lagern willst solltest du unter der Folie auf jeden Fall erst ein Tuch/Betttuch über die Platten geben damit sich kein Schwitzwasser bilden kann.

@Hazett... Terpene befinden sich nur in Terpentin/Terpentinersatz und Kunstharzverdünnungen.

grüssle, sonouno

 

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