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Tischkreissäge Bosch PTS 10 oder was meint ihr?

07.05.2012, 23:09
MicGro  
Hallo,
Ich möchte mir in nächster Zeit eine Tischkreissäge kaufen. Habe mir die PTS 10 schon im Baumarkt angeschaut und denke sie ist ganz gut.
Nun die Frage an euch.
Gibt es was vergleichbares was ich mir auch noch ansehen sollte?
Und wenn sollte man die Säge gleich mit Untergestell kaufen?

MfG

Michael
 
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45 Antworten
Moin Michael,

nachdem ein paar Themen weiter eine PTS10 offensichtlich geschrottet wurde, wird sich so schnell keiner melden ;-)

Meine (unmaßgebliche) Meinung:
der Defekt ist eindeutig eine Folge von Fehlbedienung. Mir ist es allerdings ein Rätsel, dass Bosch wohl nicht darauf hinweist, dass Längsschnitte anders sind als Querschnitte und Hartholz anders ist als Weichholz.
Dabei ist in jeder Bedienungsanleitung Platz für eine kleine Tabelle, in der man auch gleich die Bestellnummern für Kreissägeblätter unterschiedlicher Anwendungsbereiche angeben kann.

Es kommt darau an, was Du willst.
Die PTS ist recht schwach auf der Brust, dafür ist sie aber ausreichend Präzise, wenn du präzise bist.
D.h. Du darfst dich nie auf irgendwelche Skalen verlassen - besonders nicht auf die Winkelskala (besser mit Winkelmesser und Schmiege einstellen). Die Hobbymaschinen sind präzise, wenn sie präzise nach Mass eingestellt werden und nicht nach Skala.
Für Kleinmöbel und das Übliche ist sie also eigentlich ein guter Kauf.

Deutlich mehr Power kriegst Du zu einem ähnlichen Preis mit der Scheppach ts eco, die es auch in 400V (empfehlenswert!) gibt.
Die ist zwar nicht so durchgestylt, macht aber ihre Arbeit recht vernünftig und hat 4 Jahre Garantie. Böse Zungen sagen, es wäre eine getunte Baukreissäge - ich sehe das nicht ganz so.

Beim Bau von Puppenhäusern, Schachteln, Kleinmöbeln braucht man logischerweise mehr Präzision als zum Bau von Schränken, Regalen und Betten.

Das ist letztlich ein Punkt, den Du selbst besser weist.

 

MicGro  
Danke, hatte mit mehr Antworten gerechnet.
Ich werde die Scheppach mal anschauen, aber als 220V. Habe noch kein Starkstrom im Keller verlegt, wird auch noch ein wenig dauern.

 

MicGro  
Keiner mehr ne Meinung oder Tips?

Werde wenn alles klappt die Scheppach am Sa mal anschauen.
Sonst noch Sägen die ich mir anschauen sollte?

 

Ich habe mir vorige Woche die PTS 10 gekauft.
Das Gestell habe ich mir selber gebaut.
Im Übrigen bin ich von der Säge angenehm überrascht. Tolles Teil.

 

Munze1  
Es kommt drauf an, wieviel Geld du ausgeben möchtest, nach oben hin gibt es noch viel schönes.

 

Munze1  
Zum Beispiel Record power TS 200 C.
Von Scheppach gibt es auch eine neue TS 2100, Nachfolger der TS 2010.
Mafell Erika, Metabo UK usw.............

 

MicGro  
Ich möchte höchstens 500€ ausgeben. Was könntest du was empfehlen?

 

Moin Michael,
tja konkrete Antworten ist immer schwierig.
Wenn Du in den deutschen Heimwerkerforen nachfragst, gibt es ja immer nur Felder, Altendorf usw. - ich glaub den Brüdern nicht.
In englischen Foren wird die Scheppach (die fast baugleich mit der Woodster st 12 ist) mit der Dewalt dw 745 und der makita mtl 100 verglichen und schneidet dabei recht gut ab, wenn es um den Hobbybereich geht. Und dabei sind diese Maschinen (zumindest in Deutschland richtig teuer).
Als Hobbyschreiner nimmt man sich ja etwas mehr Zeit - ist also kein Akkord - und dann ist es nicht so schlimm, wenn die MAschine nicht 1/10mm genau ist.
Winkel mit Winkelmesser und Schmiege hatte ich ja schon gesagt.

Da du ja im eigenen Haus wohnst, würde ich auf jeden Fall die paar Meter vom Verteilerkasten in die Werkstatt investieren, denn Sägen mit Drehstrom ist eine ganz andere Welt.
Wenn nicht habe ich gesehen, dass die woodster schon ab 200 Euro zu kriegen ist, dann hast Du noch Luft genug für eine Absaugung.
Wenn alle Stricke reissen, kannst Du ja immer noch auf den Widerrufrecht zurückgreifen.

Ich wünsche Dir viel Erfolg
Heinz

 

MicGro  
@Heinz von Haff
Hast du schon mal ein Woodster oder Scheppach live gesehen oder gar dran war gesägt?

 

Ich habe selbst eine.
Ich möchte das aber nicht öffentlich behandeln und schicke Dir eine PN mit der Typenbezeichnung.

Für die Allgemeinheit das:
Man muss aber nicht immer ganz dick anfangen.
Reinwachsen mit einer kleineren Maschine schadet nicht und man verliert bei einem eventuellen Verkauf nicht soviel. Holzverarbeitungsmaschinen sind (im Gegensatz zu Autos) recht wertstabil.

Genau sind eigentlich alle (wenn nicht gerade der Parallelanschlag wackelt). Das Problem ist die Wiederholgenauigkeit. Von Hobbymaschinen kannst Du nicht erwarten, dass die 45° auf der Skala wirklich 45° sind.
Mann muss sich zu häufig benutzten Längen / Winkeln Schablonen basteln, beschriften und aufbewahren - dann ist die Wiederholgenauigkeit kein Problem.

Gruss
Heinz

 

MicGro  
So habe mir heute die Scheppach, Woodster und eine Einhell angeschaut.
Finde Scheppach nicht grade gut verarbeitet und das Sägeblatt was dabei ist kann man gleich raus schrauben. Da könnte man höchstens Brennholz mit schneiden.

Die Woodster macht bis auf die Tisch Verbreitung einen guten Eindruck, aber Sägeblatt ist auch nichts. Hat sogar der Verkäufer gesagt.

Die Einhell konnte ich nicht genau anschauen,weil sie ca 1m hohem Podest stand.

Von der Verarbeitung, sowie Wertigkeit hat mir bis jetzt die Bosch PTS 10 gefallen. Mal schauen, welche ich nun kaufen werde.
Zur Zeit würde ich die Woodster nehmen wenn es rein um den Preis geht.
Von der Verarbeitung und dem Sägeblatt was drauf ist die Bosch.

 

Hallo Michael,
was möchtest Du mit der Tischkreissäge eigentlich anstellen? Bin gerade am Innenausbau und hab an Deine Frage gedacht. Für Heimwerkeraufgaben wie OSB-Boden, Holzdecke und Laminat brauche ich eigentlich keine TKS. Da komm ich mit Kappsäge, Stichsäge und HKS+FS ganz gut klar. Die TKS kommt nur beim Möbelbau richtig zum Zuge. Da aber erwarte ich Präzision und einen gewissen Komfort. Wie sehen Deine Erwartungen an die Präzision der Maschine aus? Welche Ansprüche stellst Du für Dich selber an das Ergebnis Deiner Arbeit?
Das mitgelieferte Sägeblatt würde ich nicht als Kaufkritirium heranziehen. Für Massivholzarbeiten solltest Du Dir ein gutes Längs- und ein Querschnittblatt kaufen. Zu den genannten Sägen kann nichts sagen. Mir wäre alle Maschinen von der Tischfläche und der Leistung her zu viel klein. Möchtest Du große Werkstücke (Regalböden, Stollen) bearbeiten? Dann hol Dir aus der Holzabteilung des Baumarkts ein Leimholzbrett und mach eine Trockenübung, ob Du das Brett noch gut auf die Säge passt. Dann würde ich den Parallelanschlag prüfen, ob dieser sich fein einstellen lässt und auch bei seitlichen Druck nicht abweicht, Hinterklemmung ist schön. Lässt sich das Sägeblatt mit dem Finger leicht zur Seite drücken? Wenn ja, kann das auch bei Schnitten in Hartholz passieren. Läuft der Schiebeschlitten / Queranschlag spielfrei? Ist die Tischfläche plan? Steht das Sägeblatt auf exakt 90° zur Tischfläche? Vielleicht kannst Du irgendwo bei einem 1-2 do ler die PTS10 testen.
Viel Glück beim Sägenkauf!

 

Zitat von MicGro
Habe noch kein Starkstrom im Keller verlegt, wird auch noch ein wenig dauern.
Dabei könnte ich Dir behilflich sein.

 

MicGro  
Ich hatte mir erst überlegt eine Kapp- & Gehrungssäge zu kaufen und für die langen Schnitte ein Handkreissäge mit Tauch Funktion und Schiene.
Aber da wäre ich vom Preis her noch teuer, die TKS ist als Lösung für alles erst mal gedacht. Werde mir dann später noch ne günstig Kappsäge kaufen. Möchte mit der TKS Regale oder auch mal ein Schränkchen bauen, also sollte sie schon genau schneiden.
Als weiteres ist die TKS als feste Säge in der Werkstatt geplant und nicht um sie durch die Gegend zu tragen.
Oder würdest du es anderst rum machen?

 

MicGro  
Zitat von dirkfulda
Dabei könnte ich Dir behilflich sein.
Gut, ich brauche dich dann mal um den Keller komplett neu zu verkabeln. Würdest du das machen für Mel und mich?

 

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