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Tischfräse mit USB-Anschluß

27.02.2014, 15:42
Es ist noch nicht lange her, da stellte ich unter meinen Projekten einen Frästisch mit einigen Features vor. Es ging hier auch um die Weiterentwicklung und die Anpassung an persönliche Bedürfnisse. Dazu gab es viele positive Kommentare. Jedoch einer meinte:"Aber, was vollkommen neues auf diesen Gebiet, wird es wohl nicht mehr geben. " Ich antwortete ihm folgendes: Dachte ich vor einigen Jahren beim "Fernseher" auch :-))
Hier nun einige Visionen von mir (möglicherweise gibt es schon einige): Vorschubapparat-Selbstbau, Programmierbare Höhenverstellung, motorisierter Anschlag (auch programmierbar), Arbeitsplatte im Fräsbereich durchsichtig und Fräsvorgang mit Kamera auf einem Display beobachtbar, Zweite OF die gleichzeitig von oben fräst, Integration einer CNC-Portalfräse, Internetfähig (zwecks Steuerdatenaustauch), und... und.. und...um nur einige zu nennen.
Diese Tage habe ich nun bei Rockler folgendes interessantes gesehen. Einen programmierbaren Anschlag für die Tischfräse. Hier ein Video
Was haltet ihr davon?
 
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Bewerten: Bewertung 1 Bewertung
18 Antworten
Im Grunde die Umkehrung einer CNC-Fräse mit einer Achse. Auf jeden Fall interessant.

 

dausien  
"Das ist eine 1-achsige CNC Fräse" war auch mein erster Gedanke.

 

Schickes Teil.

 

Prinzipiell ne coole Sache.

Aber 599$ nur für den Anschlag ist schon ne Hausnummer.
Dann möchteste ja noch den passenden Tisch dazu nehmen (350$) und dann muss die eigene OF dran passen...

aber an sich keine schlechte Idee. Vor allem mit den hinterlegten Programmen, die bei den Arbeitsschritten unterstützt...

 

Zitat von Ebony_Ivory
Prinzipiell ne coole Sache.

Aber 599$ nur für den Anschlag ist schon ne Hausnummer.
Dann möchteste ja noch den passenden Tisch dazu nehmen (350$) und dann muss die eigene OF dran passen...

aber an sich keine schlechte Idee. Vor allem mit den hinterlegten Programmen, die bei den Arbeitsschritten unterstützt...
Knapp 600 Dollar sind schon eine Hausnummer, da gebe ich Dir recht. Wird mit der Zeit auch günstiger werden. Den passenden Tisch braucht man nur falls man keinen hat. Ansonsten passt der Anschlag an fast jeden Tisch.

 

Wenn ich bedenke, das der Incra LS-Positioner rund 350 € kostet, sind die 600 Dollar doch garnicht so teuer.
Ein witziges Teil jedenfalls.

 

Munze1  
Ein automatischer Incra im Prinzip, kann interessant sein.
Ich bleibe mal bei den manuellen Zubehörteilen - vorerst. Bis das über den Teich kommt dauert's noch und dann braucht es noch die mm Version dazu.

 

Also ich finde auch es ist ein Hammerteil. Wenn man sich die Möglichkeiten ausmalt - einfach genial. Die ganze Geschichte ist immer updatefähig. Man sollte sich erstmal alles in Ruhe anschauen. Fingerzinkung, halbverdeckte Schwalbenschwänze, Nuten, etc. + derzeit 6 selbsterstellte verschiedene Einstellungen abrufbar. Eingabe Fräsergröße und Eingabe Werkstückgröße, automatische Zoll-mm Berechnung und und....

 

Zitat von Munze1
Ein automatischer Incra im Prinzip, kann interessant sein.
Ich bleibe mal bei den manuellen Zubehörteilen - vorerst. Bis das über den Teich kommt dauert's noch und dann braucht es noch die mm Version dazu.
Hier eine kleine google-Übersetzung: Touchscreen kann verwendet werden , um den Router Bit-Breite anzugeben , und auf metrische Dezimalzahlen oder Bruchteile umzuwandeln. Zum Beispiel können Sie eine 1/4-Zoll Bit verwenden, um eine 12mm dado ohne komplizierte Berechnungen oder Messungen die Flucht .
Also ob Zoll oder mm - ist eigentlich egal!

 

Geändert von Holzpaul (27.02.2014 um 16:44 Uhr)
Hallo Paul,
sowas in der "Light Version" habe ich vor einigen Wochen gebaut und im Woodworking Forum kurz vorgestellt. Im Prinzip müssen "nur" die Fräspositionen bekannt sein und die Möglichkeit bestehen, diese exakt anzufahren. Zum Berechnen der Positionen habe ich eine PC Software programmiert, die eine völlig freie Zinkenaufteilung bei variabler Fräserwahl ermöglicht. Das Zinkenbild wird maßstabsgeteu am PC dargestellt. Dann wird eine Tabelle mit den Fräspositioen ausgedruckt und es geht damit in die Werkstatt. Das Fräsen ist eine reine Fleisarbeit. Positionen manuell am Anbaumessschieber einstellen, fräsen und sich am perfekten Ergebnis erfreuen. Der Messschieber verwandelt für kleines Geld in 30 Minuten jeden Frästisch in eine Präzisionsfräsmaschine. Leider ist die PC Software noch nicht ganz fertig, weil abends momentan ein Kundenauftrag meine Freizeit bindet. Wenn hier Interesse bestehen sollte, kann ich die Geschichte hier gerne ausführlich vorstellen.

http://woodworking.de/cgi-bin/holzbe...stisch-bilder/

Viele Grüße

Olli

 

Hallo Olli,
habe mir Deine Light-Version einmal angeschaut. So wie ich das sehe errechnest Du mit Deiner Software die Parameter für den Anschlag, den Du mittels fest montierter Messschieber dann händisch einstellst. Natürlich bin ich stark an einer Vorstellung deiner Variante interessiert.
Der Vorteil der Ready2rout Version ist das die Einstellungen per integrierter Software die mittels Touchscreen bedient und eingegeben wird und per Schrittmotoren mit einer Genauigkeit von 0,001 inch den Anschlag einstellt. Man kann außer den schon vorprogrammierten Parametern zusätzlich bis zu sechs selbsterrechnete Parameter eingeben die in einer Art Datenbank gespeichert werden und jederzeit wieder abrufbar sind. Der riesen Vorteil ist das sich hier der Anschlag durch einen Schrittmotor genau einstellt. Durch die USB-Schnittstelle hat man immense Möglichkeiten für die Zukunft offen gelassen.

 

Hallo Paul,
das Teil ist natürlich genial, keine Frage. Aber ich sehe momentan keine Funktion, die ich nicht auch mit meiner Software abbilden könnte. Und das manuelle Einstellen des Anschlags geht überraschend schnell und präzise. Das Bild im Anhang zeigt meine erste und leider bisher einzige Testverbindung mit halbverdeckten Schwalbenschwanzzinken ohne jede Probefräsung. Nur der Anschlag muss als erstes Ausgenullt werden. Jede Kombination Grat- und Nutfräser wird von meiner Software berücksichtigt.
Es müssen auch nicht immer Zinken sein, wo der Messschieber von Nutzen ist. Nuten und Fälzen geht auf deutlich besser als 0,1mm genau. Gerade beim Erweitern von Nuten / Falzen ist das sehr hilfreich. Kein Nachmessen, kein Rantasten, keine Feineinstellung notwendig. Einfach Wert einstellen und es passt 100%ig.
Probier es aus. Du als Vorrichtungsbauspezialist wirst begeistert sein!
Viele Grüße
Olli
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Hallo Olli,
hier geht es ansich um zwei Paar Stiefel.
Zum einem die Errechnung der Parameter für Fräsungen. Hier hast Du eine Software entwickelt die möglicherweise kaum noch Wünsche offen lässt.
Zum anderem die Einstellung des Anschlages die bei Dir händisch mittels Messschieber gemacht wird, die doch einen gewissen Aufwand und Zeit kostet. Und genau hier sehe ich den Vorteil des Ready2rout. Es stellt sich automatisch und präzise ein.
Ich kann an meinen Frästisch meinen Anschlag auch sehr präzise einstellen da ich hier mit sog. Einmessschrauben arbeite, die natürlich auch einen gewissen Aufwand haben.
Möglicherweise ist Deine Software und der Ready2rout die Kombination schlechthin.
LG Holzpaul - Der mit dem Holz tanzt

 

Sehr interessantes Teil. Für Leute, die sich Portalfräsen selber bauen, ist das wahrscheinlich ein Klacks. Mit dem Incra-Fences würde ich das Preislich nicht vergleichen wollen. Leider gibt es den Ultra-Light-Anschlag nicht mehr, aber der hat "nur" 200 Euro gekostet. Der LS-Positioner kostet zwar auch 350 Euro, aber 600 Dollar plus 90 Dollar für die Touchplate sind trotzdem fast doppelt so viel. Zudem wird man mit dem Ready2Route schnell an Grenzen stoßen, was die Werkstückgröße angeht. Der LS-Positioner hat immerhin eine Maximalabstand von über 60cm zwischen Fräser und Anschlag. Der Verfahrweg des Ready2Rout sieht mir nach deutlich weniger als 30 cm aus.
Trotzdem hat das ganze seinen Charme...

 

Zitat von sugrobi
1 Zudem wird man mit dem Ready2Route schnell an Grenzen stoßen, was die Werkstückgröße angeht. Der LS-Positioner hat immerhin eine Maximalabstand von über 60cm zwischen Fräser und Anschlag. Der Verfahrweg des Ready2Rout sieht mir nach deutlich weniger als 30 cm aus.
Trotzdem hat das ganze seinen Charme...
Angaben vom Hersteller: Fence travels up to 9 ¾'' without repositioning the rail.
Es ist richtig das der Ready2rout Anschlag ca. 30cm Verfahrweg hat, um diesen zu vergrößern muß lediglich der Anschlag neu positioniert werden. Ich glaube aber das in der Praxis normalerweise 30cm reichen werden.

 

Geändert von Holzpaul (28.02.2014 um 09:19 Uhr)
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