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Tipps für Kellerausbau

03.02.2014, 20:53
Hallo!

Ich habe vor meinen Keller in mehrere Räume zu unterteilen.
Der Keller ist ca. 50 m2 groß und ziemlich quadratisch und hat nur ein Fenster (Lichtschacht).
Ich hatte mir nun gedacht, dass ich als Boden Laminat verlege und für die Wände auf Trockenbau setze.
Wände und Boden sind aus Dichtbeton und die Decke ist mit Mineralwolle gedämmt. Im Erdgeschoß befindet sich eine Fußbodenheizung.

Ich hoffe nun hier ein paar Tipps zu bekommen, worauf ich achten sollte und was ich verwenden soll.
Ein Freund hat gesagt, dass er zB zuerst den Boden verlegen würde und dort die Wände drauf ohne diese im Boden zu verschrauben, weil man dann die Wände einfach umsetzen kann.
Die Frage ist auch, was ich zB mache um an der Decke zu befestigen. Ich denke mit Metallträgern schaffe ich mir wieder eine Kältebrücke. Sollte ich hier eventuell eher Holz verwenden?
Für die Decke dachte ich, dass ich dann eine Holzdecke mache, weil die denk ich auch etwas Luft durchlassen würde und somit hoffentlich nicht die Gefahr besteht, dass sich darunter Feuchtigkeit sammelt.

Ich habe leider keinerlei Erfahrung damit und hoffe hier Tipps zu bekommen um nicht irgendwelche Probleme zu bekommen und alles/einiges neu machen zu müssen.

Schon einmal vielen Dank im Voraus!


lg Stefan
 
Kellerausbau Kellerausbau
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6 Antworten
Brutus  
Ich habe damals mal eine verchiebbare Trennwand gebaut, also weder am Boden noch an der Decke verschraubt. Wenn der Abstand an allen Punkten des Kellers ziemlich gleich ist, wäre das vielleicht auch eine Möglichkeit und du kannst die Größe der Räume immer frei variieren. Die einzelnen Wände müssen dann natürlich eine gewisse Dicke haben um nicht direkt umzukippen, ich hatte damals Schubladen und Fächer darin und das brachte auch gute Stabilität, ist aber nur ein Vorschlag, gefällt nicht jedem.

 

Wichtige wäre mir der Punkt mit Wärme und Feuchtigkeit. Ein Keller wird meist ja nicht beheizt weswegen ich von Holz absehen würde. Auch weiß ich nicht wie es bei dir aussieht mit Wassereinbruchsgefahr etc. Sind alles Aspekte die ich zunächst einmal berücksichtigen würde bevor es an die direkte Planung geht.

 

Wenn du die Wand verschiebbar haben willst, ist die Reihenfolge Boden und dann Wand drauf ok. Wenn die Wand allerdings da stehen bleiben soll, würde ich erst die Wand bauen und dann den Boden in die beiden Räume.
Um einen sehr variablen Raum zu bekommen könntest du die Wände ja wie eine Ziehharmonika aufbauen. So kann man die Wand schnell mal in der Ecke verstauen.
Zur Befestigung könnte man Löcher in Boden und Decke machen und mit Riegeln arbeiten. Somit hätte die Wand auch eine gewisse Stabilität.

Zur Decke: Ich bin mir da nicht 100% sicher, aber ich denke, das eine Holzdecke ausreichend klimatisiert, damit du keine feuchtigkeitsprobleme bekommst. Wenn du die Decke mit Gipskarton schließen wollen würdest, würde ich eine Dampfsperre zu mindest in betracht ziehen. Da solltest du dann aber noch mal einen Fachmann fragen, da die Frage bleibt, in welchem Raum welche Temperaturen herschen. Nicht das du das durch die Folie nur schlimmer machst.

 

Fangen wir doch mal vorne an:
Was ist denn der geplante Verwendungszweck deines aufgeteilten Kellers?

 

Hallo!

Also erst einmal vielen Dank für diese wirklich schnellen Antworten.
Ich hab hier gleich den Eindruck richtig aufgehoben zu sein

Zu den Fragen:
Der Keller ist nicht beheizt und die Temperaturen bewegen sich wohl so bei 18 - 23 °C.
Momentan rennt ab und zu ein Luftentfeuchter. Dies sollte aber nur vorübergehend sein, da es sich hier wohl um noch vorhande Baufeuchte handelt (Haus wurde vor einem Jahr fertiggestellt).

Die Wände brauche ich eigentlich nicht unbedingt verschiebbar. Wenn die Räume einmal festgelegt sind, dann würde ich sie auch so belassen.
Geplant sind ein Raum für Waschmaschine und eventuell zum Wäsche aufhängen im Winter, ein Raum als kleinen Werkraum und ansonsten Stauraum. Eventuell, dass ich auch in einen Raum eine Sauna stelle.

Vor Feuchtigkeit hab ich eben etwas Angst und da hab ich mir gedacht, dass ich eventuell durch eine Holzdecke weniger Probleme bekomme. Ich möchte nicht, dass sich darunter dann Feuchtigkeit sammelt.
Ich frage mich auch, wie ich es am besten mit der Dämmung mache, da ich die Verankerung für Decke und Wände ja wohl irgendwie unter die Dämmung packen muss um sie in der Decke zu verschrauben.

lg Stefan

 

Falls auf der Mineralwolle ein Putzträger ist, verputz die Decke. Macht hinterher den geringsten Ärger und gibt auch vernünftig ausgeführt auch kein Feuchtigkeitsproblem. Wenn du die Wände ordentlich untereinander und mit Wänden und Boden verschraubst, sollte sich die Belastung an der Decke (Dämmstoffdübel verwenden) in Grenzen halten.

Bei der Aufteilung ist es eine Überlegung wert Waschküche und Sauna in einem Raum zusammen zu legen. Beide Einheiten können Feuchtigkeit produzieren und sollten über den Lichtschacht entlüftbar sein. Ein größerer Raum wirkt auch freundlicher als zwei kleine und Zugang zum Wasser wirst du bei der Sauna auch in irgend einer Form brauchen.

Wenn die Wände nicht versetzt werden sollen, erst die Wände stellen dann den Bodenbelag machen. Laminat im Keller gehört nicht zu meinen Lieblingsbelägen. In Waschküche und Sauna würde ich Fliesen legen und im Abstellkeller Fliesen legen, streichen oder eine Kunststoffbeschichtung machen.

 

Geändert von Fernton (05.02.2014 um 20:48 Uhr)
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