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terrassenuntergrund???

01.03.2010, 10:04
ich überlege eine holzterrasse auf unsere wiese im garten zu setzen um da den "pool" für die kinder drauf stellen zu können, ansonsten hat man beim wegräumen des planschbeckens ja immer die häßlichen kahlen stellen in der wiese.

außerdem steht das dann gerade, in der wiese ist das immer nichts.

das liegen auf so einer holzterrasse stell ich mir auch angenehmer vor als in der wiese mit ewig vielen ameisen.

habe im internet komplettsetz für terrassen (also mit unterbau) gefunden. würde mir vollkommen reichen.

meine frage ist nun: wie bereite ich den untergrund vor? ausheben? frostschutz?

bin für tipps für eine rel. günstige umsetzung dankbar....
 
frostsicher, Terrassenbau, Untergrund, Unterkonstruktion frostsicher, Terrassenbau, Untergrund, Unterkonstruktion
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32 Antworten
Hier hat´s ne prima Anleitung: Holzterrasse anlegen

Ich weiß, ist nen bischen mehr Arbeit als Du dir wahrscheinlich vorgestellt hast, aber so hast Du mal nen Anhaltspunkt. Abstriche kannst Du ja selber an der ein- oder anderen Stelle in Erwägung ziehen.

 

kann man da anstatt betonstützen einzubetonieren nicht auch einfach einschlaghülsen nehmen? da dann nen kantholz rein, nicht zu hoch, nur so das ich dann die unterlattung der terrasse draufschrauben kann????

noch einfach geht es wahrscheinlich hiermit: http://www.baumarkt.de/nxs/8896///ba...der-Gartenhaus

ist vllt nur teurer als einschlaghülsen???? ist auf jeden fall ne super alternative die ich mal im auge behalten werde wenn hier nicht noch bessere tipps kommen

 

Einschlaghülsen würd ich nicht nehmen. Auch wenn der "Pool" der Kinder nicht sooo groß ist, da kommt Wasser rein - also ordentlich Gewicht + die tobenden Racker. Das wird durch die dünnen Hülsen nicht gleichmäßig genug verteilt, da sind die fertigen Betonfundamente aus Deinem Link schon wesentlich besser.

 

ja, ich denke das ist ne gute alternative. wenn ich mal preise finden würde...aber vllt gibts die ja im baumarkt...da muß ich eh bald mal hin, dann kann ich schaun....

 

Ich würde als Fundamente Kunstoffrohre ausgießen. Darauf Sparren legen im Abstand von ca. 1,0 - 1,5m, darauf eine Querlattung, darüber z.B. Banikirai geschraubt.
Du musst auf jedenfall einen Frostkoffer machen - heißt ausheben bis 40 unter Ok. fertiger Rost und dann bis knapp unter UK. Sparren mit Schotter auffüllen.
Wir haben rundherum den Abschluss mit Bankirai gemacht und die Wiese mehr oder weiniger bündig mit der Terrasse. Letztes Jahr haben meine Kinder dort auch einen Pool aufgestellt... Sieh mal unter meinen Projekten.
Ich mach dir auch gerne eine Skizze, wenn du sie brauchst, jetzt muss ich mich aber um die Rudelfütterung kümmern ;-)

 

Ich sehe das wie Igorle.
Einschlaghülsen halte ich von Haus aus nix davon. Die Steine die Du präsentierst ist vielleicht eine schnelle Lösung aber sicher nichts Dauerhaftes. Spätestens im nächsten Winter wenn der Frost rum ist, dann bin ich mir sicher ist nichts mehr wie es mal war.

Wenn Du dennoch unbedingt die Steine haben willst, dann frag mal im nächsten Baugeschäft nach. Die haben bestimmt Steine von Bauzäunen, sind ähnlich und würden den selben Zweck erfüllen.

Aber wenns was 100%iges sein soll dann würde ich auch entweder Pfähle betonieren (60cm ab OK tief und 15cm Durchmesser) oder noch besser drei Streifenfundamente welche auch wieder 60tief sein sollten.

Will das aber jetzt nicht 100%ig sicher sagen mit den 60cm, kommt etwas auch mit darauf an was Ihr für Winter habt. Wir hier haben Standard 35 - 40cm Bodenfrost, von daher lieber etwas tiefer.
Zwischen den Streifenfundamenten würde ich dann die Grasnarbe abtragen und mit FS 16/22 auffüllen und verdichten.
Dann die Balken mit Lattung erst.

So long
Espyce

 

Äthm... ohne auf mein Projekt hinzuweisen

http://www.1-2-do.com/de/projekt/Bau...zterrasse/416/

man muss nicht immer betonieren. Es gibt auch diese Fundamentsteine

Das ganz muss nur auf eine verdichtete Schicht aus Schotter gesetzt werden.

 

Wenn es nur eine kleine Terasse und nicht für die Ewigkeit geplant ist, dann tun es auch Terassenplatten. Untergrund Kies und festen Schotter verdichten. Terassenplatten so platzieren, dass unter den Balken etwas Luft bleibt (ggf, zwei übereinander). Aufbau sonst wie bei Joerg beschrieben.
Wenn der Preis gut ist, würde ich allerdings auch zu den speziellen haltern tendieren, diese aber ggf. auch auf eine Terassenplatte gelegt.

 

Zitat von JOERG24
Äthm... ohne auf mein Projekt hinzuweisen

http://www.1-2-do.com/de/projekt/Bau...zterrasse/416/

man muss nicht immer betonieren. Es gibt auch diese Fundamentsteine

Das ganz muss nur auf eine verdichtete Schicht aus Schotter gesetzt werden.
ja, diese steine waren ja weiter oben auch auf einer seite angesprochen, das wäre schon was für mich. kannst du mir noch ein paar tipps geben wie ich das genau machen muß? gerne auch per mail....falls es für hier zu ausfürhlich wird...danke

 

Zitat von kindergetuemmel
Wenn es nur eine kleine Terasse und nicht für die Ewigkeit geplant ist, dann tun es auch Terassenplatten. Untergrund Kies und festen Schotter verdichten. Terassenplatten so platzieren, dass unter den Balken etwas Luft bleibt (ggf, zwei übereinander). Aufbau sonst wie bei Joerg beschrieben.
Wenn der Preis gut ist, würde ich allerdings auch zu den speziellen haltern tendieren, diese aber ggf. auch auf eine Terassenplatte gelegt.
mit "terrassenplatten" kann ich grad nichts anfangen...hast du mal nen link? für die ewigkeit solls nicht werden da wir hier nur zur miete wohnen...aber paar jährchen solls schon halten

 

Mit Terrassenplatten meint Kindergetuemmel diese allseits beliebten Waschbetonplatten. bzw. ähnliche Formate meist 50x50cm. Auf diese kann man die Holzbalken auch direkt auflegen. Bei den Fundamantsteinen kommt die Konstruktion etwas höher und das Wasser läuft etwas besser ab. Diese kosten etwa 3,50 pro Stück. Alte Waschbetonplatten will eigentlich immer mal wieder jemand loswerden.

Da ein Schwimmbecken drauf soll würde ich die Abstände in jede Richtung bei maximal 50cm zwischen den Auflagerpunkten belassen. Auf Bild 3 meines Projektes siehst du dass wir für eine begehbare Terrasse etwa 80cm auf 50cm haben.

Du musst also als Vorbereitung die Wiese mind etwa. Spatentief ausheben und dort Schotter einfüllen. Das ganze mit einer Rüttelplatte verdichten. Darauf werden dann die Steine (Welche auch immer) ausgerichtet und in Ihrer Höhe solange korrigiert bis die in Waage sind.

Darauf kommen dann die Holzbalken und darauf werden die Dielen geschraubt.

Egal wie sollte später das Holz keinen Kontakt zum Erdreich haben.

Günstige Dielen gibt es z.B. bei Holz Richter

 

Also unter typischen Terrassenpaltten verstehe ich sowas hier. Klick klack
Kennt man auch aus Freibädern, Kinderspielplätzen etc.
Glaube aber auch, wie es Jörg sagte, dass Kindergetümmel von Gehwegplatten redet, welche es ja schon in den schönsten Farben und Formen gibt. 50x50x5 so kenne ich sie auch noch aus meiner aktiven Zeit als Pflasterer, jeder zweite wollte das Format in seinen Garten / Terrasse haben.

Jörg? Meinst Du wirklich das Spatentiefe (30cm) ausreichend ist für dauerhafte Standfestigkeit? Ich weiß nicht, seh das wirklich wahrscheinlich mit anderen Augen.

 

Zitat von Espyce
Glaube aber auch, wie es Jörg sagte, dass Kindergetümmel von Gehwegplatten redet, ...
Genau die meine ich. Einfache Platten gibt es im Baumarkt für weinig Euro.

Zitat von Espyce
Jörg? Meinst Du wirklich das Spatentiefe (30cm) ausreichend ist für dauerhafte Standfestigkeit? Ich weiß nicht, seh das wirklich wahrscheinlich mit anderen Augen.
Nun bin ich zwar nicht Jörg, aber ich meine, dass das ausreicht, wenn darunter Kein weicher Mutterboden mehr ist, sondern Sand, Lehm o.ä. kommt. Wenn der Untergrundaufbau gut verdichtet ist und Kies und/oder gröberer Schotter/Kies genommen wird hält das.

 

Zitat von JOERG24
Mit Terrassenplatten meint Kindergetuemmel diese allseits beliebten Waschbetonplatten. bzw. ähnliche Formate meist 50x50cm. Auf diese kann man die Holzbalken auch direkt auflegen. Bei den Fundamantsteinen kommt die Konstruktion etwas höher und das Wasser läuft etwas besser ab. Diese kosten etwa 3,50 pro Stück. Alte Waschbetonplatten will eigentlich immer mal wieder jemand loswerden.

Da ein Schwimmbecken drauf soll würde ich die Abstände in jede Richtung bei maximal 50cm zwischen den Auflagerpunkten belassen. Auf Bild 3 meines Projektes siehst du dass wir für eine begehbare Terrasse etwa 80cm auf 50cm haben.

Du musst also als Vorbereitung die Wiese mind etwa. Spatentief ausheben und dort Schotter einfüllen. Das ganze mit einer Rüttelplatte verdichten. Darauf werden dann die Steine (Welche auch immer) ausgerichtet und in Ihrer Höhe solange korrigiert bis die in Waage sind.

Darauf kommen dann die Holzbalken und darauf werden die Dielen geschraubt.

Egal wie sollte später das Holz keinen Kontakt zum Erdreich haben.

Günstige Dielen gibt es z.B. bei Holz Richter
ok, danke. das sollte mir reichen...noch ein frage: die fundamentsteine müssen nicht befestigt werden und die unterlattung wird auch nicht an den fundamentsteinen befestigt??? (sorry für die blöde frage, kann mir aber grad nicht vorstellen das das dann hällt....)

 

Die Fundamentsteine werden nur in den Untergrund (Planie) welchen du hergerichtet hast geklopft. In beide Richtungen ausrichten (Waagrecht)
Die Balkenlage solltest Du dann aber schon befestigen um ein abrutschen zu verhindern.
Du wirst zwar ein beträchtliches Eigengewicht der Konstruktion erreichen aber ein Schräubchen kann nicht schaden.
So wie auf dem Bild dargestellt würde das dann bei mir im Querschnitt aussehen. Hoffe man kanns erläutern.

So long
Espyce
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