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Terrassenbau

24.03.2013, 10:45
Hallo zusammen!

ich plane derzeit den Bau unserer Terrasse. Holz (Douglasie) habe ich mir schon besorgt. Fundamentsteine (Waschbetonplatten und Ziegelsteine) sind auch schon vorhanden.

Was den Unterbau betrifft, habe ich aber noch einige Fragen. Und zwar wird die neue Terrasse eine kleinere alte Waschbeton-Terrasse ersetzen. Neben dieser alten ist noch ein altes Fundament eines Gartenhauses, welches ebenfalls weichen muss, da die neue dieses Fundament mit einbeziehen wird. Leider kann ich die bestehenden "Plattformen" nicht verwenden, da sie unterschiedlich hoch sind.

Ich will daher alles zurückbauen, mit dem Minibagger auf ein einheitliches Niveau bringen und mit Pflastersplitt füllen. Darauf kommen dann Fundamentsteine, UK & Co.

Die Frage ist aber, auf welcher Dicke soll das Splittbett aufgetragen werde?. Genügen hier 10 cm oder muss es mehr sein? Was haltet ihr von einem Unkrautvlies - ist es sinnvoll dieses unter dem Splitt zu verlegen oder kann man sich das Geld sparen, weil unter dem Deck wegen Splitt und Schatten eh nichts wächst?

Und zum Holz: natürlich will ich die Douglasie einölen um eine bessere Haltbarkeit zu gewährleisten. Ist es sinnvoll die Dielen vor dem Verlegen auch von unten zu streichen oder kann man sich das sparen?
 
Garten, Terrassenbau, Tipps, Unterbau Garten, Terrassenbau, Tipps, Unterbau
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3 Antworten
Munze1  
Ich hatte damals bei meinem Aufbau ungefähr 20 cm Kieselsteine eingebracht. Keine Unkrautfolie, gabs damals noch nicht. Was wichtig ist, min 2% Gefälle pro Meter.
Wenn du ölen willst, dann vorher und beidseitig, wobei ich das für überfüssig halte.
Sofern das Holz immer genügend Luft bekommt und abtrocknen kann, sollte das auch ohne Öl um die 20 Jahre locker halten.

Was ich dir empfehlen kann, gehe ins Bauhaus, dort gibt es einen tollen Ratgeber.
Haben auch schöne Klammern um das Holz unsichtbar zu verschrauben.
Ein Blick lohnt sich auf jeden Fall.

 

Woody  
Unkrautvlies verlegen: ich sag mal so, wenn's nichts nützt, schaden tuts auch nichts. Unkrautwuchs kommt ja nicht nur von unten (aus der Erde) sondern in erster Linie entwickelt es sich durch Samenfllug von oben und dann Einwurzeln. Unkraut wächst nahezu überall - egal ob finster oder nicht.

Ich persönlich würde die Bretter wenigstens beim ersten Mal vor dem Verlegen allseitig behandeln, später kommst eh nur mehr oben dazu. Erfahrungsgemäß ergrauen aber auch behandelte Douglasiehölzer im Laufe von 2-3 Jahren. Mit ein Grund warum ich sie nicht mehr verwende und stattdessen auf WPC-Holz zurückgreife.

10cm Splittbett sollten ausreichen, je höher du es machst, umso mehr "schwimmt" die ganze Konstruktion. Gefälle vom Haus weg nicht vergessen. Wichtig wäre das Verdichten mit Rüttelplatte oder so einen "Stampfer", weiß nicht genau, wie man dieses Gerät fachgerecht bezeichnet.

 

Geändert von Woodworkerin (24.03.2013 um 10:55 Uhr)
Verdichten mit Walze hätte ich sowieso gemacht. WPC haben wir auf den Balkonen - ist nett, haut mich aber nicht wirklich um. Außerdem fehlen da noch die Langzeitwrfahrungen. Außerdem ist das Holz ja schon gekauft.

Was das Vlies angeht, sobringt das ja herzlich wenig, wenn das "Saatgut" von oben kommt... Daran hatte ich noch gar nicht gedacht.

20cm ist doch schon mal ein Erfahrungswert. Bin gerade noch über eine Hornbach Bauanleitung gestolpert. Die nehmen 20cm Schotter und 3cm Splitt zum Glattziehen.

 

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