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Tauchschnitt mit einer Pendelhaubenkreissäge

21.04.2010, 09:14
In mehreren Testberichten zur PKS 55 A habe ich gelesen das ein Tauchschnitt mit der Handkreissäge durchgeführt wurde. Ich persönlich halte diese Vorgehensweise für extrem gefährlich. Meiner Meinung nach kann ein solcher Schnitt nur mit einer Tauchsäge vorgenommen werden. Mich würde eure Meinung oder Erfahrung dazu interessieren.
 
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10 Antworten
Hallo,
ich denke man kann einen Tauchschnitt mit der Säge schon vertreten.
Natürlich ist es keine ausgewiesene Tauchsäge, aber durch den fehlenden Spaltkeil ist es schon relativ einfach, da die säge nicht beim Eintauchen nicht bewegt werden muss.
Die Metabo KSE 55 VArio Plus wird sogar als Tauchsäge beworben, hat allerding auch einen Federmechnismus damit man die Platte aufliegen lassen kann.

 

es scheint ein neuer Trend zu sein den Spaltkeil bei Handkreissägen wegzulassen.

 

Ich habe mit der PKS 55A einen Tauchschnitt versucht. Klappt einwandfrei. Durch das schnelle und scharfe Sägeblatt gibt es keinerlei Rückschlag.

Für gefährlicher halte da den Tauschnitt mit einer Stichsäge. Wenn man ein ungeeignetes Sägeblatt nimmt, oder etwas verkantet, kann das Werkstück oder die Säge schon einen mächtigen Satz machen.

 

Die Kräfte einer Kreissäge sind meines erachtens höher und außerdem dreht das Blatt noch. Ich bin halt sehr vorsichtig. Wenn ich einen Tauchschnitt mit meiner Metabo KS 85 mache stehe ich auf keinen Fall hinter der Maschine!

 

Außerdem bei fehlenden Spaltkeil könnte das Sägeblatt der Kreissäge sich auch verklemmen.

 

die stichsäge schlägt beim verkanten, was mir aber auch selten passiert ist. das ist aber kein vergleich mit der kraft, mit der eine kreissäge zurückschlägt! ich mache eh nur dort tauchschnitte mit der stichsäge, wos nicht auf ein optimalergebnis ankommt.

für tauchschnitte mit der ts55 gibt es einen stopper, der auf der schiene montiert wird und verhindert, dass die maschine beim eintauchen zurückschlägt. mir ist das einmal passiert und seitdem verwende ich immer den stopper. und diese säge ist als tauchsäge konzipiert. bei der ts55 finde ich übrigens die bremse ein echtes sicherheitsplus! dat dingen kost aber auch schmerzhaft teuer...

 

Wenn einem die Kreissäge erst mal zurück geschlagen ist wird er merken warum ein Spalkeil gut ist. Kann dann auch mal ganz schnell passieren das man einen schönen sauberen Schnitt im Oberschenkel hat.

 

Diese Erfahrung ist sicherlich nicht wünschenswert...

Also besser, wenn es schon sein muss, dann also seitlich führen und aufpassen, dass da keiner steht.

 

Hallo zusammen!

Ich bin gerade auf Eure Diskussion gestoßen und gebe Euch vollkommen Recht, dass Tauchschnitte immer mit Vorsicht zu genießen sind! Uns ist es sehr wichtig, dass Ihr mit der PKS bei jeder Anwendung sicher arbeiten könnt!

Bis vor einiger Zeit gab es in Deutschland noch eine Norm die besagte, dass Handkreissägen einen Spaltkeil besitzen müssen. In vielen anderen Ländern gibt es diese Vorschrift nicht, oder sie ist bereits lange abgeschafft. Ein Verklemmen des Sägeblattes kommt in der Praxis eigentlich nur bei sehr langen Schnitten und verwindungsstarken Hölzern vor. Daher hat man die Vorschrift auch bei uns entsprechend gelockert.

Mit der neuen PKS haben wir uns entschieden Euch auch die Möglichkeit zu geben Tauchschnitte durchzuführen. Damit dies sicher möglich ist, haben wir die Pendelschutzhaube optimiert. Falls die Kreissäge aus dem Schnitt springen sollte geht die Schutzhaube schneller zu als bei den alten Kreissägen. Ausserdem ist die Schutzhaube nach unten voll geschlossen.

Aufpassen muss man allerdings bei unter Tisch Betrieb! Sägen ohne Spaltkeil dürfen nur in Sägetischen mit Spaltkeil betrieben werden, da hier evtl. das Material hochschlagen und somit zu Verletzungen führen könnte.

Ich hoffe, das nimmt Euch ein paar Bedenken...ansonsten könnt ihr Euch natürlich immer melden

Liebe Grüße, Katharina

 

Ekaat  
Ich habe den Spaltkeil nie weggelassen (1. zu faul zum Abbauen, 2. zu gefährlich). Beispiel: Ausschnitt in Arbeitsplatte für Herd oder Spüle:
Kreissäge eintauchenbis zum Spaltkeil, dann vorwärts sägen, die Säge geht immer tiefer, bis der Spaltkeil ganz verschwunden ist. Danach in umgekehrter Richtung den Schitt vertiefen. Das Kreissegment, was am Ende stehen bleibt mit einer Stichsäge aussägen. Nie Probleme mit Rückschlag gehabt, man darf nur nicht zu fest drücken. Und immer die Schnittiefe so einstellen, daß das Sägeblatt max. 2-3mm unten herausschaut, sonst reißt es auf der Gutseite Splitter heraus.

 

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