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Tauchsäge oder Tischsäge

27.01.2014, 15:29
Hallo zusammen,

nachdem ich immer wieder vor dem Problem stehe, wie ich Platten ordentlich ablänge oder lange Zuschnitte mache, überlege ich noch mal in eine gute Tauchsäge mit Schiene oder eine Tischsäge zu investieren.

Was eignet sich hier besser? Die Platte über den Tisch schieben oder die Schiene beliebig ansetzen und mit Handvorschub sägen?

Wie muss ich mir das bei einer Tauchsäge vorstellen, wenn man einen rechtwinkligen Ausschnitt (meinetwegen Ceranfeld) aussägen will, ich tauch mittig ein und säge bis an die Eckmarkierung - ist der Schnitt dann in der Tiefe senkrecht? Im Zweifel treffen sich die 2 Schnittlinien in der Ecke ja nur an dem Punkt wo das Blatt am weitesten vordringen konnte. Also müsste ich diese Ecke noch nachbessern mit der Stichsäge oder ähnlichem?

Welche Vor- und Nachteile bringt eurer Meinung nach eine Tauchkreissäge mitsich?

Vielen Dank für praxisnahe Einschätzungen - hab so eine Säge noch nie in den Händen gehalten. Habe eine einfach Handkreissäge von Skil mit ordentlich Kraft und eine einfache Tischkreissäge von Einhell blau, wo der Tisch nur nach vorne verlängert ist aber die Parallelanschläge meiner Meinung nach für den Allerwertesten sind...
 
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46 Antworten
Tischkreissäge:
Beim richtigen Modell hohe Präzision und Wiederholbarkeit bei Aussenschnitten, aber hoher bis sehr hoher Platz- und Finanzaufwand, stationär

Tauchsäge:
Überschaubarer Platz- und Finanzaufwand, hoher Aufwand für Wiederholende präzise Aussenschnitte, Möglichkeit für Tauchschnitte / Innenschnitte, mobil

 

BEi Ausschnitten müßen die letzten cm mit der Stichsäge "nachgesägt" werden.

Wenn Du schon eine Handkreissäge hast, würde ich Dir zu einer TKS raten und vielleicht für die Schnitte, die auf der TKS nicht gehen eine Führungsschiene für die HKS. Es gibt z.B. von Wolfcraft eine FS mit einem Universaladapter.

Ich besitze eine HKS und eine TKS (hätte gerne eine TKS) und möchte keines von beiden missen.

Gerungsschnitte für z.B. Bilderrahmen sind mit der HKS z.B. nicht möglich (oder nur mit viiel aufwand).

 

@sugrobi: TKS ist bei dir TischKreisSäge oder TauchKreisSäge?

 

Ähhh..... beides....also, im großen und ganzen ist die Tischkreissäge gemeint. Die Tauchkreissäge hätte ich gerne...

 

Hallo und Danke für die Antworten!

Habe gestern noch mal ein paar Videos angeschaut und nachdem ich gesehen habe, wie Heiko Rech rohe Bretter mit der Führungsschiene und Tauchsäge besäumt, ist mir klar - sowas wäre das richtige!

Ein langes Brett auf einer Tischsäge abzulängen gestaltet sich ja auch etwas unhandlich und wie gesagt, der Tisch ist recht platzraubend. Dann lieber die HKS fürs Grobe und eine Tauchsäge mit Schiene fürs Feine.

Hat jemand praxisbezogene Erfahrungen im Vergleich von Bosch blau/Festool/Makita? Eine andere würde kaum in Frage kommen, da ich mich genug mit Einhell und Co. (Lamellofräse) ärgere...
Wie schnell nutzt sich dieser Gummi an den Führungsschienen ab? Und was kostet sowas im Schnitt bei besagten Herstellern?

Vielen Dank!

 

Ich habe mir die Makita SP6000K1 mit Führungsschiene zugelegt und bin sehr zufrieden damit.

Weniger zufrieden bin ich mit der oben genannten Führungsschiene von Wolfcraft mit dem Universaladapter. Die Führungsschiene an sich ist eigentlich ganz okay. Nur der Universaladapter ist etwas hackelig. Ich habe diese mit meiner alten Kreissäge genutzt. Kaum schaut man den Adapter einmal schief an, ist er minimal verstellt. Das führt dazu, dass die Gummilippe der Führungsschiene nicht mehr zur Position der Maschine passt und man erneut in die Gummilippe hineinsägt. Dadurch wird diese natürlich zum einfachen Anlegen der Führungsschiene unbrauchbar.

 

Schau mal diesen Thread durch, da findest du jede Menge Info´s.

 

Zitat von Tobi74
Kaum schaut man den Adapter einmal schief an, ist er minimal verstellt. Das führt dazu, dass die Gummilippe der Führungsschiene nicht mehr zur Position der Maschine passt und man erneut in die Gummilippe hineinsägt. Dadurch wird diese natürlich zum einfachen Anlegen der Führungsschiene unbrauchbar.
Kann ich nicht bestätigen. Aber ein zueinander passendes System ist sicherlich besser.

 

Ich habe eine Mafell KSP 55 F.
Das ist zwar keine reine Tauchsäge aber vielleicht einen Blick wert.

Die Säge kann ich vorbehaltlos empfehlen.

Die Gummilippe hält eigentlich ewig lang, wenn:
-man nicht alle naselang mal reinsägt.
-man auf die Sägeblattstärke achtet. Ist die Lippe auf 2.0mm Blätter angepasst und man nutzt 3,0mm Blätter wirkt die Lippe beim Rückbau nicht mehr optimal.

 

Ich hab mir am Samstag Die Bosch GKT 55 GCE in der LBOXX mit zweiten Sägeblatt, zwei Führungsschienen und dazugehöriger Tasche für 499€ gekauft. Kann jetzt natürlich noch nicht den riesen Erfahrungsbericht schreiben aber ich bin sehr zufrieden. Zu den Führungsschienen ha ich mir noch einen Satz Zwingen gekauft, die sind allerdings von Maffel weil keine Bosch vorrätig waren, passen aber auch weil gleiches System.

Wenn du Dir ne Säge mit Führungsschiene Kaufst würde ich dir empfehlen auch passende Zwingen dazu zu kaufen.

 

Ich habe eine Tauchkreissäge von Festool (TS 55) inklu. passender Schiene (2x140cm) und eine Tischkreissäge Elektra Beckum (PK255 noch die Grüne).

Ich möchte weder auf die eine, noch auf die andere Verzichten.

Die Tauchkreissäge nutze ich um große Platten zuzuschneiden, Tauchschnitte zu machen und ähnliches.
Die Tischkreissäge nutze ich um die vorgesägten Platten abzulängen, Kanthölzer zu schneiden, oder auch mal ne kleinere Platte zu beschneiden....aber das nur bedingt da der Auflagetisch doch nicht all zu groß ist.

Angefangen habe ich mit eine Tauchkreissäge und bin immer noch der Meinung, man kann damit 80% aller Schnitte machen.
Rahmen- oder Kanthölzer ablängen mal abgesehen.

Aber selbst das ist fast kein Problem mehr, wenn man sich z.B. den Multifunktionwerktisch von Guido Henn anschaut:



ab ca. Minute 3:36 zu sehen.

Es ist zwar etwas Aufwand, aber wer kein Platz hat, und/oder nicht mehrere hundert/tausende Euro´s in eine Formatkreissäge stecken will, wird nicht um eine Tauchkreissäge rumkommen.

Ich will 1000%ig kein Spanplatte von 280x205cm über meiner PK drüber schieben
Das könnte ich aber ohne Probleme an der Altendorf von meinem Schwager.......

Preisuntschied.....4500€ (gebraucht!) und er hat ne alte Scheune mit 150m² und ich nen Keller mit 35m²

Grüße
Manuel

 

Zitat von thelastexit
Angefangen habe ich mit eine Tauchkreissäge und bin immer noch der Meinung, man kann damit 80% aller Schnitte machen.
Rahmen- oder Kanthölzer ablängen mal abgesehen.
Hallo, das bekräftigt mich schon mal. Für Rahmen usw. hab ich ja eine gute KGS von Metabo. Mir gings vorrangig um große/lange Platten und hier und da mal einen Ausschnitt (mit Stichsäge oder Multimaster ists halt nicht so dolle und die gefährliche Anwendung mit der Handkreissäge hab ich schon hinter mir, ohne Verletzung aber das muss man nicht haben).

Nun gilts nur noch zu entscheiden zwischen Bosch/Makita und Festool bzw. eine günstige Festool mit Schiene zu finden ;-)

 

Zitat von Hofbastler
Nun gilts nur noch zu entscheiden zwischen Bosch/Makita und Festool bzw. eine günstige Festool mit Schiene zu finden ;-)
Bosch hat im "Moment" (bis Jahresende ;-) die GKT 55 GCE im Angebot. Säge in L-Boxx + 2x 1,6m-Schienen + Schienenverbinder + Schienentasche für knapp unter 500 Euro.

 

Munze1  
Die Bosch habe ich auch schon gesehen, mit 2 Schienen und Verbindern. Das kostet halt bei Festool immer extra. Wobei ich gestehen muss, dass ich ein Fan der Schwarzen bin. Sie kann auch ganz randnah sägen, wenn man's braucht, dass geht bei der Bosch/Mafell nicht, da sie den Absaugstutzen aussen trägt.

 

Zitat von Munze1
Wobei ich gestehen muss, dass ich ein Fan der Schwarzen bin.
Ich finde es von Festool sehr pfiffig, eine T-Nut-Schiene in die Führungsschiene zu integrieren. Da ist man bei selbst gebastelten Erweiterungen sehr flexibel.

Ich glaub Guido Henn hat in der Holzwerken mal ein paar handgeschnitzte Erweiterungen gezeigt. Damit sind dann auch wiederholgenaue Parallel-Schnitte problemlos möglich.

 

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