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Tag der Organspende - was meint Ihr dazu?

07.06.2014, 21:08
Ekaat  
Die Organspende ist in der letzten Zeit in Mißkredit geraten, weil sich da einige Ärzte über Regeln hinwegsetzten, die eigentlich beachtete werden sollten.
Bei der Beurteilung dieser Verstöße sollte man aber beachten, daß damit trotzdem Leben gerettet wurden. Ob dieser Mensch nun »dran« war, oder nicht, spielt in meionen Augen nicht die große Rolle. Wichtig ist, daß ein Organ an einen Menschen verpflanzt werden kann, der es benötigt.
Wie steht Ihr dazu? Habt Ihr einen Organspendeausweis?
(Ich habe einen!)
Wenn Ihr tot seid, was nützt Euch Euer Körper?
 
Organspende, Organspendeausweis, Tot - und dann? Organspende, Organspendeausweis, Tot - und dann?
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62 Antworten
Ich habe seit meinem 18. Geburtstag einen Organspendeausweis ausgefüllt und unterschrieben bei mir.
Sehe es genauso, was nützen mir meine Organe wenn ich tot bin...

Und sollte ich in einen Zustand kommen, der aussichtlos erscheint, habe ich eine Patientenverfügung. Ich will diese Entscheidung niemanden aufbürden.

Zu Lebzeiten gehe ich zum Blutspenden, mittlerweile 43 Mal.

 

Es sollte jeden sein Entscheidung sein. Wäre verantwortungsvoll und fair damit umgegangen, so würden auch mehr über das Thema nach denken.
Und ob es hier her gehört ?

 

Bei jedem Thema kann man auf das Negative oder auf das Positive fokussieren. Das Negative sind Ärzte die das System mißbrauchen. Das Positive ist das Retten von Leben. Ich habe mich für das Positive entschieden.

 

Zitat von MopsHeim
Es sollte jeden sein Entscheidung sein. Wäre verantwortungsvoll und fair damit umgegangen, so würden auch mehr über das Thema nach denken.
Und ob es hier her gehört ?
Ich bin der Meinung das es hier sehr gut aufgehoben ist.
Da viele Unfälle auf dem Bau oder in den Werkstätten passieren, sollte über dieses Thema sensibelst nachgedacht werden.

 

Nach dem ersten Herzinfarkt hat sich das Thema "leider" für mich erledigt, aber ich würde gerne Spenden. Da die Medizinforschung in den letzten Jahren so rasant voranschreitet, hoffe ich das bald keiner mehr auf ein Spenderorgan warten muß weil es durch ein künstliches Inplantat ersetzt werden kann. Ich trage selbst einen Defibrillator der mir schon sieben mal das Leben gerettet hat.
Nach meinem Tod wird auch keiner mehr eins meiner Organe gebrauchen können.
Es ist durchaus ein Thema das auch in einer Heimwerkercommunity seinen berechtigten Platz hat.

 

Ekaat  
Ich bin 66 Jahre alt und erkundigte mich neulich, ob eine Organspende meinerseits noch Sinn macht: Antwort - Ja! Auch wenn einer ein Wrack zu sein scheint, ist es immer noch sinnvoll, der Organspende zuzustimmen. Zum Beispiel die Hornhaut der Augen. Klar - wenn das Herz im Eimer ist, kann das nicht gespendet werden, aber vielleicht die Leber oder die Nieren.

 

Ich bin einwandfrei dafür. Wenn ich Tod bin brauche ich meine Organe nicht mehr. Habe seit ~ 15 Jahren selber einen Ausweis dabei.
Bei mir kommt noch zusätzlich dabei das meine Frau selber auf ein Organ wartet. Ihre Erkrankung ist z.Z. nicht lebensbedrohlich aber durch den Rückgang der Spenderorgane wird die Situation nicht angenehmer.

 

Ich helfe gerne anderen Leuten. Bin schon seit über 15 Jahren ehrenamtlich bei der Feuerwehr, da ist eine Organspende selbstverständlich für mich.

 

Zitat von Ekaat
Ich bin 66 Jahre alt und erkundigte mich neulich, ob eine Organspende meinerseits noch Sinn macht: Antwort - Ja! Auch wenn einer ein Wrack zu sein scheint, ist es immer noch sinnvoll, der Organspende zuzustimmen. Zum Beispiel die Hornhaut der Augen. Klar - wenn das Herz im Eimer ist, kann das nicht gespendet werden, aber vielleicht die Leber oder die Nieren.
Lieber Ekaat,
wenn ältere Menschen krank werden nehmen sie sehr häufig täglich Tabletten zu sich oder führen dem Körper anderweitig wichtige Substanzen zu. Zwangsläufig werden dadurch auch die anderen Organe geschädigt. Ich habe mit meinem Hausarzt schon häufig über das Thema gesprochen, aber er hält es für nicht sinnvoll meine Organe nach dem Tod weiterzugeben.
Ich würde gerne Spenden aber ich möchte dadurch keinem einen Schaden zufügen.

 

Zitat von BdBaumeister
Lieber Ekaat,
wenn ältere Menschen krank werden nehmen sie sehr häufig täglich Tabletten zu sich oder führen dem Körper anderweitig wichtige Substanzen zu. Zwangsläufig werden dadurch auch die anderen Organe geschädigt. Ich habe mit meinem Hausarzt schon häufig über das Thema gesprochen, aber er hält es für nicht sinnvoll meine Organe nach dem Tod weiterzugeben.
Ich würde gerne Spenden aber ich möchte dadurch keinem einen Schaden zufügen.
Sehe ich leider auch so mit MEINEN Organen werde ich wahrscheinlich keinen mehr glücklich machen können !

 

Was zu mir gehört soll auch bei mir bleiben ! Was ich besser finde wäre Blut und Stamm Zellen spenden !!!!

 

Zitat von Timo1981
Was zu mir gehört soll auch bei mir bleiben ! Was ich besser finde wäre Blut und Stamm Zellen spenden !!!!
Ich will Dir um Gottes Willen nicht zu nahe treten ! Aber das ist eine Antwort ,die man so nicht gelten lassen sollte ..Denk nur mal daran .Dein EIGEN Fleisch und Blut ,braucht ein LEBENSWICHTIGES Organ ,das DU Spenden könntest ..(Niere als Beispiel) Denkst Du dann auch noch so darüber??
Ich würde gerne einem anderen Menschen mit meinen Organen helfen wollen .bloss die taugen leider nicht mehr soviel!

 

Ekaat  
Ich kann mich dem Grauen nur anschließen! Hängst z. B. jahrelang an der Dialyse; endlich gibt es ein Spenderorgan, was zu Dir paßt. Nach der Transplantation kann Dein Leben weitergehen.
Was nützt es der Nachwelt, wenn Dein Herz, Leber, Niere, Lunge in dem Grab durch Würmer und Insekten in Humus umgewandelt werden? Dünger, aber den gibt es günstiger!

 

Das ist keine frage das ist auch was anderes. Ich würde es toll finden wenn man entscheiden könnte vorab wer was bekommt leichtsinnigen Motorrad fahren würde ich nichts geben ehr Kindern jungen Leuten, Leuten die an Krebes leiden.
Aber das ist auch vielleicht das denken eines 30 Jährigen

 

Ekaat  
Ich habe diesen Thread auch eröffnet, um Euch zu sensibilisieren, darüber nachzudenken. Und der leichtsinnige Motorradfahrer ist eher ein Organspender, als ein Empfänger.
- - -
Kommt ein Einäuiger von der Straße ab und wickelt sich um einen Baum. Tot. Ein Anderer, der dringend auf eine Augenspende wartet, ist Augenzeuge, kramt sein Taschenmesser heraus und schneidet ihm das gesunde Auge heraus und bedeckt die Wunde mit seiner eigenen Augenklappe.
Am nächsten Tag steht in der Zeitung: »Polizei steht vor einem Rätsel: Blinder fährt gegen einen Baum«.

 

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