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Suche Tiefenmesser für Wolfcraft Zinkenschablone

14.02.2016, 19:05
Geändert von Rainerle (14.02.2016 um 19:09 Uhr)
Hallo, ich habe eine Wolfcraft Zinkenlehre für die Oberfräse. Kürzlich habe ich beim Ausmisten wohl die Einstellehre zur Tiefe des Fräsers weggeworfen. Zumindest ist sie nicht mehr aufzufinden. Natürlich könnte ich das Maß durch ausprobieren herausfinden, aber ich müsste hierzu fräsen, Ausspannen, messen, wieder einspannen, fräsen ... Könnte eine Weile dauern und einiges an Holz erfordern. Es gibt auch ein Ersatzteilset von Wolfcraft, aber nicht mal auf deren Internetseite finde ich dieses, geschweige denn die Zinkenfrässchablone :-(

Vielleicht hat jemand von Euch eine solche Zinkenfräseinrichtung und könnte mir die Frästiefe anhand der Lehre abmessen?

Ich könnte mir mit dem Maß dann problemlos eine Lehre fräsen.

Hier noch die Artikelnummer der Schablone: 4270 000
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Tiefenmesser, Wolfcraft Zinkenlehre, Zinkenschablone Tiefenmesser, Wolfcraft Zinkenlehre, Zinkenschablone
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Hier noch die Funktionsweise.
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Ich habe solch eine Frässchablone. Ich kann dir das Maß noch weitergeben. Muss allerdings erst in meine Werkstatt.

 

Entweder selbst erstellen, wenn du das genaue Maß hast oder bei Wolfcraft anfragen.

Im Netz konnte ich da auch nichts finden.

 

Original hat meine Einstrllhilfe 14 mm. Ich bin aber mit 13 mm besser gefahren. Deshalb ist auch Draht darum gewickelt.
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Bin jetzt extra für dich nochmal raus gegangen meine Werkstatt ist im ehemaligen Stall nebenan.

 

Super! Herzlichsten Dank!

Ob 13 oder 14 mm, da hab ich eine gute Startvorwahl, den Rest werde ich dann exakt einstellen können. Nochmals Danke!

 

Ich habe da noch eine Frage. Verwendest du nur die Schwalbenschwanz Fräser von Wolfcraft. Oder auch andere? Ich hab noch keine anderen mit den Maßen gefunden. Oder kann man auch andere Abmessungen verwenden. Wie zufrieden bist du mit der Schablone?

 

Ich habe die schon lange nicht mehr benutzt. Habe vor Jahren mal Schubladen gezinkt und seither liegt das Teil eigentlich herum. Ich habe damals Fichte-Leimholz verwendet, zwar passgenau aber das Holz neigt zum reissen. Habe dann mal Hartfaserplatten gezinkt, das war dann schon was anderes. Passgenau ist das Ergebnis.

Aber wenn ich die Anleitung anschaue, dann wird einem ganz anders. Intuitiv ist was anderes. Klar, wenn man das jede Woche mal macht, kann man das sicher ohne Anleitung. Aber so alle Jahre wieder ist das nicht so easy :-)

Gibt es die überhaupt noch zu kaufen? Auf der Wolfcraft-Internetseite habe ich nichts gefunden.

 

Ach zu den Fräsern ...

Ich habe den Schwalbenschwanz nicht von Wolfcraft. Aber ich denke, es ist egal welchen man verwendet. Er muss eben durch die Schablone passen. Aber wenn die Zinken dann den gleichen Abstand voneinadner haben sollen, wie ihr Breite ist - also dass die Verzinkung gut ausschaut, dann musst die die entsprechenden Maße haben. Der Hersteller oder der Winkel wäre dann Nebensache. Wichtig ist die Breite.

 

Die Wolfcraft Zinkenfrässchablone haben die nicht mehr im Programm. Es gibt aber tolle Produktvideos. Die Handhabung wird dort super gut erklärt und man benötigt danach keine Bdienungsanleitung mehr.Bezüglich der Schwalbenschwanzfräser habe ich auf woodworker.de folgende Abhandlung/Erklärung gefunden:
"Der Rasterabstand, d.h. der Abstand von einer Zinke zur nächsten, beträgt r=22 mm. Es kommt eine Kopierhülse mit 13 mm zum Einsatz. Die Schablone ist 3 mm dick. Als Fräser wird ein f=14.3 mm breiter mit alpha=14 Grad Schräge empfohlen.
Grundsätzlich können auch andere Fräser verwendet werden. Dabei muss die Eintauchtiefe so angepasst werden, dass die Breite des ausgefräßten breiten Bereichs plus die Breite des stehengelassenen dünnen Bereichs genau dem Schablonenraster entspricht. Die Eintauchtiefe t berechnet sich wie folgt:
t= (2*f-r) / (2*tan alpha)
Vergrößert man die Eintachtiefe, so wird die Verbindung fester.
Für die Wolfcraft Schablone mit r=22 mm ergeben sich folgende Eintauchtiefen:
Wolfcraft Fräser (f=14.3 mm, alpha=14 Grad): t=13.2 mm
Bosch Fräser (f=14 mm, alpha=15 Grad): t=11,3 mm
Bosch Fräser (f=12.7 mm, alpha=14 Grad): t=6.8 mm
(Wenn vom Boden der Oberfräse gemessen wird, nicht vergessen, die Dicke der Schablone dazu zu addieren.)
Man sieht also, dass mit dem Wolfcraft Fräser nur Platten mit mindestens 14 mm Dicke verwendet werden können (in der Anleitung wird sogar 16 mm genannt).
Mit dem 12.7 mm Fräser bearbeite ich gerade 9 mm dicke Multiplexplatten. Das Material ist zwar nicht ideal zum Fräsen, aber die Zinken passen. Dabei muss zwischen die Platten jedoch je ein Stück Holz als Abstandshalter eingebaut werden, da die Wolfcraft Schablone nicht für so dünne Bretter ausgelegt ist. Bei 9 mm Platten reicht es, ein 4 mm dickes Blatt an die Stirnseite des horizontalen Bretts und ein 3 mm dickes Blatt an die Front des senkrecht eingespannten Bretts zu legen (insgesamt sind es also etwa 7 mm Abstand zwischen den beiden Brettern)."

 

Hi @all,
ich möchte mich an dieser Stelle echt mal für die guten und ausführlichen Posts bedanken. Das Thema Wolfcraft Zinkenschablone ist zwar ordinär nicht meines, aber die Erklärungen sind super. Vielen Dank Jungs und Mädels, besonders ans Brettle, gell

 

Zitat von Dalmatino
Hi @all,
ich möchte mich an dieser Stelle echt mal für die guten und ausführlichen Posts bedanken. Das Thema Wolfcraft Zinkenschablone ist zwar ordinär nicht meines, aber die Erklärungen sind super. Vielen Dank Jungs und Mädels, besonders ans Brettle, gell
Da schließe ich mich gerne an.

Falls es jemanden interessiert: Die zugehörige Bedienungsanleitung.
Und hier noch eine bebilderte Information von diy4you

Da frage ich mich ernsthaft warum die Schablone aus dem Programm genommen wurde. Gibt es da wirklich keinen Markt dafür? OK. Das kaufen ambitionierte Heimwerker, aber Alternativen wird es preislich attraktiv nicht vieles geben.

 

Geändert von Rainerle (14.02.2016 um 22:46 Uhr)
Danke für die Erklärung. Und auch die Beschreibung. Man lernt immer was dazu das gefällt mir hier besonders.

 

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