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Suche Säulenbohrmaschine

11.02.2013, 12:17
Hallo Leute,

ich muss exakt in der Mitte eines 20mm breiten und 3mm starken Edelstahl-Werkstücks ein 12mm Loch bohren. Das habe ich mit meinem Akku-Schrauber und HSS-Cobald Bohrern (zunächst mit 4mm) Versucht zu machen. Der Bohrer ging duch, allerdings waren die Löcher nicht exakt in der Mitte, sondern um 1-3mm versetzt.

Deshalb habe ich mir eine Säulenbohrmaschine bestellt und zwar die Einhell BT-BD 801 E für rund 200€. Ich habe mich für dieses Modell entschieden, da es einen Kreuzlinienlaser hat, der genau auf die Stelle zeigen soll, wo der Bohrer in das Werkstück reingeht.

Am Freitag kam das Gerät bei mir an, ich hab es zusammengebaut, schalte es an, der Motor fängt an zu laufen und zack - Strom weg. Der Fi hat ausgelöst. Anderen Stromkreis ausprobiert, wieder das gleiche Phänomen. Und auch der Laser konnte mich nicht überzeugen. Ja, er hat ein Kreuz projeziert, allerdings war die Schnittstelle beider Linien selbst etwa so dick, wie ein 8mm Bohrer. Also nix mit präzisem arbeiten. Deshalb geht dieses Gerät auch wieder zurück.

Jetzt bin ich aber immer noch auf der Suche nach einem Ersatz. Habt ihr da Tipps für mich?
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20 Antworten
Ich würd ja zur PBD40 raten,aber die ist etwas teurer,schau dir mal die Testberichte an.

 

http://www.1-2-do.com/de/produkt-tes...handhabung/32/
hier mal der link.

 

Die PDB 40 hab ich auch, die Laserlinie ist aber auch etwas zu dick (nach meinem Geschmack), allerdings keine 8mm.

Ansonsten kann ich bisher nichts nachteilige über dei PBD sagen.....ach ja doch eine Kleinigkeit, Ein Knaufgriff am Handrad wäre nicht schlecht (für eine bessere Führung).

 

Die PDB40 wird so um die 270 Euro angeboten - damit wärst Du vollkommen auf der sicheren Seite - viele Leute hier im Forum haben diese Maschine und auch 25 davon haben sie getestet. Da war keiner darunter, der sie wieder hergeben möchte.

Klare Kaufempfehlung

 

Mein Meister hatte mir beigebracht:
Gut gekörnt ist halb gebohrt.
Wichtig ist mit einem spitzen Körner die Stelle mit einem vernünftigen Schlag anzukörnen.
Einfach auf Stahl mit einem Bohrer bohren zu wollen das wird nix der läuft dann weg.
In der Kleinserienfertigung hatte ich Bohrschablonen mit Hartmetalleinsätzen gebaut dann wurden die auf des Werkstück gelegt und dann konnten die Werker bohren ohne das der Bohrer verlief.

 

Zitat von Ruedi1952
Mein Meister hatte mir beigebracht:
Gut gekörnt ist halb gebohrt.
Wichtig ist mit einem spitzen Körner die Stelle mit einem vernünftigen Schlag anzukörnen.
Einfach auf Stahl mit einem Bohrer bohren zu wollen das wird nix der läuft dann weg.
Läuft auch der Bohrer einer Säulenbohrmaschine weg, wenn ich die Bohrstelle nicht angekörnt habe?

PS: Danke für den Tipp, die PDB 40 liegt - dank Hornbach Preisgarantie zu einem vernünftigen Kurs - im Kofferraum meines Wagens.

 

Zitat von port29
Läuft auch der Bohrer einer Säulenbohrmaschine weg, wenn ich die Bohrstelle nicht angekörnt habe?

Dann darf das auf keinen Fall passieren, wenn doch (wie bei mir), dann gehört die Maschine in Reoparatur, weil sie Spiel hat.

Kann man aber selber sehr leicht feststellen, da sich der "MaschinenKopf" bewegen lässt.

 

Zitat von Ruedi1952
Mein Meister hatte mir beigebracht:
Gut gekörnt ist halb gebohrt.
Wichtig ist mit einem spitzen Körner die Stelle mit einem vernünftigen Schlag anzukörnen.
Einfach auf Stahl mit einem Bohrer bohren zu wollen das wird nix der läuft dann weg.
Das unterschreibe ich sofort.
Meine PBD 40 will ich auch nicht mehr missen.
Gruß vom Daniel

 

Zitat von port29
Läuft auch der Bohrer einer Säulenbohrmaschine weg, wenn ich die Bohrstelle nicht angekörnt habe?

PS: Danke für den Tipp, die PDB 40 liegt - dank Hornbach Preisgarantie zu einem vernünftigen Kurs - im Kofferraum meines Wagens.

Glückwunsch zu Deiner Entscheidung - wirst Du bestimmt nicht bereuen. Viel Spass damit

 

Moin Moin,

generell wäre aber zu empfehlen nicht den Laser als "Mittenmarkierung" zu nutzen, sondern auf dem Werkstück an der erforderlichen Stelle einen Körnerpunkt zu setzen.
Der Körnerpunkt dient zum einem dem Visuellen finden des "Bohrpunktes" und zum anderen führt er den Bohrer und verhindert das der Verlaufen den Bohrers.
==> Körner
So vorbereitet lässt sich eine Bohrung auch mit der Handbohrmaschine setzen.
!! Vorsicht jedoch bei grösseren Bohrerduchmessern, hier besteht die Gefahr das der Bohrer kurz vor dem durchstossen des Werktstücks "hakt". Je nach Drehmoment der genutzten Bohrmaschine kann das wiederum schmerzhaft bis gefährlich werden. Es sollte mindestens mit zusätzlichem Handgriff als "Drehmomentstütze" gearbeitet werden

Gruß Mark

 

Danke für den Tipp.
Da es mit den 8mm Laser für viele etwas unglaublich klingt, möchte ich mein Statement mit einem Bild etwas untermauern. Bei Tageslicht ist der Laser auf weißem Untergrund kaum zu erkennen. Auf einem Dunklen Werkstück kann man wirklich kaum noch etwas sehen, obwohl es angeblich ein Klasse II Laser ist. Unten rechts habe ich mal den Ausschnitt vergrößert und habe dort den Rot-Wert etwas verstärkt, damit der Laser sichtbar(er) wird.
Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	IMG_7388.jpg
Hits:	0
Größe:	48,6 KB
ID:	17192  

 

da hatten mehrere Leute den gleichen Gedanken..
ich sollte öfter aktualisieren

 

Zitat von Hermen
Zitat von port29
Läuft auch der Bohrer einer Säulenbohrmaschine weg, wenn ich die Bohrstelle nicht angekörnt habe?
Dann darf das auf keinen Fall passieren, wenn doch (wie bei mir), dann gehört die Maschine in Reoparatur, weil sie Spiel hat.
Das stimmt nicht Hermen. Ein Bohrer ist in der Mitte (Querschneide) nicht spitz sondern liegt mit einem dünnen Streifen auf. Formbedingt muss der Bohrer beim Aufsetzen also etwas "rumeiern". Das liegt deswegen aber nicht am Futter. Das kann man zum einen mit einer Ankörnung und zum anderen mit einem Zentrierbohrer umgehen. Ich körne z.B. nie an, sondern verwende einen NC-Anbohrer. Dieser ist sehr spitz und lässt sich dadurch absolut exakt auf einem Anriss aufsetzen und er ist aus Vollhartmetall, wodurch er sich nicht wegdrücken kann.

 

Hallo zusammen,

es gibt auch Bohrer, welche über einen Kreuzschliff verfügen.
http://www.bosch-pt.com/de/de/accocs...pline-din-338/

Durch diesen Kreuzschliff wird das Verlaufen immer minimiert.
Wenn ich jetzt sehr genaue Bohrungen in Metall haben möchte, dann würde ich trotzdem immer körnen.
Wenn es sich dann vielleicht noch um ein Rohr handelt muss ich körnen.

Empfehlung für die PBD 40 - immer körnen. Weil hier unbewusst immer sehr viel Druck am Anfang ausgeübt wird.

Gruß Robert

 

Habt ihr da eine Werkzeugempfehlung für mich?

 

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