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Suche nach Ersatzhobeleisen für Holzhandhobel 46 mm Eisenbreite

27.04.2014, 22:36
Geändert von woodworker83 (27.04.2014 um 22:39 Uhr)
Hallo,

ich bräuchte mal Eure hilfe. Gerade von den jenigen die mit Handhobeln arbeiten.
Wie das Thema schon eraten lässt suche ich für einen meiner Hobel ein Ersatzhobeleisen mit einer Eisenbreite von 46 mm. Hab ich bisher weder zuvor gehört noch gesehen dass es ein solches Eisen überhaupt gibt, aber so eines ist im Hobel nun mal drinne.

Ich gehe mal davon aus das gerade bei Handhobeln aus Holz eine Abweichung in der Eisenbreite schon etwas ausmacht!?

Würde mich über eure Hilfe wirklich sehr freuen!

Nachtrag: Der Holzhandhobel ist bestimmt schon über 20-30 Jahre alt, also wurde schon oft benutzt,ist aber in einem sehr guten Zustand. Nach kurzem grübeln könnte es evtl. sein dass das Eisen zuvor mal eine Breite von 48 mm hatte !?
 
Handhobel, Hobeleisen Handhobel, Hobeleisen
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13 Antworten
Warum sollte das Eisen schmaler geworden sein?

46mm Eisen möchte in .at jemand jemand verkaufen. Von Ott gibt es ein Patent auf ein spezielles 46mm Eisen. Also stehen die Chancen gut, dass es das wirklich mal gab. Bei Onlineauktionen tauchen auch immer mal wieder Eisen ohne Hobel auf. Leider vergessen die meisten Anbieter die Eisen auch mal zu messen und die Breiten mit anzugeben.

 

dausien  
Warum soll es das nicht geben?
Es gab früher viele Firmen die Hobel hergestellt haben, gibt es den auf dem Eisen noch eine Hersteller Prägung?
Ansonsten mal auf der Seite von Wolfgang Jordan suchen, der Mann weiß fast alles über alte Hobel.

 

Das Hobeleisen auf der Austria HP hab ich grad gesehen. Allerdings ist das Eisen weng schief geraten ;-) Ob das in den Hobelkörper passt ist fraglich ;-)

 

Ich hab mal ein wenig rum geklickt. 46er Eisen gab es tatsächlich. Aktuell scheint die Breite aber nicht mehr so verbreitet zu sein. Flohmärkte, Kleinanzeigen und Versteigerungen könnten vielleicht noch Eisen liefern. Sonst wird wohl ein neuer Hobel fällig.

Übrigens ein interessanter Aspekt. Ich hab mir noch nie Gedanken über Ersatzteilversorgung bei den alten Hobeln gemacht.

 

Versuche es einmal da.http://traditional-handplanes.com/GFTH_Blog/ oder http://www.feinewerkzeuge.de/. Der erste ist das non plus Ultra für Hobeleisen. Könnte auch hinweise haben "Friedrich Kollenrott".
Gustav

 

Ekaat  
Wenn alle Stricke reißen: Nimm' ein Eisen, welches (möglichst wenig) breiter ist und schleife es in sehr vielen Arbeitsgängen ab, damit es nicht zu warm wird. Der Stahl darf keinesfalls blau anlaufen; gelb ist gerade noch tolerabel. Dies gilt allerdings nur für die ersten zwei Zentimeter ab Schneide. Danach kannst Du Stoff geben, weil dort nichts mehr gehärtet sein muß. Wenn das Eisen einen Mittelschlitz für einen Spanbrecher hat, mußt Du natürlich von zwei Seiten arbeiten. Den Spanbrecher wirst Du wahrscheinlich ganz einfach mit einer Feile bearbeiten können, weil der nicht gehärtet ist.

 

Die Frage ist ob auch der andere Weg geht. 45mm sind aktuell nicht so schwer zu bekommen. Fehlen halt auf jeder Seite 0,5 mm.

 

Das sind doch alles schon mal sehr viel versprechende Antworten!
Die bzw. der Hersteller bei meinen Hobeleisen ist derzeit leider nicht zu erkennen, da die Eisen bis auf die Schneide etwas Rost (Flugrost) angesetzt haben.

Da werd ich dann zuerst mal per hand etwas schleifen und evtl. erkenne ich von welchem Hersteller die Eisen sind. Evtl. kann man mit der Schneide des 46 mm Eisens noch etwas arbeiten, muss ich mir nochmal ganz genau anschauen.

Aber @ Ekaat, deine Idee ist echt sehr gut, warum bin ich da nicht gleich drauf gekommen!? ;-)

Denn ich glaube das wird evtl noch die günstigste Variante sein
Schonmal Vielen Dank an alle von Euch.

 

Zitat von Fernton
Die Frage ist ob auch der andere Weg geht. 45mm sind aktuell nicht so schwer zu bekommen. Fehlen halt auf jeder Seite 0,5 mm.
Ich weis halt nicht ob es da einen größeren Nachteil geben würde bei 1 mm Unterschied!?
Von der Hobelmaulöffnung her schon mal nicht aber wie es später beim Hobeln ausschaut ist halt die Frage

 

Ok nach leichtem weg schleifen des Rostes am oberen Teil der beiden 46 mm Hobeleisen konnte ich nun endlich mal was erkennen von welchem Hersteller diese sind.

Und ich bin zumindest was die Daten über die beiden Eisen angeht fündig geworden.
Das eine ist von der
Firma Goldenberg http://www.holzwerken.de/museum/hers...ldenberg.phtml

Und das 2. Von Peugeot http://www.holzwerken.de/museum/hers.../peugeot.phtml

Da ist es eher unwahrscheinlich dass man diese Eisen noch bekommt wenn die gegen 1875 hergestellt worden sind.

Ok, was ich vorhin gesehen habe sind die Schneiden doch noch sehr gut erhalten und bedürfen nur noch einmal einer anständigen Schärfe

 

Ekaat  
Wenn Du nicht schon hast, besorge Dir Schleifsteine K 800, K 1000, K 3000 und schleife das Hobelmesser naß. Zum Prüfen, ob Du es richtig gemacht hast, ziehst Du es zunächst über eine Holzkante und dann versuchst Du, Klopapier zu schneiden, indem Du mit einer Hand das Papier hältst und mit der anderen das Messer führst. Nach dem letzten Schliff sollte man das Messer mit einem Wetzstahl abziehen, damit kleine Stahlfasern abgetrennt werden. Wenn Du's dann richtig gemacht hast, hast Du ein Mordinstrument in der Hand.

 

Zitat von woodworker83
bestimmt schon über 20-30 Jahre alt
Zitat von woodworker83
gegen 1875 hergestellt
Kommt ja knapp hin

Peugeot Hobeleisen gibt es in den Kleinanzeigen, aber wenn deine sonst noch ok sind, würde ich auch einfach schleifen und weiter gehts.

 

Zitat von Fernton
Kommt ja knapp hin

Peugeot Hobeleisen gibt es in den Kleinanzeigen, aber wenn deine sonst noch ok sind, würde ich auch einfach schleifen und weiter gehts.
Joa 20-30 Jahre war so meine erste Vermutung bis ich mich über die Eisen schlau gemacht hatte he he

 

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