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Suche Ladegerät mit Diagnosefunktion etc

29.12.2015, 08:03
Ich habe mal eine weitere Frage an unsere Akkuexperten. Ich suche ein Akku-Ladegerät, das möglichst viele Akku-Arten laden kann und noch dazu über Diagnosefunktionen wie Kapazitätsmessung und Dergleichen besitzt. Ein Datenlogger und die Möglichkeit die Daten per USB aus zu lesen währe auch fein.
Ich bin bei meiner Suche z.B. auf den Charge Manager 2016 gestoßen. Einziger Nachteil scheint mir zu sein, das das Teil die ganze Zeit über an einem laufenden PC angeschlossen sein muß, um die Daten zu erfassen.
Alternativ gibt es ja noch die Voltcraft UTC 100-6. Die währe allerdings noch einmal 50 Euro teurer und ich bräuchte noch passende Ladeschächte extra dazu. Zudem könnte ich immer nur ein Programm fahren und die möglichkeit NiZN-Akkus zu laden fehlt auch.
Der clou wäre das Voltcraft ALC 8500 oder die ALC 8500-2 Ausführung von ELV (wo genau liegen da die unterschiede), aber das währe dann doch zu viel Kohle.....

2. Frage: Sind NiZn-Akkus (1,6V) für einen Aufsteckblitz besser geeignet als herkömmliche NiMH-Akkus (1,2V)? Währe der Blitz mit solchen Akkus schneller wieder aufgeladen?
 
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7 Antworten
zu 1: mit meinem B6AC dual power bin ich zufrieden, ich denke dass das die meisten deiner Anforderungen erfüllt.

zu 2:
ob sie besser sind weiß ich nicht. Wie schnell können deine Zellen denn wieviel Strom liefern?
Ich denke nicht, dass Du deinen Blitz damit schrottest, die 0,4 V mehr gegenüber Alkalis sollte er abkönnen (aber ohne Gewähr, wenn Du es probierst dann auf eigenes Risiko).
Ich selbst befeuere meine Blitze normalerweise mit Eneloops, als Notfallversorgung auch mal Alkalis (Energizer). Meine Erfahrungen: mit Eneloops ca. 50% mehr Blitze und ca. 40% kürzere Nachladezeit gegenüber Alkalis.
Andere Versorgungen habe ich noch nicht getestet, meine zwei 45er Metz (aus den 70ern) sind auf Eneloop umgerüstet, meine 32er Metze (späte 70er, frühe 80er) vertragen die Eneloops von Haus aus, meine Nikons vertragen die Eneloops von Haus aus, die Minoltas und Konsorten nutze ich kaum noch, aber wenn dann von Haus aus mit Eneloops.

 

Ach so, wenn Du es wirklich wissen willst empfehle ich Dir, einfach mal einen Satz Alkalis als Referenz zu nehmen und den Blitz manuell auf volle Leistung zu stellen.
Dann 10-20 Auslösungen so schnell es geht
Anschließend im 10-Sekunden-Takt weiter bis er abschaltet.

Danach das Gleiche mit deinen NiZns.

Danach das Gleiche mit einem Satz Eneloops (die normalen mit 1900 mAh, die doppelt so teuren mit 2450 mAh brauchen bei mir deutlich länger zum Blitzladen als die Alkalis und sind nach nem Jahr kaputt gewesen)
Dann entscheide, was für Dich am besten funktioniert.

 

Seltsam, bei mir laden die Eneloop Pro (2450 mAh) den Blitz deutlich schneller wieder auf als die normalen Eneloops (Metz AF 58 AF 2). Aber um so einen Test werde ich wohl nicht drumherum kommen.

 

Hast Du einen genauen Link zu Deinem B6AC dual power? Da gibts anscheinend dutzend verschiedene (auch im Prei ssehr unterschiedliche).

 

Vom B6 gibt es etliche China-Nachbauten, teils gute, teils katastrophale.

Ich hätte hier vllt. eine Alternative für Dich übrig:

http://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-a...96731-249-1190

PC-Anschluss möglich

 

Bei den Beispielen bräuchte man dann aj jeweils noch passende ladeschächtre, oder? Dann hatt man ja keine Einzelschachtüberwachung.
Zu dem I-Peak Touch finde ich nirgendwo was zum PC-Anschluss.

 

Für NiMh und NiZn Rundzellen-Akkus verwendest Du am besten einen Lader wie den Voltcraft CM2016, hier werden gleichzeitig mehrere Zellen einzeln und unabhängig geladen.
Für Li- und Pb-Akkus eignet sich ein Lader wie der Voltcraft RS 16 (im Set mit Ladegerät). Mehrere Zellen NiMh oder NiZn hintereinander soltten hiermit nicht geladen werden. Für Li-Akkus ist der Balancer eingebaut, bei den Zellenpacks muss aber der Balanceranschluss vorhanden sein.
Die Aufzeichnung des Ladeverlaufs (am PC) bringt meiner Erfahrung nach eigentlich keine wesentliche zusätzliche Information. Die o.g. Lader messen alle die geflossene Ladung und zeigen sie am Ende an. Zum Testen der Akkus sollte die Entladundung verwendet werden. Zuerst volladen, dann ganz entladen und die angezeigte Entlademenge mit dem dem Sollwert der Akkukapazität vergleichen. Die Größe des Entladestroms spielt dabei eine entscheidenede Rollen, auf die ich hier nicht im Detail eingehen will.

NiZn Akkus benütze ich in einer Kompakt-Kamera, das diese sehr viel Strom zieht und Alkali-Mangan-Zellen nur wenige Bilder lang halten und sie mit NiMh Akkus parktisch sofort abschaltet. Die NiZn Zellen gehen aber häufig kaputt, 1 bis 2 im Jahr.

Problematisch ist das Laden von Werkzeugakkus. Um Kosten zu sparen spendieren die Hersteller, soweit ich es beurteilen kann auch Bosch, den Akkupacks nicht den notwendigen Balancer oder nur eine abgespeckte Form. Dafür wird fast immer die Akku-Temparatur überwacht. Ich verwende deshalb nur die Original-Ladegeräte. Obwohl die "Theorie" für das sachgerechte Laden von Li-Akkus Balancer, also Einzelzellen-Überwachung, und Temparturüberwachung vorschreibt halten die AkkuPacks "trotzdem" in der Praxis viel Jahre, jedenfalls sind mir keine negativen Berichte bekannt.

 

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