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Stinkendes Wasser

19.06.2010, 13:26
Ich hab einen 3000 Liter Wasserbehälter im Garten und einen Gardena Hauswasserautomaten angeschlossen. Wenn ich ein paar Tage kein Wasser gezapft hab stinikt es sehr stakt nach fäule...... Gibt es eine möglichkeit was dagegen zu machen daß das Wasser nicht mehr so stinkt?
 
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37 Antworten
Ekaat  
Das sind wahrscheinlich Algen,die sich dort breitmachen. Die mögen kein Kupfer. Ich würde das Wasser komplett ablassen und den Tank säubern. Danach etwas Kupfer - ein paar Pfund sollten es schon sein - (das kann abisoliertes Kabel sein, ein Stück Kupferblech oder alte Cu-Rohre). Nun wieder neu befüllen, und das Problem dürfte gelöst sein. Bei meinem 2000l-Tank tritt das nicht auf, obwohl er überirdisch steht und etwas lichtdurchlässig ist. Ich leite das Wasser aus meinen Kupfer-Dachrinnen ein. Hilft das auch nichts, wirf ein paar Kukidents rein oder welche von All, die das haben.

 

Der Wasserbehälter ist aber unter der Erde kommt eigentlich keine Sonne dran ich denke mal das es vielleicht mehr durch die Saugleitung kommt....... Hilft da auch das mit dem Kupfer?

 

Ekaat  
Probieren... Aber die Leitung auch säubern. Am billigsten, einfachsten und umweltverträglichsten ist da Essigwasser. Klare Essigessenz mit der Hälfte des Wassers gemäß Angabe auf der Flasche verdünnen und reingießen. 2-3 Tage stehen lassen, mit Seifenlauge ausspülen. Das sollten die Viecher nicht überleben. Danach Kupfer in den Tank (oder auch vorher).
Algen entstehen ja nicht aus dem Nichts. Sie kommen mit dem Regenwasser in den Tank. Da es da dunkel ist, können sie sich nicht vermehren. Kommt dann das Wasser durch die Leitung ans Tageslicht, haben sie die besten Bedingungen: Lich, Wärme und genügend Mineralstoffe, von denen sie sich ernähren. Sie betreiben Photosynthese, wie Pflanzen, die sie ja auch sind. Abgestorbene Algen zersetzen sich in dem von ihnen produzierten Sauerstoff schnell; da ein Überschuß an Sauerstoff vorhanden ist, verbindet sich der Schwefel aus den Körpern mit dem Sauerstoff und Schwefeloxid entsteht, das nach faulen Eiern riecht. Da läuft die Reaktion ähnlich ab.
Wenn Du es hier mit anaeroben Bakterien (Fäulnisbakterien) zu tun hast, die sich im Dunkeln von orgenischer Materie ernähren und deren Ausscheidungen genauso stinken, kann ich nicht sagen. Auch weiß ich nicht, ob die was gegen Kupfer haben. Die haben eher etwas gegen UV-Licht.
Mehr kann ich dazu nicht sagen, ohne mich selber schlau zu machen beim Brockhaus oder im Wikipedia.
Gruß
Ekaat+++

 

Das riecht sprichwörtlich nach Fäulnis im Tank. Da wird sich eine Schlammschicht am Tankboden gebildet haben. Wie kommt das Wasser denn in den Tank, kann da auch organisches Material (z.B. Blätter) mit reinkommen? Algen sollte eigentlich kein Problem sein, es sei denn die werden vom Einlauf mit eingeschwemmt, was aber eigentlich nur geschieht, wenn das Wasser dort eine längere Zeit steht. Im Tank sollte sich keine Bilden, da ihnen dort ja das Licht fehlt.

Erste Stelle der Abhilfe ist die Vermeidung von organischem Material im Tank, also Verhinderung von Laub etc. bzw. die regelmäßige Säuberung. UV-Licht nützt nur was, wenn das Wasser im Tank auch umgewälzt werden würde. Kupfer soll angeblich auch gegen Fäulnisbakterien helfen, obs stimmt, kann ich aber auch nicht sagen.

 

Ich werd das mit dem Kupfer mal ausprobieren vielleicht hilft das ja. Ich kenn das vom Dach her da macht man auch einen Streifen Kupfer oben an den First dann werden die Dachziegel nicht grün....

 

Ekaat  
Zitat von Holzwurm8686
Ich werd das mit dem Kupfer mal ausprobieren vielleicht hilft das ja. Ich kenn das vom Dach her da macht man auch einen Streifen Kupfer oben an den First dann werden die Dachziegel nicht grün....
Na, ob das hilft? Wette, wenn, dann wären schon andere darauf gekommen. Versuch's! Wenn' hilft, gib mir bitte Nachricht.

 

Mir ist gerade mal so durch den kopf gegangen ich darf doch gar kein Kupfer rein machen weil ich nehm ja auch das Wasser zum Blumen gießen und für die Wiese.......das lassen die Blumen ja bald die Köpfe hängen. werd die Saugleitung mal richtig sauber machen und dann so einpacken das kein Licht mehr dran kommt. Hoffe das es dann besser wird

 

... nur so ein Gedanke ...

eventuell ist Dir ja was in den Tank geschlüpft?
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Ekaat  
Zitat von Holzwurm8686
Mir ist gerade mal so durch den kopf gegangen ich darf doch gar kein Kupfer rein machen weil ich nehm ja auch das Wasser zum Blumen gießen und für die Wiese.......das lassen die Blumen ja bald die Köpfe hängen. werd die Saugleitung mal richtig sauber machen und dann so einpacken das kein Licht mehr dran kommt. Hoffe das es dann besser wird
Von meinen Pflanzen hat noch keine schlapp gemacht, obwohl das Regenwasser über eine Kupferrinne aufgefangen wird. Versuch macht kluch! Nicht gleich alle Begonien beglücken!

 

Ekaat  
Zitat von bonsaijogi
... nur so ein Gedanke ...

eventuell ist Dir ja was in den Tank geschlüpft?
Wieder ein echter, unverfälschter Bonsi!

 

Hab heute schon nach geguckt ist nichts drin und wenn ich das Wasser länger laufen lasse hört es auch auf zu richen. Ich kenn das nur wenn man eine Kupfernagel in einen Baum schlägt dann geht der sehr schnell ein. Denke mal das der Hauptgrund die Saugleitung sein könnte..... hab es ja sonst die Jahre nie gehabt nur seit diesem Sommer.

 

Ekaat  
Zitat von Holzwurm8686
Hab heute schon nach geguckt ist nichts drin und wenn ich das Wasser länger laufen lasse hört es auch auf zu richen. Ich kenn das nur wenn man eine Kupfernagel in einen Baum schlägt dann geht der sehr schnell ein. Denke mal das der Hauptgrund die Saugleitung sein könnte..... hab es ja sonst die Jahre nie gehabt nur seit diesem Sommer.
Das mit dem Kupfernagel ist ein Märchen. Hält sich leider hartnäckig. Wollte auch mal auf diese Weise ein Gewächs töten. Ist mir nicht gelungen.

 

En bekannter von mir wollte auch mal eine Nussbaum los werden und der hat es so gmeacht und es hat geklappt ist vielleicht von Baum zu Baum anders.

 

Kupfer im Blumenwasser macht gar nichts, ist eher von Vorteil, da es eben die Algenbildung verhindert. Die Kupfernägel im Baum soll die Leitbahnen stören, so das der Baum praktisch verhungert. Passiert aber eben nur bei entsprechend kleinen Bäumen bzw. vielen Nägeln.

 

Es weicht zwar vom Thema ab, aber: Ein Kupfernagel im Baum macht nicht sonderlich viel aus. Es kommt natürlich auf die Baumart an, aber gesunde Bäume überwallen den Nagel mit der Zeit. Innen kann es dann zu Reaktionen und dadurch zu Verfärbungen kommen, aber diese werden relativ zügig abgeschottet, können sich also nicht bis in Krone oder Wurzeln ausdehnen.
Ein Nagel reicht definitiv nicht aus um einen gesunden Baum zu "stürzen", denn die Transportwege innerhalb des Baumes werden nicht ausreichend weit geschädigt.

Ist der Baum allerdings schon gesundheitlich angeschlagen, und mehrere Nägel wirken, kann das schon ganz anders aussehen.

Nur so am Rande :-)

 

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