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Stift zum einfräsen von Rippen-Rillen in Unterputzdosen-Kunststoff? (zum einrasten von Federdeckeln)

24.02.2016, 23:47
Hallo.

Moderne Unterputzdosen/Verteildosen haben keine Rillen mehr, in den die Zähne auf den Feder-Laschen von Federdeckeln greifen.
Zumindest nicht die aus dem Bauhaus (in anderen Baumärkten findet man wohl die gleichen Hersteller).
Und in einer Alten sind nur ein paar erhabene "Linien" an zwei Seiten.

Es gibt auch dickere Deckel mit Stellen für Schrauben.
Allerdings haben Federdeckel Vorteile.
Die Plastik"platten" sind teu(r)er, unbd müssen trotzdem noch selbst geschnitten werden (wenn sie exakt flächenbündig vorne in die Dosen passen sollen).
Also könnte man sich genau so gut irgendeinen "Bogen" Plastik besorgen und die Scheiben selbst ausschneiden (mit Zirkel ankratzen und mit Dekupiersäge ausschneiden) und Löcher reinbohren. Dazu noch extra Geräteschrauben 15mm.

Federdeckel gibt es im 25er-Beutel. OK, sie sind dünner.
Aber sie halten ohne Schrauben, die man, falls man die Tapete abnehmbar halten will auch noch sehen würde. Ob man einen sauberen runden Schnitt sieht, wäre eine andere Sache...

Mit einem "Frässtift" mit dem ungefären Rippenabstand der Federdeckellaschen wäre man flexibler.

In die Minibohrmaschine bzw. "Dremel", Innen an die Innenwand ansetzen und mit etwas Druck entlangziehen. Fertig wäre eine Riefenstruktur.
Und man kann den Deckel besser und in beliebiger Position tief einrasten lassen.
Man muss evtl. noch etwas von den Enden der Laschen abschneiden, da sie bei einem Test gegen die Rückwand anstoßen. Aber das wäre ja nur ein abknipsen.

Mir geht es hiert also nicht um ein spezielles Werkzeit dafür (gibt es wohl nicht), aber das was dem am nächsten kommt.
Ein Gewindebohrer hat eine schneckenartige Steigung, mir geht es um diskrete Rillen.
Also jede für sich. Z.B. 7 Spitzen/Täler auf 9mm.
Die Länge ist nicht so wichtig, allerdings braucht es wohl auch nicht mehr als 4cm Fräsbereich zu sein.
 
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6 Antworten
Funny08  
Ich finde, die Wände der UP-Dosen sind zum einen für solch ein Vorhaben schon recht dünn, zum anderen besteht so die Gefahr durch Abrutschen die Aderisolationen zu beschädigen, sofern du das nicht vor der Montage machst.

 

Ich denke das Beste hier wäre, eine Zylindrischer Frässtift selbst zu bearbeiten. Das geht z.B. mit Diamantscheiben und dürfte nicht sehr viel Zeit in Anspruch nehmen.

 

kjs
Was auch gehen könnte wäre einen entsprechend geformten Stift (evtl sogar eine ~M10-M12 Schraube) heiß zu machen und an die Plastik Wand zu drücken. Natürlich mit Unterstützung von außen. Dann formt sich auch eine Riffelung welche den Deckel halten sollte.

 

Funny08  
Zitat von kjs
Was auch gehen könnte wäre einen entsprechend geformten Stift (evtl sogar eine ~M10-M12 Schraube) heiß zu machen und an die Plastik Wand zu drücken. Natürlich mit Unterstützung von außen. Dann formt sich auch eine Riffelung welche den Deckel halten sollte.
Oder mit einer heißen geriffelten Zange....

 

Natürlich vor der Installation.
Außerdem entsteht die Stabilität durch den Elektrikergips.
Davon abgesehen sind die Dosen gar nicht so dünn/instabil, was so ein Vorhaben angeht
.

 

Funny08  
Also die braunen Dosen welche ich in den letzten Jahren hatte, haben 2-4 mm Wanddicke schätze ich mal, da würde ich dann wirklich in Richtung von kjs seinem Vorschlag gehen. Einen Lötkolben etwas Modifizieren und die Rillen mit Hitze herstellen.

 

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