Werde Mitglied in der großen deutschen Heimwerker-Community!
Jetzt anmelden!
 

Stemmeisen schärfen

15.11.2013, 21:43
Hallo Leute,

da ich mir nun endlich einen guten Satz Stemmeisen zulegen kann, stellt sich nur noch die Frage welcher Schärfstein es sein soll!?

Letztes Jahr nahm ich an einem Kurs bei Heiko Rech teil, da wurde das Schärfen mit Jap. Wassersteinen vorgestellt.

Mir stellt sich aber die Frage ob das Schärfen mit einem Kombiölstein nicht genauso effektiv sein könnte. Ich habe hier einen günstigen gefunden ( Es müssen ja nicht gleich 3 Mega dicke Steine sein, denn so oft wie Heiko werde ich wohl nicht dazu kommen derart oft mit den Eisen zu arbeiten dass ich öfter schärfen muss)

hier mal ein link, wobei ich mich frage was ist genau mit Grob und Fein gemeint!?
Welche Körnung soll dass sein, wäre so ein Ölstein grob/fein das Richtige für Stemmeisen???
 
Schärfen, Stemmeisen Schärfen, Stemmeisen
Bewerten: Bewertung 0 Bewertungen
14 Antworten
Hallo Chris,

es kommt nicht darauf an, wie oft du schärfst, sondern dass die Eisen danach auch wirklich scharf sind. Leider ist kein Link zu sehen, aber sollte es sich um einen dieser grauen Steine um die 10 Euro handeln, lass die Finger davon. Der Nortin India, so um die 15 Euro scheint da schon besser, aber mir wäre er immer noch zu grob. Und Öl wollte ich auch nicht beim Schärfen und bei der Holzbearbeitung. Wasser ist da schon besser zu handhaben.

Wenn es nur um Stemmeisen geht, nimm einen der kleineren Kombisteine von King, Korn 1000/ 6000 Die liegen bei ca. 30 Euro.

Gruß

Heiko

 

Ein guter Kombi-Stein ist für den Anfang sicher ausreichend. Sehr empfehlenswert zum vernünftigen Arbeiten ist ein Schärfsteinhalter.

Sparen kannst Du dir einen Schruppstein zum Abrichten des Wassersteins (das sollte man gerade fürs Schärfen von Stechbeiteln öfter tun). Da tut es eine größere alte Marmor- oder glatte Natursteinfliese (im Baumarkt als Muster abstauben) mit Quarzsand ganz genauso.

 

Ich benutze einen 1000/3000 Kombiwasserstein und das Ding tut. Über die Frage ob 3000 ausreicht oder 6000 das Minimum ist wurden schon epische Forenschlachten geschlagen. Ich kann's dir nicht sagen, weil ich keinen 6000er habe.

 

Ich mache 800 => 1200 => 4000 => 8000. Und zwischen den letzten beiden liegt nochmal eine Welt. Bei Küchenmessern macht das einen spürbaren Unterschied. Obs für Stechbeitel auch so relevant ist - don't know. Ich mach's halt. Ist so schön meditativ ;-)

 

Hier der von mir vergessene Link ;-)

http://www.mehr-als-werkzeug.de/prod...grob--fein.htm

Zitat von holzbastler
Hallo Chris,

es kommt nicht darauf an, wie oft du schärfst, sondern dass die Eisen danach auch wirklich scharf sind. Leider ist kein Link zu sehen, aber sollte es sich um einen dieser grauen Steine um die 10 Euro handeln, lass die Finger davon. Der Nortin India, so um die 15 Euro scheint da schon besser, aber mir wäre er immer noch zu grob. Und Öl wollte ich auch nicht beim Schärfen und bei der Holzbearbeitung. Wasser ist da schon besser zu handhaben.

Wenn es nur um Stemmeisen geht, nimm einen der kleineren Kombisteine von King, Korn 1000/ 6000 Die liegen bei ca. 30 Euro.

Gruß

Heiko

 

Ich selbst benutze auch 1000er, 3000er, 5000er und 8000er Wassersteine.
Bei Ölsteinen sehe ich den Nachteil darin, dass der Metallabrieb vom schleifen sich schlechter vom Stein entfernen lässt als beim Wasserstein.
Auch die Veritas Schleifhilfe, wie ich sie über Heikos Videos erstmals gesehen habe und mir daraufhin kaufte, sind einfach nur zu empfehlen.

 

Zitat von RedScorpion68
Auch die Veritas Schleifhilfe, wie ich sie über Heikos Videos erstmals gesehen habe und mir daraufhin kaufte, sind einfach nur zu empfehlen.
Jipp, ohne dem Teil hätte ich mich nicht an das Thema herangewagt.

 

Das geht aber entschieden günstiger! Ich nutze gerne Streifen von Schleifpapier, auf eine Glas- oder Granitplatte geklebt. Da kann ich mir die ewige Abrichterei sparen. Ist da mal ein Streifen hin, weg damit und neuer drauf. Aus einer Lackiererei habe ich hoch bis 2000er bekommen, schärfer gehts nicht mehr. Früher hiess das ScarySharp, und so beängstigend scharf ist das auch.

 

Zitat von macdieter
Das geht aber entschieden günstiger! Ich nutze gerne Streifen von Schleifpapier, auf eine Glas- oder Granitplatte geklebt. Da kann ich mir die ewige Abrichterei sparen. Ist da mal ein Streifen hin, weg damit und neuer drauf. Aus einer Lackiererei habe ich hoch bis 2000er bekommen, schärfer gehts nicht mehr. Früher hiess das ScarySharp, und so beängstigend scharf ist das auch.
Berücksichtigt man die Lebensdauer eines Wassersteins und einen Preis von ca. 40 Euro, liegt man langfristig mit dem Schleifstein günstiger.
Schärfer als mit 2000er geht auch...oder ich bilde mir das nur ein.
2000er als letzten Schliff für teure Stechbeitel ist mir persönlich noch zu grob und hinterlässt immer noch Schleifriefen, Deshalb kommt bei mir auch der 8000er zum Einsatz.

 

Hallo, ich nutze mittlerweile für alle Arbeiten rund um das Schärfen die Diamantschleifscheibe von Kindle (siehe im Internet unter Kindle Schleiftechnik). Diese wird - wie ein Bohrer - in das Bohrfutter der Schlagbohrmaschine gespannt und dann, je nach Wunsch und Erfordernis - mit größerer oder kleinerer Umdrehungszahl gestartet. Das Schleifstück immer von unten an die rotierende Schleifscheibe gehalten und das Ding wird scharf. Zur besseren Erkennung kannst Du die zu schleifende Fläche mit einem Marker kennzeichnen, dann weißt Du genau, wo Du noch nicht warst. Es gibt hierfür auch Videos in You Tube.

 

Zitat von holzbastler
Hallo Chris,
Wenn es nur um Stemmeisen geht, nimm einen der kleineren Kombisteine von King, Korn 1000/ 6000 Die liegen bei ca. 30 Euro.

Den habe ich mir auch mal zugelegt zusammen mit der Veritas-Schleifhilfe. Damit bekommst Du Deine Stechbeitel ausreichend Scharf. Wenn man ein wenig darauf achtet, die gesamte Breite zu benutzen und nicht zu viel Druck anbringt, reicht zum Abrichten ein Schleifgitter auf einer Glasplatte/Granitfliese/Fensterbank.

Jetzt benutze ich meine Tormek T-7. Ist natürlich viel Komfortabler und schnelle rund besser .... aber halt auch viel Teurer....

 

Ich habe aus meiner Lehrlingszeit noch alte Stechbeitel, die ich gerne schärfen würde. Hier bei Euch habe ich ein paar tolle Tipps gefunden. Lieben Dank dafür!

 

Das machen wir doch gerne. Aber hast Du wirklich um 0:19 Uhr damit angefangen? Oder konntest Du wegen der blöden Hitze auch nicht schlafen?

 

Die meiste Arbeit hat man mit der Spiegelseite.
Wenn diese aber erstmal sauber geschliffen ist, dann wird das regelmässeige nachschärfen fast ein Kinderspiel.
Wenn man die Mikrophase und die Spiegelseite zum Schluss nochmal ganz leicht mit einem Abziehleder mit Schleifpaste abzieht, dann ist die Schärfe mit einer Rasierklinge zu vergleichen. Auch zum polieren der Spiegelseite absolut klasse geeignet.

 

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Ansicht