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steinterrassenbau?

25.05.2013, 07:31
Geändert von waller (26.05.2013 um 07:48 Uhr)
Steinterrassenbau !
Da ich so etwas zum ersten mal mache,wollte ich mir gerne noch ein paar Tips einholen bevor ich loslege.Vieleicht wißt ihr noch etwas wo ich noch gar nicht daran Gedacht habe.Also,ich möchte meine ca.36qm. große Terrasse neu gestalten und habe dazu mal ein paar Fragen. Der Untergrund ist,wie auf dem Bild1 zu erkennen ist,eine Betonplatte.
Frage 1: Müßte ich den Boden noch verdichten? (mit Bitumen-Schweißbahnen)
Frage 2: Brauche ich da nur ca.5cm. Split auffüllen und dann die Steinplatten drauf?
Frage 3: Welchen Splitt und welche Körnung nimmt man am besten?
Frage 4: Ich habe mir anthrazitfarbene Platten ausgesucht und habe nun bedenken das diese mit der Zeit verblassen.Oder sollte ich besser Beton Natursteine nehmen?
Was haltet ihr von den Terrassenplatten die wir uns ausgesucht haben?
Beton Terrassenplatte "Nevada" Anthrazit 40x40x4 cm
Für Terrassen, wintergärten, Wege und Balkone, rutschfest witterungsbeständig, in Natursteinoptik.
Hornbach Qualitäts-Siegel 2 SterneArt. 7600572
Mehr Artikeldetails: Typ:Terrassenplatte ,Material: Beton,Maße: 40x40x4 cm,Farbe: Anthrazit
Gewicht kg/Stück:14 kg, Eigenschaft:Rutschhemmung, Kugelgestrahlt, Gerade Fase, Trittsicher, Lösemittelfrei, Frostsicher
Ich hoffe das da einer ist der mir ein bißchen helfen kann. Mfg. waller
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9 Antworten
Woody  
Also so rein von der Logik her rutschen dir die Platten auf einem Splittbett, welches auf einem festen Untergrund aufgebracht ist, weg. Du müsstest vorne zum Rasen hin zBsp Rasenkanten als Begrenzung einbringen.

Ich würde die Platten mit Flexkleber, Fliesenkleber o.ä. punktuell fugenlos ankleben.

 

Hallo Woodworkerin,danke für die schnelle Antwort.Leider ist das auf dem Bild nicht zu erkennen aber neben dem Zaun ist ein etwa 10-12cm hoher Kantenstein schon drin.Die Betonplatte ist auf der ganzen Fläche eben und hat ,wie es sein sollte,vom Haus und Rasen weg das Gefälle zum mittig liegendem Kanal.Werde gleich noch ein paar Bilder reinsetzen damit man alles besser Erkennen kann.Auf dem letzten Bild erkennt man ein Sichtschutz zum Nachbargrundstück.Gruß waller

 

Geändert von waller (25.05.2013 um 10:09 Uhr)
Die Terasse vor dem Verlegen der Platten abzudichten, ist vorsorglich keine schlechte Idee, da sie zusätzlich an die Fassade grenzt.
Zwei satte Schichten Dichtschlämme dürften da schon ausreichen.
Wichtig ist aber, das sie auch mindestens auf Höhe der Plattenoberkante an der Fassade ausgeführt wird, damit später kein Wasser ins Mauerwerk ziehen könnte.
Als reine Vorsichtmassnahme sicher nicht falsch.
Bei Schweissbahnen in Verbindung mit Splitt hab ich meine Bedenken, da Splitt scharfkantig ist und ggf. Löcher in die Schweissbahnen drückt.
Die Platten aber später nicht bis ganz an die Fassade verlegen. Etwa 2-3cm frei lassen und später mit Splitt oder feinem Kies auffüllen.

 

1) Den Anschluss zum Haus abzudichten halte ich für sinnvoll. Den gesamten Hof mit Schweißbahn auszulegen dagegen nicht (übrigens, eine fugenlose Splittsperre staut auch Wasser und ist imho nicht sinnvoll...).
VERdichten wirst du die betonplatte eh nicht mehr. So bezeichnet man das Stampfen der Splittschicht, um die Körner eng zusammenzubringen, damit sich das lose Material später möglichst wenig setzt.

2) Wenn der Untergrund eine schön ebene Fläche ist, bieten sich auch Stelzlager an.

3) Splitt mit kleinerer Körnung ist von Anfängern leichter zu verarbeiten, muss aber gründlicher verdichtet werden.

4) Nimm Holz! ;-) Sorry, aber ich bin kein Fan von Betonplatten. Eine fußwarme und -weiche Fläche ist für mich die bessere Alternative mit Kindern oder Haustieren. Trotzdem: gutes Gelingen! :-)

 

Hallo zusammen,danke für die Antworten!
Zu RedScorpion68 - Mit dem Dichtschlämme ist eine Super Sache da habe ich noch gar nicht daran gedacht.Werde mich Info. wieviel ich für die gesamte Fläche brauche und wie Teuer das ganze wird.
Zu Rincewind70 - Holz....mmmmhhh. Das ist eine tolle Sache sieht auch am Anfang super aus!! Aber wie sieht es mit der Lebensdauer aus? Wie muß man das ganze Pflegen? Hast einer Ehrfahrung damit? Gruß waller

 

Geändert von waller (26.05.2013 um 11:18 Uhr)
Ich habe eine Terrasse aus Thermobuche. Ich wollte auf jeden Fall Holz, es sollte sehr haltbar sein, aber möglichst kein Tropenholz.
So stieß ich auf Thermoholz. Holz wird 1-2 Tage unter hohem Druck bei Temperaturen um 200° ohne Chemie (anders beim kesseldruckimprägnieren: da entsteht aus Holz Sondermüll) behandelt und verändert dabei die Struktur. Selbst Thermofichte bekommt so die Widerstandsklasse 2. Das Holz dunkelt durch den Prozess (komplett, nicht nur Oberfläche)
Für mich standen Thermobuche und -esche zur Auswahl. Beide sahen im Internet nahezu gleich aus. Beim Holzhändler, der Esche, Buche und Eiche im Außenbereich zur Ansicht hatte, zeigte sich, dass Esche bewittert eher einen unruhigen "Westernlook" bietet. Ich entschied mich zur ruhigeren Thermobuche. Dazu noch die Verlegung ohne sichtbare Schrauben sieht geil aus und ist ähnlich gut haltbar wie Tropenhölzer.

Das Nachölen jedes Jahr dauert eine halbe Stunde. Das Putzen vorher dauert länger!

 

Hört sich gut an.Aber wieviel hast du für das laufende Meter Thermobuche bezahl,wenn ich mal fragen darf? Gruß waller

 

Ich habe für Thermobuche 25x130 mit Fräsung für fast unsichtbare Klammerverlegung und Endlosverlegung durch Fräsungen an den Stirnseiten ca 10€/m bezahlt.
Thermokiefer - immerhin Resistenzklasse 2 - ist schon für 5€ erhältlich.
Thermopappel sieht auch geil aus. Thermoeiche ist auch nicht viel teurer, wers mag.

 

Hört sich gut an. Hast du vieleicht ein Foto von deiner Terrasse damit ich das auch meiner Frau (Finanzminister :-))....) zeigen kann? Gruß waller

 

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