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Steckfittinge

28.02.2012, 21:57
Wer hat Erfahrungen mit Steckfittingen bei Instandsetzungen? Im Baumarkt hat man mir einen Steckbogen zum Austausch für einen angebohrten Bogen, der gelötet war, empfohlen. Es sollte ganz einfach sein und dauerhaft haltbar sein. Auf die schwierige Lage der Leitung habe ich hingewiesen. Der Bogen liegt unmittelbar an einem Wanddurchbruch in einer Ecke oberhalb einer Öffnung in der unteren Decke. Es war schon sehr schwer, den Bogen dort einzubauen. Leider war er nicht dicht zu bekommen. Die mir empfohlene Vorrichtung zum Ausbau des Bogens war unter den beengten Verhältnissen nahezu unbrauchbar. An einem Ende hat sich die Halterung für die Arretierung des Ansclußrohres gelöst. Sie war nur eingepreßt. Wäre dieser Vorfall später beim laufenden Betreib bei Abwesenheit passiert, hätte es einen riesigen Wasserschaden gegeben. Die Einbauteile machen keinen stabilen Eindruck. So etwas wäre eher etwas für Produkte der Massenelektronic. Bei den anderen Angeboten habe ich keine formschlüssigen Verbindungen gefunden. Außerdem sind sie nicht aus Kupfer. Eine Legierung mit Zink halte ich für riskant, da Zink in der elektrochemischen Spannungsreihe sehr weit unten liegt und zur Opferanode werden könnte. Bei Gummi zwishen den Metallen müßte man jeweils einen Bypass für den Potentialausgleich anordnen. Es muß wohl wieder gelötet werden. Gibt es noch eine andere einfache und dauerhaft sichere Lösung?
 
beengte Einbaulage, sicherer Bogen, Steckfittinge beengte Einbaulage, sicherer Bogen, Steckfittinge
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10 Antworten
ich denke, dass Löten das Sicherste ist. Vorallem bei Wasserleitungen sollte nun wirklich alles sicher sein.

Wenn du mal beim Strom was falsch klemmst, sitzt du zwar im Dunkeln, aber säufst nicht ab...

 

Zu den Steckfittingen kann ich in Ermangelung einer Erfahrung nichts sagen.

Nur mal so ne Frage.
Ist der alte angebohrte Fitting ein mit Zinn weichgelöteter ?

Denn wenn ja hättest Du lediglich den alten auslöten brauchen.
Dann im heißen Zustand mit Baumwolltuch das Überschuss Zinn abstreifen.
Neuen Fitting putzen, lötfetten, aufstecken, neu löten brauchen.

Ich bin die ganze Zeit davon ausgegangen, des gepresst war.

 

Nimms bitte nicht persönlich, ich mein das wirklich nicht böse

Du weißt bestimmt mehr über die Theorie als manch GW-Installateur. Das ersetzt aber leider nicht die praktische Erfahrung, die an so eine "ungemütlichen" Einbaustelle erforderlich ist.

So wie Bastelfuchs es gesagt hat, sollte es gemacht werden:

Zitat von Bastelfuchs
... hättest Du lediglich den alten auslöten brauchen.
Dann im heißen Zustand mit Baumwolltuch das Überschuss Zinn abstreifen.
Neuen Fitting putzen, lötfetten, aufstecken, neu löten brauchen.
... das sollte zumindest wer machen, der eine gewisse Löterfahrung hat und sieht wann Kupfer und Lot bereit sind und in welche Richtung es fließt. Da gibt es so viel Kleinigkeiten beim Löten, speziell bei älteren CU-Wasserrohren, dass kann man nicht mit Worten erklären ... wenn dann nur vor Ort zeigen.

Falls Du selber lötest und das wird nicht gleich richtig dicht, ärgerst Du Dich über die immer größer werdende Baustelle grün und blau ... davor ist auch der Fachmann nicht gefeit

 

Die mit einem kurzen Zwischenstück und Bogen abgehende Leitung läßt sich so weit anpassen, daß auch jetzt nur ein Bogen für die neue Verbindung ausreicht. Ans handwerkliche Löten trau ich mich an dieser Stelle aber nicht ran. Bonsaijogi hat ja schon angedeutet, was da alles passieren kann. Außerdem liegen dort auch noch zwei schwer zu verlegende Kabel. Lange Zeit hat dort jeder Mieter unkontrolliert gewerkelt. Deshalb war ja auch der ursprüngliche Bogen so unvermutet weit von der davorliegenden Wand entfernt. An der seitlichen Wand geht es dafür um so enger zu. Wenn es für diesen Anwendugsfall ein geeignetes und halbwegs automatisiertes Lötverfahren gäbe, würde ich es wohl auch selber machen können.

 

Ich denke, daß der Dreh und Angelpunkt die elektr. Leitungen sind. Diese Leitungen soweit vorsichtig öffnen und beiseite drücken. Dann den Bogen sauber einlöten. Nach dem abdrücken der Leitung, die Kabel  wieder sauber einputzen.

 

Zitat von boerjes1932
Die mit einem kurzen Zwischenstück und Bogen abgehende Leitung läßt sich so weit anpassen, daß auch jetzt nur ein Bogen für die neue Verbindung ausreicht. Ans handwerkliche Löten trau ich mich an dieser Stelle aber nicht ran. Bonsaijogi hat ja schon angedeutet, was da alles passieren kann. Außerdem liegen dort auch noch zwei schwer zu verlegende Kabel. Lange Zeit hat dort jeder Mieter unkontrolliert gewerkelt. Deshalb war ja auch der ursprüngliche Bogen so unvermutet weit von der davorliegenden Wand entfernt. An der seitlichen Wand geht es dafür um so enger zu. Wenn es für diesen Anwendugsfall ein geeignetes und halbwegs automatisiertes Lötverfahren gäbe, würde ich es wohl auch selber machen können.
++++
kennst den alten Schlager :: ein Loch ist im Eimer..oh ..Henry..oh..Henry ...!
Du hast leider nicht geschrieben , wie groß das Loch ist.... statt POP-Nieten,
mal eine andere Lösung... das Kniestück ganz raus ( mit Lötstelle !)...Enden sauber feilen (gratfrei) da Pressen mangels Werkzeug und Kenntnis darüber nicht geht...
besorg Dir ein Stück Hydraulik-Schlauch, welcher straff über's CU-Rohr passt...
jeweils 5-6 cm pro Rohrende müsste für eine gute Klemmschelle (4 x Metall) ..und
jeweils 2x pro Ende, reichen, um das dauerhaft DICHT zu bekommen....
ist mir klar, daß die Kameraden hier protestieren, aber sonst hilft Dir nur der
Klempner.....
Gruss von Hazett

 

Ja, ich wäre der erste der protestiert Da Cu-Rohre glatt sind und keinen Bund haben, kann der Schlauch langsam aber sicher rutschen.

Besteht eventuell die Möglichkeit das Rohr weiter oben oder unten zu entfernen, außerhalb zusammen zu bauen (löten oder quetschen) und dann (an ungefährlicher Stelle) wieder einzulöten?

 

Zitat von Ricc
Ja, ich wäre der erste der protestiert Da Cu-Rohre glatt sind und keinen Bund haben, kann der Schlauch langsam aber sicher rutschen.

Besteht eventuell die Möglichkeit das Rohr weiter oben oder unten zu entfernen, außerhalb zusammen zu bauen (löten oder quetschen) und dann (an ungefährlicher Stelle) wieder einzulöten?
++++ wegrutschen geht nur, wenn das Ganze nicht wieder Verputzt wird !
Gruss....

 

Wenn die Hitze vom löten ein Problem darstellt, könnte man es auch mit "Klemmring Verschraubungen" anschließen.

Diese gibt es im Baumarkt z.B. Obi, Baywa, ect.
Wenn es keine Rohr Stangenware "halbhart/hart" ist, muss man noch zusätzlich die passenden Stützhülse mit einfügen. Auch bei Wandung dünner 1mm.
Einfach mal nach Conex Klemmringverschraubung googeln & nachlesen.

Hier ein Beispiel welche ich meine.
http://stores.ebay.de/WIMEX-SOLARTEC...=p4634.c0.m322

Allerdings müssen die Rohrenden sauber sein.
Ansonsten zusammenschrauben, bis das Gewinde einmal knarzt. Dann nicht mehr weiter, sonst zerdrückt´s das Rohr.
Bei nachtropfen bisschen stärker anziehen.

Ich habe diese für meine Solarrohre verwendet.

Grüße von Ober- nach Mittelfranken

 

Geändert von Bastelfuchs (29.02.2012 um 16:30 Uhr)
Zitat von Hazett
++++ wegrutschen geht nur, wenn das Ganze nicht wieder Verputzt wird !
Gruss....
So eine "Notlösung" würde bei mir nie unter Putz kommen!

 

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