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Steckdosen in der Werkstatt

05.01.2011, 05:11
Wie habt ihr das leidige Thema "Steckdosen" in der Werstatt gelöst?
Bei mir ist es so, das ich nie soviele Steckdosen habe , wie ich brauche.
Wenn ich was mit Holz mache, dann brauche ich Stichsäge, Kreissäge, Bohrmaschiene, Schleifmaschinen. Jedesmal den Stecker raus und neuen rein ist nervig.
Kabelkanal mit Steckdosen, sind mir auch im Weg. Von Doppesteckern halte ich in diesem Bereich garnix.
Zudem hat man auch für alles mögliche Ladestationen: Akkuschrauber, Dremel, Taschenlampe und und und.
Wie verbaut man am sinnvollsten diese geschätzten tausend Steckdosen???
 
Steckdosen, Strom, Tipps, Werkstatt Steckdosen, Strom, Tipps, Werkstatt
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46 Antworten
Zitat von sanshans
Wie habt ihr das leidige Thema "Steckdosen" in der Werstatt gelöst?
Bei mir ist es so, das ich nie soviele Steckdosen habe , wie ich brauche.
Wenn ich was mit Holz mache, dann brauche ich Stichsäge, Kreissäge, Bohrmaschiene, Schleifmaschinen. Jedesmal den Stecker raus und neuen rein ist nervig.
Kabelkanal mit Steckdosen, sind mir auch im Weg. Von Doppesteckern halte ich in diesem Bereich garnix.
Zudem hat man auch für alles mögliche Ladestationen: Akkuschrauber, Dremel, Taschenlampe und und und.
Wie verbaut man am sinnvollsten diese geschätzten tausend Steckdosen???
Moin,

also ich würde mir ne 3-4er Reihe Steckdosen direkt an die Arbeitsplatte ( je nachdem wie deine Werkstatt aussieht ) legen, einen extra Platz mit zwei Dosen für Akkuladestationen und noch im Raum ein paar verteilen.

Und wenn man mal einen etwas weiteren Weg hat gibt es die einfachen Verlängerungskabel das geht auch gut.

Grüße

Patric

 

Sind grade am planen einer Garage gewesen. Es sollen 2x3er an die Werkbank und im Raum jeweils alle 2-3 Meter eine Doppeltsteckdose.
Ich glaube grade in Werkräumen gibt es so gut wie NIE genug Steckdosen. Aber tut ja auch nicht weh ein paar 3er Verlängerungen im Raum zu haben. Solange nicht zuviel starke Geräte angehängt werden.

 

Ich hab in allen Ecken in der Werkstatt Steckdosen aber trotzdem fehlen dann immer noch ein paar und wenn die nicht reichen hole ich noch ein 5m Kabeltrommel dazu dann komme ich ganz gut zurecht....

 

An der Wand bei der Werkbank hatte ich nur eine Doppelsteckdose, was eindeutig zu wenig war. Das hab ich damit gelöst das ich mir einen 3er-Verteiler an die Vorderkante der Werkbank geschraubt habe. Bringt mehr Bewegungsfreiheit und die drei (bzw. vier) Steckdosen reichen eigentlich voll aus, da ich Radio, Ladestationen u.ä. an anderer Position an einem (ausschaltbarem) 6fach-Verteiler habe. Die stationären Geräte wie Drehbank, Schleifbock, Dekupiersäge haben natürlich Positionsbezogen ihre eigenen Anschlüsse.

 

Stationäre Geräte (Ladestationen) haben bei mir jeweils eine seperate Steckdose zusätzlich befinden sich etwa 10 Dosen verteilt über die "Werkstatt" und an der Decke hängt ein Multifunktionsklotz mit Netzwerk-, Antennen-, und Steckdosen

 

Man sagt Pro zuleitung 3x2,5 eine maxmale Leistung von 3600Watt
Solltest du also an eine neuinstallation denken berücksichtige das.
Ich würde bei einer Neuinstallation max 5-6 Steckdosen auf eine Zuleitung hängen um dem Leistungsproblem vorzubeugen. Ok gut mann könnte auch sagen ich nutze eh nie mehrere Maschienen gleichzeitig dann kann mann auch 20 Steckdoesen an eine Leitung hängen.
Was den Kabelkanal angeht kann das aber eine schöne Alternative sein wenn mann sich den zum beispiel einmal um die ganze werkstatt legt auf die höhe oberkante Werkbank zum beispiel ein nachrüsten für anschließend fehlende steckdosen ist da dann ein leichtes

 

Steckdosen gibts nie genug;-)

Ich hab jetzt beim Neubau in der Werkstatt mir eine Station eingebaut mit einer Starkstrom und 2 Schukodosen eingebaut, ansonsten sind überall mindestens mal Doppelstecker

 

Brutus  
Wenn die Möglichkeit gegeben ist kann man ja bei manchen Geräten auf die schöne Akku-Serie von Bosch umsteigen und nur noch die starken leistungsbenötigenden Geräte per Steckdose betreiben. Geht bei mir ganz gut. Ansonsten am besten in jeder Ecke zwei und bei langen Räumen un jeder Wandmitte noch eine. Ansonsten kann ich mich nur den Äußerungen von habealles anschließen.

 

Zitat von habealles
Man sagt Pro zuleitung 3x2,5 eine maxmale Leistung von 3600Watt

Könnte dran liegen das die Leitungen meist mit 16A abgesichert sind (230x16=3600)

 

Ich habe eine 4- fach Steckerleiste geöffnet (älteres Modell das noch verschraubt und nicht geclipst / verschweisst ist) , in den Boden zwei Löcher
gebohrt und diesen an die Wand geschraubt und dann die Steckerleiste
wieder zusammen montiert.
Da Akkuladegeräte meist die schmalen Stecker ohne Schutzleiter besitzen
und auch nicht viel Strom ziehen
habe ich mir Doppeladapter gekauft und somit nochmal eine
Steckdose gespart.

 

Richtig gerechnet Dirk. Allerdings darf eine Leitung (Aufputz im Installationsrohr) von 3x1,5mm² schon mit 16A abgesichert werden. Und eine 3x2,5mm² mit bis zu 23A. Das machen bei 3x2,5mm² schon 5290 Watt und bei 3x1,5mm² 3600Watt. Wird das Kabel noch offen verlegt (wie in Werkstätten oft üblich) geht es noch höher.
Normaler Weise benutzt niemand gleichzeitig soviel Maschinen und 1,5er würde reichen. Ich würde aber dennoch 3x2,5mm² verlegen. Verlegt sich zwar etwas schwerer, ist aber auch nicht viel teurer. Wer keine Heizung in seiner Werkstatt hat, nutzt vielleicht mal einen kleinen Heizer und diese haben locker 2000W.

VDE-Tabelle

 

Zitat von kroeterich
Ich habe eine 4- fach Steckerleiste geöffnet (älteres Modell das noch verschraubt und nicht geclipst / verschweisst ist) , in den Boden zwei Löcher
gebohrt und diesen an die Wand geschraubt .....
Genau so etwas würde ich auf keinen Fall machen. Eine Werkstatt sollte immer als Feuchtraum betrachtet werden. Allein größere Temperaturunterschiede und feuchte Luft reichen, dass sich Nässe an den Wänden sammelt und in Deinen aufgebohrten Verteiler laufen kann.
In Garage, Werkstatt und Co würde ich immer Aufputz und mit Deckel (also Feuchtraumdosen) arbeiten.

 

Zitat von DirkderBaumeister
Könnte dran liegen das die Leitungen meist mit 16A abgesichert sind (230x16=3600)
(für mich logisch) hätt ich noch zufügen sollen^^

 

Bei einer nach vorne offenen Werkbank würde ich mehrere Steckdosen unter die Arbeitsplatte schrauben. Die stören dich nicht beim werkeln und du hast immer freie Steckdosen für die gerade im Einsatz befindlichen Werkzeuge.

 

Hallo sanshans

Bei einem Freund habe ich vor ca.15 Jahren zur Einrichtung von sechs EDV Arbeitsplätzen einen über drei Seiten (U-Form) Brüstungskanal verbaut.
Pro Arbeitsplatz 4 Steckdosen 220V, 2*TAE Analog Telefon, 2*ISDN Telefon, 2* TP-Netzwerk 10/100MBit eingebaut. Da kommt einiges an Kabeln zusammen und der
Kanal ist proppe voll. Unter jeder Dose ist der entsprechende Doseneinsatz und somit
kann nur ober bzw unterhalb mit Kabeln durchgezogen werden.

Am Brüstungskanal Anfang habe ich einen Sicherungsautomaten eingebaut.
Mit diesem kann der gesamte Kanal stromlos gesachaltet werden. (kostengünstige Funkton als Sicherung + Notaus Schalter).

Die Deckel habe ich mit einem Kranzbohrer selbst gebohrt. Fertige gelochte Elemente
gibt es zwar, jedoch sind diese aus Kostengründen nicht verwendet worden.

Ein Nachrüsten weiterer Komponenten war bis jetzt nicht notwendig. Scheinbar habe ich den Bedarf damals schon ganz gut eingeschätzt. Möglich wäre es jedoch.

Vorteil hierbei ist die Nachrüstbarkeit und das saubere Erscheinungsbild.

Grüße vom Bastelfuchs

 

Geändert von Bastelfuchs (06.01.2011 um 22:53 Uhr) , Grund: vergessen zu löschen
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