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Stechbeitel: Welche Marke? Welche Breiten?

21.03.2010, 19:03
Bisher hab' ich mir mit alten angeschliffenen Schraubendrehern geholfen. Nun ist Zeit für gescheites Werkzeug.
Welche Marke könnt Ihr empfehlen (Kirschen, Stanley etc.)?
Welche Klingenbreiten sind sinnvoll?
 
Holzbearbeitung, Stechbeitel, Stemmeisen Holzbearbeitung, Stechbeitel, Stemmeisen
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25 Antworten
Kommt drauf an was Du damit vorhast, ich hab 3 Kirschen noch von meinem Dad mit 16, 24 und 40mm und kann mich nicht beklagen

Auswahl ist groß:
2, 3, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20, 22, 24, 26, 28, 30, 32, 35, 40, 45, 50 mm

 

Hallo,

ich selbst arbeite seit vielen Jahren mit Eisen von Kirschen. Ein Bekannter von mir hat sich einen Satz von Bahco gekauft, der ist auch sehr zufrieden. Gut sollen auch die Eisen von Pfeil sein. Damit habe ich aber nich nie selbst gearbeitet.

Natürlich gibts auch noch verschiedene japanische Eisen in allen Preisklassen. Es kommt halt darauf an, was du damit machen möchtest.

Bei den Breiten, habe ich mir einen kompletten Satz zugelegt, da waren die Breiten 6, 8,10, 12, 16, 20 und 25 enthalten. Zusätzlich habe ich mir dann noch ein Eisen mit 4mm gekauft und noch 2 Eisen mit 16mm, die ich zu einem Paar Schrägbeitel umgearbeitet habe.
http://www.heiko-rech.de/tips/werkstatt.php?seite=2

Zu den Eisen solltest du dir auch noch die passenden Utensilien zum Schärfen zulegen, falls noch nicht vorhanden. Ich persönlich nehme japanische Wassersteine in den Körnungen 800 und 6000.

Eine kleine anleitung findest du auf meiner Internetseite:
http://www.heiko-rech.de/werkstatt/schaerfen.php

Gruß

Heiko

 

hallo

Wenn schon Stechbeitel dann nur gute. Meine sind fast alle von Kirschen. Mit denen habe ich keine Probleme. Zwei der Marke Billigheimer sind nach dem ersten Buchenast stumpf.( Werden eigentlich nie mehr verwendet) Meien Kirschen sind so geschliffen (mit zwei Steinen von Hand) daß sich damit rasieren kein Problem ist. Geschlagen werden sie nur mit einem Holz nicht mit dem Hammer.

 

Brutus  
Ich benutze auch nur die Kirschen aber nicht aus Tradition. Habe sie vor etlichen jahren gekauft und wusste gar nicht dass es sich da um eine gute marke handelt. Bin aber von denen überzeugt und brauch wohl nie wieder neue kaufen.

 

Ekaat  
Bemerkung am Rande: Ich habe zwei No-Names 10mm und 5mm. Ist richtig, daß die bei Hartholz schnell stumpf werden. Daneben habe ich einen etwa 100 Jahre alten von Ward, England mit 1¼" Breite. Fast Steel steht da drauf, und der ist nicht kleinzukriegen. Habe mal einen Eichenbalken auf dem Dachboden bearbeitet und kappte damit auch einen Nagel. Nicht die kleinste Scharte. Ursprünglich gehörte der einem Möbeltischler, der um die vorvorige Jahrhundertwende werkelte. Bei nächstem Bedarf werde ich auch Quali-Beitel kaufen, allerdings kann man die meisten Beitel-Arbeiten auch mit der Fräse erledigen.

 

Danke für die Anworten. Ich werde mir wohl am ehesten welche von Kirschen zu legen.
Zwei Fragen hätte ich noch:
1. Mit was schlagt Ihr die Beitel? Holzklüpfel? Gummihammer? Schonhammer? wenn ja welche.
2. Welche Hefte habt Ihr Holz oder Kunststoff?

 

Ekaat  
Zitat von DocMartin
Danke für die Anworten. Ich werde mir wohl am ehesten welche von Kirschen zu legen.
Zwei Fragen hätte ich noch:
1. Mit was schlagt Ihr die Beitel? Holzklüpfel? Gummihammer? Schonhammer? wenn ja welche.
2. Welche Hefte habt Ihr Holz oder Kunststoff?
1. Mit einem Schlegel - sieht aus wie eine volle Glocke aus Holz
2. Holz! Aber die Kirschen haben, glaube ich, ohnehin nur Holz anzubieten.

 

Brutus  
Dem kann ich mich nur anschließen, am besten mit einem Holzklüpfel und die Kirschen gibt es meines Wissens auch nur im Holzheft.

 

Die Kirschen gibt's laut Katalog mit Holzheft, Kunststoffheft und 2-Komponenten-Kunststoffheft. Kirschen hat auch einen rückschlagfreien Schonhammer in einer Jubiläumsholzkiste (http://www.kirschen.de/neuheiten.shtml). In dieser Kiste vier Beitel mit den Größen 10-16-20-26 mm. Denkt Ihr die Beitel reichen als "Allround"-Beitel" für den durchschnittlichen Heimwerker? Was haltet Ihr von der Kiste? Sie kostet bei Amazon 99 €.
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Name:	stechbeitelsaetze[1].jpg
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Größe:	33,4 KB
ID:	1129  

 

Brutus  
Habe auch diese vier Größen aber leider nicht so eine schöne Verpackung, die reichen mir schon lange und so oft werden sie bei mir nicht genutzt.

 

... so grob überschlagen kostet der Schonhammer um die 40€ !?

wow ...

 

Stimmt, wenn man die Kosten der Beitel abzieht kommt man auf diesen stolzen Preis. Gibt des denn gute Alternativen?
Ein Schonhammer würde mir schon gut gefallen, denn die Schreiner- bzw. Bildhauerklüpfel sind mir eigentlich zu klobig. Hat jemand Erfahrung mit anderen Schonhämmern z.B. Wiha? Falls ja, welche Schlagköpfe würdet Ihr nehmen?

 

Ekaat  
Ich muß zu meiner Schande gestehen, daß ich mit dem Gummihammer arbeite. Geht auch ganz gut. Wichtig ist, daß man nicht zuviel Schlagkraft, wie bei einem Schlosserhammer, auf den Beitel bringt. Besser wäre ein Plastikhammer, aber ich habe einmal mit einemSchlegel gearbeitet und war begeistert. Da »Beiteln« bei mir nicht oft vorkommt, habe ich mir die Anschaffung geschenkt. Das Allerwichtigste ist, daß der Beitel scharf ist. Wie er in das Holz getrieben wird, ist zweitrangig, solange der Schlag nicht Beitel schädigt.

 

Ich verwende zum Beiteln einen rückschlagfreien Supercraft-Schonhammer von Halder, Best.Nr. 3366.040 . Der Kopf ist aus Nylon, bin damit sehr zufrieden und die Beitel sind noch heile!

 

Ich verwende immer einen klassischen Holzklüpfel. Ich arbeite sehr viel mit den Beiteln und dem Klüpfel, die meisten Beitelarbeiten kann man jedoch (wenn die Beitel wirklich scharf sind!!!) sowieso ohne Schlagwerkzeug ausführen. Zum Klüpfel: Obwohl er recht klobig wirkt kann man damit sehr fein dosiert arbeiten, je nachdem wo man den Griff fasst und ob man die Stirn- oder die Seitenflächen zum schlagen nutzt.

 

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