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Sprühkleber bei Dekupiersägearbeiten

16.11.2015, 12:26
Hallo zusammen..

Meine Dekupiersäge hat den Geist aufgegeben und habe mir den langersehnten Wunsch einer Hegner erfüllt *jiha*.
Säge ausgepackt und ran ans erste Projekt. Sternzeichen Schütze für mein Patenkind, welches als Obendreingabe als Geburtstagsgeschenk dienen soll.

Vorlage ausgedruckt. mit Sprühkleber auf Buche Leimholz draufgeklebt und innerhalb von 1,5 Stunden perfekt (für meinen Anspruch ;-)) ausgesägt.
Habe die Oberfläche erwärmt (handelsüblicher Fön) um das Papier leichter abzubekommen. Das hat auch gut funktioniert.
Allerdings bleibt doch ziemlich viel vom Kleber auf der Holzoberfläche. Dies musste ich dann mühselig mit einem Cutter abschaben. Schleifen war keine Option, da das Schleifpapier sich sofort zusetzt und / oder durch die Reibung der Kleber wieder erwärmt und sich regelrecht auf der Oberfläche verteilt und festsetzt.
Meine Frage:
habt ihr vielleicht Ideen oder bessere Möglichkeiten, den Kleber zu entfernen?

Vielen Dank im Voraus.

MfG Harry
 
Dekupiersägearbeiten, sprühkleber Dekupiersägearbeiten, sprühkleber
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14 Antworten
Ich verwende immer Paketklebeband, das klebe ich vollflächig drauf, und dann befestige ich die Voralge drauf, meistens mit Bastelkleber. Nach bearbeitung einfach beides abziehen, leicht drüber schleifen fertig....

 

Sprühkleber ist mir 1. zu teuer und 2. zu schwer zu entfernen. Deshalb verwende ich es nicht. Der Klebstoff löst sich sehr gut mit Feuerzeugbenzin oder Aceton aber, dass kann dazu führen dass das Holz sich verfärbt.

Prittstift, Tesafilm, verdüntes Holzleim und Tapetenkleister setze ich je nachdem was ich vorhabe ein.
Noch besser ist Kohlepapier (gibt es in verschiedene Farben.. Durchpausen fertig.

 

Ja.. das Plastikklebeband habe ich auf der Rückseite befestigt, damit die Schnitte nicht so doll ausfransen.. Das Paketklebeband drunter zu kleben.. auf die Idee bin ich noch nicht gekommen

 

Mache ich auch so. Erst eine Lage Paketklebeband - normalerweise reicht auch das günstige. Danach evtl. noch Abdeckband (Malerkrepp, aber das glatte) falls der Klebestift auf dem Plastik des Bandes nicht haftet und dann die Vorlage mit Klebestift (Stichwort: Prittstift) fixieren. Nach dem Aussägen lässt sich dann alles recht sauber abziehen.
Außerdem beugt das Klebeband Brandspuren bei engen Sägeradien vor.
Alternativ reicht auch nur der Klebestift aus. Nach dem Sägen mit einem feuchten (muss nicht nass sein) Lappen drüber gehen und es sollte sich recht gut lösen lassen. Bei Bedarf noch etwas "nachfeuchten" für die Reste und falls dann noch was übrig bleibt ein wenig nachschleifen.

 

Kohlepapier... Verwischt das nicht zu sehr beim aussägen ?

 

Maggy  
Ich klebe immer zuerst das Holz mit tranparentem Klebeband ab. Das ist wichtig, da das Klebeband das Sägeblatt schmiert und man dadurch weniger leicht Brandspuren hinterläßt. Auf das Klebeband kommt dann die Vorlage mit Sprühkleber . Nach dem Sägen kann ich Tesaband und Vorlage als eines abziehen, geht ganz leicht. Bei kleineren Werkstücken ohne Innenschnitt beklebe ich das Holz nur mit dem Klebeband und befestige die Vorlage mit Pritt Klebestift. Das geht auch gut, solange Du wenig Innenschnitte hast.

 

kjs
ich drucke die Sachen immer auf selbstklebende Address-Etiketten von Fedex. Sind allerdings nur eine halbe Seite groß. Die gehen problemlos wieder vom Holz ab und franzen nicht so sehr wie nur Papier aus.
Für größere Sachen nehme ich wie George auch Tesa oder Pritt Klebestifte da man den Kleber mit Wasser abwaschen kann.

 

Mein Tipp ist, die Holzfläche erst mit Malerkrepp bekleben und darauf die Vorlage. Bei kleineren Sachen bestreiche ich die Vorlage mit einem Klebestift und größere Vorlagen mit Sprühkleber. Nullkommanull Rückstände auf der Holzoberfläche

 

Ok. Ich versuche es mal mit dem Malerkrepp und dem Klebeband.
Die selbstklebenden Etikette von Fedex sind auch vielversprechend :-)
Vielen Dank an alle für eure Tipps :-)

 

am SAUBERSTEN wird es, wenn Du das kopierte Motiv sehr gut am Rand ( umlfd. )
mit Tesafilm fixierst ... dann mit Kugelschreiber unter aufdrücken... alles sauber nachzeichnest ( ab und zu mal ne Ecke lüften.. und schauen, das Du nix vergessen hast )
um jetzt die feinen Rillen mit etwa 2 B Bleistift nach zu Zeichnen, brauchst event. eine
Lupenlampe, oder schräg von oben das Licht ... zum Sägen mit der Deku wirst schon einen gut sichtbaren Bleistift-Strich brauchen.... mit Kohlepapier wird's u.U. verschmiert !
mit dem aufgeklebten Motiv zu sägen, da muss auch Packband sehr vorsichtig gelöst
werden... für dünnes Sperrholz-Furnier wird das kritisch wegen Kantenabriss !
Gruss...

 

Da wirst du aber mit dem Kugelschreiber ein paar Probleme bekommen wenn das Motiv sehr aufwendig ist. Als Beispiel mein derzeitiges Werk (siehe Foto).

Versuche es mit Malerkrepp und du wirst sehen wie gut und einfach das geht.
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@Alpenjodel....
anhand der Bohrungen würde ich sagen, da must ja gut 200x das Sägeblatt einfädeln....
bis Weihnachten wirst damit nicht fertig...?, ist ja sehr filigran ..!
Gruss....

 

Zitat von Hazett
@Alpenjodel....
anhand der Bohrungen würde ich sagen, da must ja gut 200x das Sägeblatt einfädeln....
bis Weihnachten wirst damit nicht fertig...?, ist ja sehr filigran ..!
Gruss....
I woas scho . In der Ruhe liegt die Kraft und - ich bin Rentner

 

Ich habe auch, als ich mit dem Hobby angefangen habe, einiges probiert.
Für mich das beste: auf das klebe ich Malerkrepp, das geht Rückstandsfrei wieder ab. Meine Vorlage drucke ich auf A4 Klebeetiketten, die klebe ich auf das Kreppband.
Außnahme: größere Vorlagen drucke ich auf normales Papier und klebe das mit Sprühkleber auf das Kreppband.
Das ist für mich das sauberste und einfachste.
Die Vorlagen scanne ich ggf. ein, damit ich sie im Rechner habe,
Die A4 Etiketten bekommt man im 100er Pack sehr günstig im einschlägigen Onlinehandel.

 

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