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Sperrholz mit Brandmalerei vor Wettereinflüssen schützen

29.11.2011, 11:33
Hallo :-)
Ich hoffe ich bin hier richtig.

Ich fertige nebenberuflich unter anderem Holztürschilder mit Brandmalerei an.
Da diese Schilder ja häufig den Witterungseinflüssen ausgesetzt sind und die Brandmalerei außerdem recht UV - Licht empfindlich ist mache ich mir schon geraume Zeit gedanken über den richtigen Holzschutz.
Bisher habe ich dazu Bootslack verwendet. Aber der lässt sich so schlecht verarbeiten. Die Möglichkeit ihn zu Sprühen habe ich nicht und mit Pinsel oder Rolle wird der Auftrag meist nicht so schön. Außerdem braucht es recht lange bis ich so eine Dose aufgebraucht habe und der Lack wird im Laufe der Zeit immer dickflüssiger und lässt sich so noch schlechter verarbeiten.
Jetzt habe ich gelesen das es auch mit Holzschutzöl oder Holzwachs gehen könnte?
Bietest soetwas wirklich ausreichend Schutz vor Nässe und auch vor UV - Strahlen?
Wenn ja könnte mir jemand ein Produkt empfehlen.
Ich benutze für die Schilder verschiedene Sperrholzarten - Pappel, Birke, Ahorn also meist möglichst helles Holz.
Vielen Dank im Voraus.
 
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31 Antworten
Ich habe mir mal beim Schreiner meines Vertrauens ein Holz gekauft, welches man für den Außenbereich nutzen kann, sprich ... welches nicht aufquillt.
War mit wasserfestem Kleber verleimt.

 

Das Problem ist das nicht jedes Holz gut geeigent ist für die Brandmalerei - am besten geht es immernoch mit dem Pappelsperrholz. Und die Brandmalerei selbst ist eben nicht lichtbeständig schon deshalb würd ich gerne nochmal was drüber machen.

 

Stimmt, ich habe nur ausgesägt und bemalt.
Mir würden jetzt noch farblosen Fußbodensiegel (wasserverdünnbar, Zweikomponenten-Siegellack ) einfallen, aber die sind nicht für den Außenbereich.

 

Naja also mit Ölen und Wachsen kannst du deine Werke schon schützen aber das hilft nicht gegen vergrauen. Man wird da regelmäßig nachölen müssen. Ob Bootslacke gegen vergrauen schützen weiß ich jetzt aber auch nicht.

Bootslacke sind schon eine eklige Sauerei und ich verwende sie auch nur wenn es unbedingt nötig ist. Gegen die Tatsache das sie immer dickflüssiger werden hilft Verdünnung. Es sollte draufstehen welchen Verdünner man nehmen soll. Obwohl es oft anders drauf steht verdünne ich mittlerweile immer mehr als auf der Verpackung steht weil ich finde dass das Zeug sich dann besser verarbeiten lässt. Spaß ist aber trotzdem anders.

 

Wenn der Schutz damit sicher gewährleistet ist wenn ich es öle (auch UV Schutz? ) dann könnte ich den Kunden ja den Hinweis mit auf den Weg geben das sie gegebenen falls hin und wieder mal etwas nachölen müssen das währ ja nicht sooo ein großer aufwand.

Verhält es sich mit den Holz Wachsen auch so das man es immer mal auffrischen muss?
Oder ist das eh nur ne andere Umschreibung für Holzöl - ich denke es ist was anderes oder?

 

Ich habe gute Erfahrungen mit Acryllack auf Wasserbasis gemacht 


der kann bei Bedarf mit Wasser verdünnt werden,
ist aber nach dem Trocknen wetterbeständig 

 

Stimmt an das Zeug habe ich garnicht gedacht. Das sollte genug Schutz bieten für solche Arbeiten. Das einzige Problem das ich sehe ist das wasserbasierte Lacke das Holz nicht so stark anfeuern wie lösungsmittelbasierte. Ich denke ein einfacher Test kann Dir aufschluss darüber geben ob diese Lösung deinen Ansprüchen gerecht wird.

 

Ich würde das Holz erst brennen und dann dann lackieren

 

Ja :-) gebrannt werden muss es auf jeden Fall vor dem Lackieren - sonst geht das nicht mehr gut - von den unangenehmen Gerüchen mal ganz zu schweigen.
An den Acryllack hatte ich auch schon gedacht - hatte aber immer angst das der doch nicht so wiederstandsfähig ist wenn er dem Wetter ausgesetzt ist - muss mich mal belesen ob der auch nen gewissen UV schutz bietet.

 

wenn du magst, kannst du ja mal in meine Projekte schauen,
das ist alles mit Acryllack auf Wasserbasis bemalt 
und auch der Witterung ausgesetzt,
die Farben bleichen nicht aus
und die ersten Verwitterungs- Erscheinungen kommen frühestens 
nach 3-4 Jahren

 

oh werd gleich mal gucken gehen :-)
bei mir geht es allerdings nicht um fabigen Lack sondern um transparenten.
Die Frage ist also nicht ob der Lack selbst UV beständig ist sondern ob er einige der UV strahlen von meiner Brandmalerei abhält so das diese nicht so schnell verblasst.

Hier mal ein Beispiel:
ist zwer jetzt keins von den Türschildern welches dann drausen hängen muss - zeigt aber trotzdem um was es geht.

 

Ich weiß worum es geht,
aber was ich sagen wollte 
(hätte ich vielleicht deutlicher ausdrücken sollen)
dass auch die mit Klarlack bearbeiteten Sachen nicht ausbleichen,
das Holz dunkelt zwar nach wie vor bei Sonneneinstrahlung nach,
aber aufgemaltes (auch mit Abtönfarbe) bleicht nicht aus 


von daher denke ich, ist der Acryllack eine adäquate Alternative zum Bootslack

 

Bei den Lacken wird meist eine Eignung für innen oder außen mit angegeben. Eine weitere Lösung wären Kunstharzlacke. Ich habe auch mal gelesen das diese deutlich bessere Ergebnisse erzielen würden allerdings fehlt mir im Umgang damit jegliche Erfahrung.

 

Bootslack ist doch schon gut,man muss ihn nur Verdünnen,für Streichen oder Rollen etwa
10-15 % Kunstharzverdünnung und er Verläuft deutlich besser.Wenn die angebrochene
Dose Zäher wird einfach etwas nachverdünnen.

 

Ich nehm oft den von Glasurit,aber wo ist eigendlich unser Spezialist Sonouno

 

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