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Spätfröste im Frühjahr

05.05.2015, 13:42
Sonnige Grüße aus dem Ruhrgebiet

Obwohl es im Ruhrgebiet bereits Nächte von über 10 Grad gibt, friert andernorts das Gemüse oder kämpft mit Nachtfrösten. Bei sehr empfindlichen Gemüse, aber auch Zierblumen gilt die Regel: Freilandkulturen erst nach den Eisheiligen!



Natürlich wartet der Erwerbsgartenbau nicht, sondern muss schon vorher die Felder bestellen ... auch Hobbygärtner tendieren immer mehr zu frühen Kulturen und/oder entsprechenden Hilfmitteln, um den Gemüseanbau etwas früher zu beginnen. Selbst die Rebschule züchteten in den letzten Jahren besonders frühe Weinreben.

Wie meistert ihr die Spät- bzw. Nachtfröste im Frühling? ... vllt. doch lieder bis zu den Eisheiligen warten? ... spielt ihr Gemüse-Frost-Poker und nimmt das Risiko in Kauf
 
Gartenbau, Spätfrost Gartenbau, Spätfrost
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20 Antworten
Janinez  
Ich warte bis die Eisheiligen vorbei sind und danach wird noch alles mit Folie geschützt, da es bei uns immer noch schnell ziemlich kalt wird....................

 

bei mir wurde schon vor 2 Wochen alles ..rausgeschmissen ,war manchmal Nachts noch ganz schön frisch!
Tomaten ..Paprika ab an die Hauswand ,strahlt abends noch genug Wärme ab.
Was ÜBERLEBT ...überlebt. Habe bisher (jedes Jahr ) keinen Ausfall gehabt
Ich spreche immer mit meinem ""Gemüse" und drohe mit dem Komposthaufen
hat bisher geholfen!
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Funny08  
Chefin hat letzten Samstag gepflanzt - die Tomaten Paprika und Co stehen derzeit so nah wie möglich an der Hauswand (Südseite) und die Blumen stehen zusätzlich noch unter dem Balkon, damit sie auch nach oben noch etwas geschützt sind.

 

Was sind Eisheilige wir haben schon seit 3 Jahren keine Eisheiligen mehr, am Wochenende kommt ALLES raus

 

Schnurzi, so sagten es letztes Jahr meine Eltern. Sprachen es und taten es. Und prompt sind alle Tomaten erfroren. Besonders ärgerlich, da mein Papa die immer selbst zieht, in der ganzen Nachbarschaft und Verwandtschaft verschenkt und er war dann derjenige, der Tomaten im Markt gekauft hat ...

Die Pflanzen gewinnen von ein paar Tagen früher an Garten nicht viel, aber verlieren bei Frost alles. Ich bin da lieber vorsichtig, obwohl wir warmes Weinbauklima haben. Kübelpflanzen stehen draußen, Tomaten und Zucchini ebenfalls, aber in Töpfchen, so dass diese rasch reingestellt werden können.

 

Ich bin in dieser Sache ein absoluter Anfänger. Ich habe erst vor ein paar Wochen angefangen ein paar Kräuter zu ziehen. Zum Teil draussen, das war vermutlich noch früh, denn der Erfolg war bis dato ...überschaubar. Kurze Zeit später die gleichen Samen noch in Mini-Gewächshäusern in der Wohnung, das scheint tendenziell besser zu funktionieren. Desweitern haben wir im Kübel draussen Zwiebeln (kommen langsam und leidlich) und Radieschen (kommen sehr gut). Letzte Woche habe ich ebenfalls draussen im Kübel Zierkürbisse ausgesät, da gibt es noch nichts zu melden, aber die brauchen auch ihre Zeit. Zu guter Letzt möchte ich noch Zucini, Möhren und Pflücksalat versuchen. Diese ziehe ich jetzt auch erst im Mini-Gewächshaus vor, um sie dann später in Kübel zu setzen.

 

Janinez  
Also bei uns wär in den letzten Tagen alles erfroren, wir hatten tlw. Nachts noch Minus Grade und eben hagelt es was runter geht, ich hab das 2x versucht und mußte jedes Mal alle Pflanzen wieder rein nehmen

 

Glücklicherweise liegt unser Garten ca. 10-15m tiefer als die Straßenkante und dazu noch in einem Naherholungsgebiet. Wir sind von hohen Kiefern umgeben, so dass fast kein Wind durch den Garten fegt

Die Wärme "steht" daher und man könnte von Weinanbauklima sprechen. So kann ich die Tomaten, Zucchini und weiteres empflindliches Gemüse natürlich schon etwas früher ins Freiland bringen.

 

Der Salat ist schon im Frühbeet, mit Zuccini und Gurke warte ich noch etwas ab.

 

Ahja... bei Gurken, Zucchini, Kürbis & Co nutze ist manchmal eine "Salathaube".
Diese hilft meistens relativ niedrige Temperaturen zu überwinden.

 

Janinez  
ja die sind schon praktisch, die nutze ich auch noch für ander Pflänzchen die ich nach den Eisheiligen ausbringe..............

 

Woody  
Bis zu den Eisheiligen (Juni) fehlt mir echt die Geduld. Ich hab schon vor 1 Monat meine Zimmerpflanzen rausgestellt, ein paar hat der Sonnenbrand erwischt, aber das hab ich jedes Jahr, egal wann ich sie rausstelle.

Gemüse hab ichnur meine Paprika zu früh rausgestellt, die hat den Temp.sturz Wohnung - Freiland von doch gut 15 Grad nicht wirklich gewürdigt. Aber sie erholt sich schon. Pflücksalat und Zwiebel gedeihen prächtig. Basilikum hab ich erfolgreich umgebracht (erfroren) und durch einen neuen ersetzt

Meine mexikanischen Minigurken kamen vor 2 Wochen direkt ins Beet, ohne Anzucht.Zu sehen ist aber noch nichts. Hier wäre natürlich die Anzucht im Haus sinnvoller gewesen.

Ich muss aber gestehen, dass ich Obst und Gemüse just for fun anbaue, wirds was, ist gut, wirds nichts, auch keine Drama. Bei meinem Miniverbrauch fällt ein Totalausfall an Ernte nicht ins Gewicht.

 

Janinez  
ich mach das ja auch als Spaß an der Freude, bin aber schon traurig, wenn die Pflanzen erfrieren oder sauer,wenn die Schnecken alles wegfressen...................

 

Woody  
Schnecken hab ich zwar auch, aber mein Gemüse ist im Hochbeet, da kommens nicht rauf. Außerdem hat der Nachbar eine kleine Plantage, wo diese gefräßigen Glitschviecher leichter zum Zug kommen

Allerdings ist dies auch ein Grund, warum ich keine Tagetes mehr pflanze, obwohl ich diese liebe. Die Schneckeninvasion ist ärger als der 100jährige Krieg

 

Janinez  
und dauert noch länger als der 100jährige Krieg, aber meine Weinbergschnecken hätschle ich, denn die fressen die Gelege der Nacktschnecken.............

 

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