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Spachteln im Beton-Fertigkeller

04.01.2013, 16:23
Hallo zusammen,

in unserem Keller gibt es nicht nur Kabel zu verlegen und Wasserleitungen zu ziehen, sondern auch noch diverse Fugen und Löcher zu verspachteln.

Aber der Reihe nach: Wir haben einen Beton-Fertigteilkeller der Fa. Knecht. Dieser besteht aus vorgefertigten Betonteilen, die vor Ort mit Beton vergossen wurden -- das Bild mitte Rechts auf dieser Seite zeigt den Aufbau der Wände recht gut. Die Wände sind stahlschalungsglatt, also "richtig schön" -- man braucht sie nur noch weiß zu streichen, wenn man mit Aufputzinstallation im Keller leben kann. Wären da nicht ein paar "Stellen", die ich vor dem Streichen gerne verspachteln würde:

- Photo1: Zunächst mal sind da die einbetonierten Gewinde, mit denen die Wände bei der Montage befestigt wurden. Innendurchmesser des Gewindes ca. 1cm, Tiefe ca. 6-7 cm (bis zur Ortbeton-Schicht)

- Photo2: Dann sind da die Fugen in der Decke. Hier wurden die Fugen zwischen den Deckenplatten mit Bauschaum abgedichtet, darüber ist eine durchgehende Ortbeton-Schicht. Daher würde ich hier keine Rissbildung o.ä. befürchten.

- Anders bei Photo3 und Photo4: Dies sind die vertikalen Fugen zwischen der Außenwand und den (nichttragenden) Innenwänden. Diese sind z.T. mit Bauschaum verfüllt, z.T. offen. Hier müsste man ggf. mit Trennband und Acryl arbeiten?

- Schließlich waren die Klempner da :-/ (Photo5, Photo6)

Wie würdet Ihr die Gewinde und Fugen verspachteln? Und gibt es eine Chance, das Klempner-Werk aufzuhübschen?

Gruß & Dank, Michael
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Fertigkeller, Wand verspachteln Fertigkeller, Wand verspachteln
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11 Antworten
Kann man die Gewinde in der Wand nicht sofort dafür nutzen, etwas daran zu befestigen, einen schweren Schrank z.B. ? Kommt natürlich darauf an, wie weit zwei der Gewindelöcher von einander entfernt sind.

 

Ich würde in solchen Fällen folgendes vorschlagen:


  • überstehenden Bau- und Montageschaum wegschneiden
  • sofern die Betonflächen sauber sind und kein Schalöl mehr darauf ist (ansonsten mit Schalölentferner abwaschen), die zu spachtelnden Flächen grosszügig mit Gisogrund vorstreichen
  • Die Löcher von Bild 1, sowie nicht ausgeschäumte Schlitze mit Fugenfüllprofilen ausstopfen
  • 2-3 mal spachteln (Knauf Uniflott), ggf. mit Fugenband
  • Anschlussfugen mit Acryl-Fugenmasse ausfugen
  • nach Trocknung Decken und Wände mit Tiefengrund grundieren und zwei mal streichen

 

Könnte man, wenn die Löcher dort wären, wo auch ein Schrank hin soll... Sind die meisten der 20+ Löcher aber nicht, daher möchte ich sie nach Möglichkeit zuspachteln.

Für die Löcher und die Fugen in der Decke habe ich bisher an Beton-Reparaturspachtel für die Füllung gedacht, nur hat der wegen der enthaltenen Partikel eine raue Oberfläche -- die würde ich gerne noch glattspachteln.

 

Zitat von RedScorpion68
Ich würde in solchen Fällen folgendes vorschlagen:


  • überstehenden Bau- und Montageschaum wegschneiden
  • sofern die Betonflächen sauber sind und kein Schalöl mehr darauf ist (ansonsten mit Schalölentferner abwaschen), die zu spachtelnden Flächen grosszügig mit Gisogrund vorstreichen
  • Die Löcher von Bild 1, sowie nicht ausgeschäumte Schlitze mit Fugenfüllprofilen ausstopfen
  • 2-3 mal spachteln (Knauf Uniflott), ggf. mit Fugenband
  • Anschlussfugen mit Acryl-Fugenmasse ausfugen
  • nach Trocknung Decken und Wände mit Tiefengrund grundieren und zwei mal streichen
Danke für die ausführliche Anleitung. Ist Gisogrund etwas besonderes, oder würde es ein anderer Haftgrund auch tun? Und wenn Uniflott geht (ich war mir nicht sicher, ob Trockenbauspachtel auch auf Beton funktionieren, oder einfach wieder aus der Wand herausfallen...), müßte Fermacell Fugenspachtel doch auch gehen, oder? Davon habe ich hier nämlich noch Reste...

 

Welchen Haftgrund hast du denn noch?
Fermacell-Fugenspachtel müsste auch funktionieren, mit Gewebezugabe, aber Uniflott ist da vielleicht doch etwas sicherer.

 

Achso...um das Klempnerwerk aufzuhübschen würde die Abflussrohre mit Gipskarton oder mit fertigen Winkelelementen verkleiden.

 

Zitat von RedScorpion68
Welchen Haftgrund hast du denn noch?
Fermacell-Fugenspachtel müsste auch funktionieren, mit Gewebezugabe, aber Uniflott ist da vielleicht doch etwas sicherer.
Der Haftgrund ist von sto, genau Bezeichnung müsste ich morgen mal schauen -- hat ein Handwerker dagelassen, Kanister ist noch fast halbvoll...

 

Zitat von MJGraf
.............

- Photo2: Dann sind da die Fugen in der Decke. Hier wurden die Fugen zwischen den Deckenplatten mit Bauschaum abgedichtet, darüber ist eine durchgehende Ortbeton-Schicht. Daher würde ich hier keine Rissbildung o.ä. befürchten.....

Hi, vielen dank für deine Tolle anleitung, hat gerade gepasst
Bin wirklich Laine in Renovierungsfragen. Es wäre nett wenn du mir noch sagen könntest, welche Bauschaum ich für die Fugen nehmen soll? Ist es egal welche oder soll ich was beachten?

Vielen dank im Voraus.

Mfg

 

Ich glaube, Du meinst die Anleitung von RedScorpion68, nicht von mir...

Zum Bauschaum: Wir haben "ganz normalen" PU-Schaum aus dem Baumarkt verwendet, nichts spezielles...

 

Zitat von doityourself12
Hi, vielen dank für deine Tolle anleitung, hat gerade gepasst
Bin wirklich Laine in Renovierungsfragen. Es wäre nett wenn du mir noch sagen könntest, welche Bauschaum ich für die Fugen nehmen soll? Ist es egal welche oder soll ich was beachten?

Vielen dank im Voraus.

Mfg

Wer kann mir welche Bauschaum für die Fugen Empfehlen? Was würdet Ihr aus diesem Sortiment http://www.dichtstoffhandel.de/ empfehlen? Preisleistung wäre gut, da ich nicht viel bezahlen möchte. Vielen Dank im Voraus!

 

Warum so kompliziert mit Bauschaum ?

Dient doch nur als Füllmaterial als Ersatz für zu viel Putz.

Nimm halt einfach gekülltes Zeitungspapier oder alte Folie.

 

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