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Neue Heizung, welcher Typ ist der beste.

03.02.2012, 11:46
Bei dem Haus meiner Eltern steht dieses Jahr an die Heizung kmplett um zu bauen.
Bisher ist eine alte Gasbrenner anlage drinnen.
Wir möchten nicht nur den Brenner tauschen sondern auch den Pufferspeicher. Bisher ist nur einer für Warmwasser drinne.


Mich würde interessieren was in euren Augen das optimale ist für ein älteres Haus. 20 Jahre und älter ohne große Wärmedämmung anzubringen.
 
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10 Antworten
Unser Altbau ist 110 Jahre alt und mit ca 40 cm starken Bimsmauern gebaut.
Seit Oktober heizt bei uns ein Viessmann Gas Brennwertgerät. Im Altbau habe ich Niedertemperatur Heizkörper montiert. Es passt Die Hütte ist warm und ich fahr momentan mit 50°C Vorlauftemperatur bei -9°C Aussentemperatur.

 

Pauschal lässt sich diese Frage nicht Beantworten. auf den ersten Blick (Kosten/Nutzen Rechnung) würde eine Gas Brennwerttherme sinn machen. Dafür haben wir uns bei der Erneuerung der Heizung vor 5 Jahren entschieden und bisher nicht bereut. Ich hatte auch noch eine Pelletheizung in der Planung, mangels Lageraum (der Keller ist zu klein) aber wieder verworfen.


Generell würde ich Dir aber empfehlen, das Du Dich vom fachmann beraten lassen solltest. Ist ja auch von den örtlichen Gegebenheiten abhängig.


Gruß
Kasselaner

 

Hallo Arbeiter...
Eine Brennwert-Therme macht Sinn....aber , es geht nicht nur um den Austausch von Speichern und div.Brenner-Einheit, Du brauchst auch eine kompl.neue elektron.Steuerrung.....unter Umständen sind, weil schon recht alt.....
neue Gas-Sicherheits-Ventile mit einzuplanen !....
hat der Heizraum eine Zuluft, die den neuen Vorschriften entspricht ??
da die örtlichen Begebenheiten nur vermutet werden können,.... sind in den
Wohnräumen die dicken..alten Gußheizkörper drin ?? dann unbedingt durch
neue, effektivere Heizkörper mit Regelung, ersetzen ! Ebenso ein Augenmerk
auf die Heizrohr-Isolierung werfen !....Kamin in VA ist Bestand ??
Im Prinzip stellst Du Dir eine komplett NEUE Heizanlage hin...da alt und neu zu
vermischen, ist ein großes Risiko !!
Wollte Dir keinen Schrecken einjagen...aber wenn, dann richtig sanieren !
...vom zugelassenen Fachbetrieb !....
Gruss von Hazett

 

Geändert von Hazett (04.02.2012 um 17:04 Uhr)
Zitat von Arbeiter
Bisher ist eine alte Gasbrenner anlage drinnen.
Wir möchten nicht nur den Brenner tauschen sondern auch den Pufferspeicher. Bisher ist nur einer für Warmwasser drinne.
Also ich gehe mal von einem athmosphärisch brennender Therme aus, die auch die einzige am Kamin ist.

In solch einem Fall wäre eine Gas Brennwert Therme mit Brauchwasser Erwärmung im durchflussverfahren wohl das geeignetste.
So ab 25kW klappt das mir dem Brauchwasser im Durchfluss, was den Vorteil hat,
das das Brauchwasser erst bei Bedarf frisch erwärmt wird.
Legionellen werden so vermieden.
Den Brauchwassertank kann entfallen und erzeugt keine Stillstandsverluste mehr.

Sofern Ihr auch noch eine thermische Solaranlage plant, sieht das ein bisschen anders aus, ist aber auch mit Brauchwasser im Durchfluss möglich.

Hier ein Beispiel einer solchen Gastherme mit Bosch Thermotechnik.
http://www.buderus.de/sixcms/media.p...-Brennwert.pdf

http://www.buderus.de/Produkte/Heize...&type=#infotab

http://www.buderus.de/Produkte/Produ...l-2231634.html

 

Geändert von Bastelfuchs (05.02.2012 um 08:44 Uhr)
Moin,

wie haben in unserem Einfamilienhaus, ca. 140qm³ eine Viesmann Vitodens 300 Gas Brennwerttherme sowie ein Vitocell 300 Edelstahlspeicher. Sind damit sehr zufrieden.

Bzgl. Zuluft: Bei einer Brennwerttherme wird sowieso in dem Schornstein ein Rohr verlegt indem noch ein Rohr steckt. Einmal innen das kleinere Rohr zur Abgasabführung das äußere Rohr saugt Luft von außen für die Therme an. Somit Raumluftunabhängig. Gut ist bei uns so und ich bin kein Heizungsbauer, aber zumindest gute Lösung.

Bzgl. eine Therme als sozusagen "Wasserdurchlauferhitzer", mag ja schön sein, so wie ich es jetzt verstehe, lasse mich aber eines besseren belehren heißt das Wenn ich z.B. im Badezimmer im OG Warmwasser ziehen möchte die Therma anspringt und Warmwasser produziert. Aber bis das WW warm ist müssen schon ein paar Liter "kaltes" hochgepumpt werden und die Landen dann mehr oder weniger im Abwasser. Da finde ich dann den Sinn nicht so toll. Wenn es denn so ist wie ich mir das Vorstelle.

Es gibt ja auch Thermen wo gleich ein Speicher mit integriert ist 100 Liter oder so in der Größe.

Wegen den Legionellen.... hatte da vor ein paar Wochen bei der Heizungswartung mit meinem Heizungsbauer mal drüber gesprochen. In einem Haushalt wo z.B. ein 200 Literspeicher vorhanden ist und man tgl. Warmwasser zieht ist die Gefahr halb so wild, schlimmer sei es bei Großküchen, Schulen etc. die WW Tanks von bis zu 1000 Liter haben und in z.B. Ferien da keiner Wasser zieht.

 

Zitat von patricvogt
Bzgl. eine Therme als sozusagen "Wasserdurchlauferhitzer", mag ja schön sein, so wie ich es jetzt verstehe, lasse mich aber eines besseren belehren heißt das Wenn ich z.B. im Badezimmer im OG Warmwasser ziehen möchte die Therma anspringt und Warmwasser produziert. Aber bis das WW warm ist müssen schon ein paar Liter "kaltes" hochgepumpt werden und die Landen dann mehr oder weniger im Abwasser. Da finde ich dann den Sinn nicht so toll. Wenn es denn so ist wie ich mir das Vorstelle.
Na ja. wenn Du mit WW-Tank keine Zirkulationsleitung im Einsatz hast, dann muss genauso viel in der WW-Leitung erkaltetes Wasser erstmal abgeführt werden.

----
Auch bei Durchlaufprinzip ist eine Möglichkeit einer Zirkulationsleitung möglich.
Nur hat man dann nicht die Verluste durch die Oberfläche des Speichertanks.

 

Geändert von Bastelfuchs (05.02.2012 um 20:34 Uhr)
Davon abgesehen, musst Du das kalte Wasser ja nicht "entsorgen".
Ich habe das Haus gleich so geplant, dass ich kaum Verlust ohne Zirkulationsleitung habe. Das Bad ist direkt über den HWR und die Küche hat kein WW-Anschluss. Hauptsächlich wäscht unser Spüli ab und sollte mal doch warmes Wasser benötigt werden, wird ein 5L-Speicher vorher angestellt.

Zirkulationsleitungen halte ich für Verschwendung.

 

Auch die ist derzeit ein akutes Thema bei uns. Wir haben uns bei unserem knapp 75 Jahre alten Haus für eine Brennwertherme mit Solarunterstützung entschieden. Verbaut wird eine Logamax von Buderus. Die Sonne hilft beim Aufheizen des Brauchwassers. Allerdings wird im Zuge der Sanierung auch die Fassade und das Dach gedämmt. 

 

Zitat von Ricc
Zirkulationsleitungen halte ich für Verschwendung.
...es gibt Zirkulationsleitungen, welche auf den Druckabfall beim Öffnen einer Wasserentnahmestelle reagieren und erst dann zu pumpen beginnen.
Der Effekt funktioniert dann so, dass der Wasserhahn erst kurz auf Warm geöffnet und gleich wieder geschlossen wird und ca. 20 - 30 sec. danach direkt beim Öffnen warmes - oder auch heißes Wasser fließt...

mfg Dieter

 

Unser Haus ist BJ. 1863 und wir haben eine Dittrich drin. Ist jetzt schon 20 Jahre in Betrieb und wir hatten absolut noch keine Probleme damit. Abgaswerte voll in Ordnung, immer zuverlässig - kann nicht klagen.

 

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