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Schwierigkeitsgrad und Arbeitszeit bei Projekten

14.09.2014, 11:11
Bine  
Hallo liebe Mitglieder ,
findet ihr auch das die Angaben Schwierigkeitsgrad und Arbeitszeit in den Projekten eigentlich überfällig sind und nicht wirklich was aussagen ?

Ich kann doch nicht sagen ob ein Nachbau für den ein oder anderen Schwierig i, leicht oder Mittel st , für mich ist es natürlich leicht weil ich es kann oder mir leicht von der Hand ging , aber nicht jeder ist z.b. für filigrane Projekte geeignet und bricht sich bald die Finger während es für mich ein Kinderspiel ist .

Ebenso die Arbeitszeit sagt für mich eigentlich nicht viel aus weil
  1. jeder verschieden schnell arbeitet
  2. ich nicht weiß ob eventuelle Baustoppphasen dazugerechnet werden
  3. Trockenzeiten inbegriffen sind oder die reine Bauzeit angegeben ist
Wie seht ihr das , orientiert ihr euch nach diesen Angaben oder sind sie für euch ebenfalls nicht relevant .
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16 Antworten
Woody  
Ich habe diese Angaben eigentlich noch nie beachtet und gebe bei meinen Projekten nur die Nettoarbeitszeit ohne Unterbrechungen und Trocknungszeiten an. Zumal ich meistens ohnehin nicht imstande bin, ein Projekt in einem Zug fertigzustellen (berufliche Unterbrechungen, Lustlosigkeit, Überlegungsphasen, Suchphasen nach Materialien usw. )

 

ja, Bine, es sind sehr subjektive Aussagen mit schwieriger Abgrenzung und anhand der Beschreibung der Arbeitsgänge sollte eigentlich jeder Leser/Nachbauinteressierte in der Lage sein, seine persönliche Wertung vorzunehmen. Schon allein die Vorbereitung und eventuelle Beschaffung des Materiales ist schwer klassifizierbar.

 

Bei der Arbeitszeit unterschätze ich diese meistens. Für geplante 2 Stunden wuden X-Stunden daraus, weil es entweder nicht gleich gelang, etwas fehlte, etwas dazwischen kam oder eine totale Neukonstruktion daraus wurde. (fehlendes Material/Werkzeug, noch nicht mal eingerechnet)
Schwierigkeitsgrad, ist bezogen auf einen Fachmann oder Hobbywerker ganz unterschiedlich, wie Ommama schon sagte.
Ich würde sogar eine neue "Bewertung" gutheißen, die auf den knifflichen Teil der Arbeit abzielt. Hierbei denke ich an (komplizierte) Konstruktion und (nützliche) Anwendung. Aber auch hier würde es wieder unterschiedliche Standpunkte zwischen Profi und Hobby geben.

 

Ich hab bei jedem Arbeitsgang keine Stoppuhr dabei und finde es jedem selber Überlassen wie ER die Zeit in einem Projekt angibt, es ist bei mir immer grob eingeschätzt und so soll es auch bleiben

 

Janinez  
Da ich normalerweise immer mehrere Sachen nebenher laufen habe, kann ich nie genau sagen, wie lange ich wofür brauche und es ist mir auch egal. Wenn es fertig ist, ist es fertig. Ja und die Schwierigkeiten - wie oben schon erwähnt, was für den einen ganz leicht ist, ist für den nächsten nicht machbar......................

 

Die Arbeitszeit gliedert sich in die Rüstzeit und die Bearbeitungszeit.

Unter Rüstzeit kommen alle Tätigkeiten wie: Werkstück auswählen, Bohrung anzeichnen, Werkstück festspannen, Bohrer einspannen, Bohrtiefe einstellen.

Unter Bearbeitungszeit kommt dann: bohren

Die Arbeiten danach laufen wieder unter Rüstzeit...

Die Summe von beidem ergibt die Arbeitszeit. Was soll man jetzt weglassen?

Auf jeden Fall Kaffee- und Rauchpausen...

 

Wolfman  
Ich brauche die Angaben auch nicht. Wie schon geschrieben, bei einem geht es schnell und beim anderen nicht.

 

Zitat von Electrodummy
Die Arbeitszeit gliedert sich in die Rüstzeit und die Bearbeitungszeit...................
Nach REFA hast du sicher Recht, ED, aber REFA spricht dann auch von der Zeitaufnahme für sich wiederholende Vorgänge, denn nur dort hat die Aufgliederung in diese beiden Bestandteile Sinn und Zweck
Bei Einzelanfertigungen wird keiner diesen Aufwand betreiben,,,,,,, und wieviele Arbeitsstunden hat denn nun ein Heimwerkertag? Und welche Standardausrüstung setzt du an? ....doch wohl deine eigenen, aber sind die verallgemeinerungsfähig, ohne genannt zu sein?

 

@ Ommama - was willst du mir damit jetzt sagen? Zur Zeit meiner Berufsausbildung gab es noch keine REFA. Und nun?...

 

ED, eigentlich nur, daß eine Angabe der benötigten Zeit für ein Projekt eine sehr, sehr subjektive Sache ist Ich wiederhole mich
Und REFA gibts schon sehr lang ...wir haben es nur nicht so genannt im Osten, wir nannten es Arbeitsnormung, aber inhaltlich ist es identisch gewesen.

 

Zitat von Ommama
ED, eigentlich nur, daß eine Angabe der benötigten Zeit für ein Projekt eine sehr, sehr subjektive Sache ist Ich wiederhole mich
Und REFA gibts schon sehr lang ...wir haben es nur nicht so genannt im Osten, wir nannten es Arbeitsnormung, aber inhaltlich ist es identisch gewesen.
Tut mir leid, ich lebe seit meiner Geburt im Westen...

 

Zitat von Electrodummy
Tut mir leid, ich lebe seit meiner Geburt im Westen...
...und dann sagt dir REFA =Reichsausschuß für Arbeitsnormung nix? da hast du in der Ausbildung wohl ein wenig weggehört...... oder mit den Mädels angebandelt .....

übrigens find ich es cool, daß du dich dafür entschuldigst im Westen zu wohnen ... weiter so .... und wech bin ich......

 

Zitat von Ommama
...und dann sagt dir REFA =Reichsausschuß für Arbeitsnormung nix? da hast du in der Ausbildung wohl ein wenig weggehört...... oder mit den Mädels angebandelt .....

übrigens find ich es cool, daß du dich dafür entschuldigst im Westen zu wohnen ... weiter so .... und wech bin ich......
Zu meiner Lehrzeit gab es keine REFA. Wir waren ja auch Bundesrepublik und nicht Reich.

Und meine Mädels gehen dich nix an - klar?

Wenn du lieber wech gehst, dann gehst du halt wech. Ich kann dich nicht halten...

 

Also die Zeit rechne ich grob, stehe ja schließlich nicht mit der Stopuhr daneben, aber wenns um leimen geht, dann dauerts länger durch die Trocknungszeit; ebenso meine Werkstatt, die zieht sich mittlerweile seit über einem Jahr...
Und der Schwierigkeitsgrad richtet sich nach den eigenen Empfinden, ich finde z.B. eine Bandsawbox läuft flüssig ist also leicht zu machen, eine andere stellt mich selbst vor Herausvorderungen also mittel oder schwer... (Oder alles was mit Beton zu tun hat, dass kann nur schwer sein *g*)

 

debabba  
super Frage Bine!!
ich gebe bei meinen Projekten auch nur ca. Daten an! Zumeist kann ich nur am WE und da nur Samstags arbeiten. Also praktisch 1Tag... ausser ich hab Urlaub dann gehen auch mal ein Paar TAGE am Stück. Wie schon jemand und auch du erwähnt hast, sind die eigenen Arbeiten für einen selbst einfach (also mir geht es so).
Ich gebe meist Mittel als Schwierigkeitsgrad an, weil ich denke, dem einen Fällt es leicht dem anderen eher schwer. Viele haben die größten Schwierigkeiten mit der Planung!
Aber haben sie einen Plan oder eine Vorlage nach der sie arbeiten können, dann ist es für sie ein Kinderspiel.
Andere haben ruck zuck einen Plan mit Explosionszeichnung parat, tun sich aber mit der Umsetzung schwer.
Von daher sind die Angaben wohl eher Anhaltspunkte.

 

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Sind für euch die Angaben Schwierigkeitsgrad und Arbeitszeit im Projekt wichtig ? (25 Teilnehmer)

Ergebnisse

  • Diese Angaben sind für mich unwichtig 44,00% (11 Stimmen)
  • Diese Angaben sind für mich sehr wichtig bei der Auswahl der Projekte 12,00% (3 Stimmen)
  • Diese Angaben sind zu ungenau und Abhängig von der eigenen Leistung und Geschick 44,00% (11 Stimmen)
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