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Schreibtisch-Aufsatz

20.06.2010, 18:17
Liebes Forum,
bitte helft mir mit eurem Fachwissen.
Ich möchte einen Schreibtischaufsatz bauen und bin mir nicht sicher, welches Holz ich für die Umsetzung am Besten verwenden soll.
Der Aufbau soll ganz simpel sein. Ein paar Holzlatten in 1-2 cm Stärke, die zurecht gesägt werden. Meine Skizze zeigt das Prinzip.
Die roten Pfeile zeichnen an, wo ich die Bohrungen machen will (je 2 pro Brett) um die Bretter mit Holzdübeln zu verbinden, und genau hier ist auch mein Problem:
Wenn ich hier bohre und das falsche Holz habe, dann reißt mir doch das Brett auf. Also, was muss ich vorher beachten, damit mir die Bretter nicht kaputt gehen?
Ach ja, der Schreibtisch selbst ist in Buche-Optik furniertes Sperrholz - 08/15 vom Kaufhaus halt.
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8 Antworten
Wenn der Tisch eh schon aus Buche-Span besteht, dann kannst Du getrost auch im Baumarkt deines Vertrauens das gleiche Material für den geplanten Aufsatz nehmen.
Ich habe schon öfters Dübellöcher in Span gebohrt und das Holz riss dabei nie aus.

 

Wenn Du das so zusammen leimst, wird das rein aus dem Bauch raus ne recht wackeliche Geschichte. Verwende für die Wangen (linkes und rechtes Brett) lieber 2 lange, durchgehende Bretter und düble dafür die Einlagen an die Wangen.

Wenn es nur zweckmäßig und keine Wettbewerbs Projekt werden soll, bohre für die Befestigung der Einlagen durch die Wangen durch und befestige sie so mit etwas längeren Spax, die Du bündig eindrehst. Da kannst Du dann noch Kunstoffkappen drauf machen.

Falls Du furnierte Spannplatten benutzt, gibt es dafür im Baumarkt auch sogenannten "Umleimer", das ist quasi ein Furnierstreifen, der mit Hilfe eines Bügeleisens aufgebracht wird, damit man die Sägekanten nicht sieht.

Die Löcher sollten in den Wangen und in den Einlegeböden vorgeboht werden.

Zum besseren Verständnis:
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Geändert von bonsaijogi (20.06.2010 um 19:35 Uhr)
Oh, das ist ein wertvoller Tipp. Die Statik hab ich da gar nicht so genau in meine Überlegungen einbezogen.
Muss ich mit den Spax dann auch die Querbretter vorbohren, oder kann ich direkt dranhalten und ab geht die Luzi?

 

ich würd auch die "Querbretter" vorbohren aber nur mit einem halb so starken Bohrer wie die Spax dick sind, damit das Holz nicht reißt wenn Du die Schrauben reindrehst und die Spax so noch was zu "fressen" haben

 

Okili Dokili. Vielen Dank!

 

Damit die Konstruktion nicht seitlich "umkippen" oder "zusammenklappen" kann, solltest du entweder eine Rückwand annageln/anschrauben oder Winkel von hinten anbringen.

 

Danke für dein Zureden, Susanne - nun also unter "Projekte" mein Ergebnis.
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Geändert von bender_3000 (09.07.2010 um 20:32 Uhr)
Susanne  
Hi bender3000,

das hört sich gut an und sieht klasse aus! :-)
Meinst Du, Du könntest es auch noch als Projekt einstellen? Dann hätten wir alle noch länger was von Deiner schönen Beschreibung!

Liebe Grüße
Susanne

 

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