Werde Mitglied in der großen deutschen Heimwerker-Community!
Jetzt anmelden!
 

Schleuderwirkung der Waschmaschine lässt nach

20.02.2012, 13:26
Hallo zusammen,

der Wassermenge im Kondestrockner nach zu schließen lässt die Schleuderwirkung unserer Waschmaschine nach. Die Waschmaschine ist eine Bosch WFO 2480-01 (ca. 9 Jahre, also noch kein Alter für ein Markengerät). Sie steht stabil auf dem Kellerboden und wandert kaum.

Woran kann die nachlassende Schleuderwirkung liegen?

Wasserablauf/-schlauch und Ausrichtung der Waschmaschine ist gecheckt, das brachte aber nur wenig Besserung. Aufgeschraubt habe ich die Maschine noch nicht.

Danke!
 
Schleudern, Schleuderwirkung, trocknen, Waschmaschine Schleudern, Schleuderwirkung, trocknen, Waschmaschine
Bewerten: Bewertung 0 Bewertungen
18 Antworten
Nachdem das Flusensieb vermutlich frei ist würd ich mal schauen ob der Keilriemen rutscht,hatte ich mal bei einer Matura von Neckermann.
Könnte auch die Laugenpumpe sein.

 

nehme mal an, das ist ein Kombigerät...Waschmaschine und Kondens-Trockner
in einem Gerät ?....
Die Hauptursache für solch eine "Diagnose" ist Verkalkung...also " echte " Calgonit-
Produkte verwenden...sollte es nicht besser werden, ist ein Riemen-Schlupf
vorhanden...welcher aber nicht unbedingt zum Defekt führen muss !
Da ein modernes Gerät die Feuchte sensorisch erfasst...fällt ein längeres Trocknen nicht auf...aber hier läuft nur ein Timer ..und das Wasser wird nicht abgepumpt ?
9 Jahre sind bei häufigen Gebrauch schon eine gute Leistung.....
Gruss von Hazett

 

Die Siebe sind alle sauber, lupenrein quasi ;-).

Ein Bekannter meinte gerade, dass es auch an verschlissenen Kohlebürsten liegen könnte. Woran erkennt man denn, ob die noch OK sind?

Werde wohl um das Aufschrauben nicht herumkommen...

 

Zitat von Hazett
nehme mal an, das ist ein Kombigerät...Waschmaschine und Kondens-Trockner in einem Gerät ?
Nein, der Kondenstrockner steht daneben.

Die Maschine schleudert schon, das Wasser wird auch abgepumpt. Die Wäsche kommt lt. meiner besseren Hälfte halt nach dem Schleudern deutlich feuchter aus der Waschmaschine und der Trockner hat auch mehr Wasser im Auffangbehälter als noch vor einiger Zeit.

 

Ich vermute das die Drehzahl nicht erreicht wird,Einstellung unverändert ?dann Keilriemenspannung prüfen,Kohlen prüfen weiss ich jetzt nicht wie das bei der Bosch ist.
Bei der Alten Miele meiner Mutter kann ich den Verkalkungsgrad am Heizelement Prüfen,bei der Bosch weiss ich nicht ob man da so ohne weiteres rannkommt ohne das es hinterher undicht ist.

 

Funny08  
Verschlissene Kohlen bei so einem Motor sind meist nur noch sehr kurz, oftmals sind da dann aber auch die Federn welche die Kohle auf den Kommutator drücken sollen soweit auf, dass sie nicht mehr genügend Druck auf die Kohlen erzeugen. Bei höherer Drehzahl heben sie dann quasi ab und den Motor läuft wieder langsamer - usw.

Allerdings sollten solche Arbeiten von Fachpersonal ausgeführt werden.

 

hm, ich weiß nicht ob man aus der Trocknerwassermenge auf die Schleuderwirkung schließen kann. bei uns ist es die gleiche Konstellation...ich muss aber sagen die Wassermenge im Trockner schwankt. mal ist es sehr wenig, mal etwas mehr...kommt ja auch auf die Wäsche an. Es gibt Stoffe die das Wasser sehr gut halten, andere kommen schon trocken aus der Waschmaschine....manchmal knäult sich die Wäsche auch mehr zusammen und es wird mehr Wasser gebunden, dass nicht abgeschleudert wird.
An die Kohlen gleub ich nicht. wenn die runter sind geht der Motor nicht mehr
Kann sein dass der Riemen etwas durschrutscht, dürfte sich aber auch nur in der Anlaufphase bemerkbar machen.

 

Zitat von Funny08
... dass sie nicht mehr genügend Druck auf die Kohlen erzeugen. Bei höherer Drehzahl heben sie dann quasi ab und den Motor läuft wieder langsamer - usw.
Müsste man das dann nicht auch beim Schleudervorgang merken, dass der "unrund" läuft bzw. mit wechselnden Geschwindigkeiten? Als ich am Wochenende beim Schleudervorgang daneben stand, ist mir diesbezüglich nichts aufgefallen.

 

@Thorsten: Das ist eher eine Langzeitbeobachtung, die zu waschende Wäsche hat sich von vor drei Monaten zu heute nicht so massiv verändert - so viel neue Wäsche können wir uns neben dem ganzen neuen Werkzeug gar nicht leisten ;-). Man muss den Wasserbehälter vom Trockner jetzt schneller auslehren "als früher".

 

@Hazett: Hilft das Calgon im nachhinein auch noch? Eigentlich ist ja im Waschmittel schon viel genug Entkalker drin... (Frau dosiert nach Wasserhärte)

 

Funny08  
Zitat von agreisle
Müsste man das dann nicht auch beim Schleudervorgang merken, dass der "unrund" läuft bzw. mit wechselnden Geschwindigkeiten? Als ich am Wochenende beim Schleudervorgang daneben stand, ist mir diesbezüglich nichts aufgefallen.
Merken tut man das eigentlich von außen nicht - meist läuft der Motor halt nur langsamer - durch den geringeren Anpressdruck erhöht sich halt der Übergangswiderstand, die Leistung wird geringer, die Funkenbildung wird stärker, das kann soweit gehen bis Schleifer und Kommutator kaputtgehen. Auch verursacht der durch die Abnutzung entstandene Kohlestaub Probleme was zu Kurz und/oder Windungsschlüssen führen kann.

 

Zitat von agreisle
@Hazett: Hilft das Calgon im nachhinein auch noch? Eigentlich ist ja im Waschmittel schon viel genug Entkalker drin... (Frau dosiert nach Wasserhärte)
+++++
Hab grad noch mein Weib'l gefragt...zu jedem Waschvorgang sollte Calgon
begegeben werden....in den Waschpulvern ist (wenn überhaupt) nur
eine geringe Menge "Enthärter" drinn....und das Calgonit hat hier
den Grundstoff "Zeolit" integriert !
Es ist ein Unterschied, ob hier Entkalker auf Säurebasis ( Zitrone usw.) oder
richtiges Calgonit verwendet wird....ausnahmsweise wird hier, bei diversen
Reklamen im Fernsehen...wenn es um Kalkauflösung geht..bei Calgonit
nicht geschummelt !
1 x Calgonit ( nach Vorgabe ) im Leerlauf...aber volles Programm einschalten, damit
sagt mein Weib'l, kannste nochmal das Gerät retten ! ( Leerlauf = ohne Wäsche )
Also..probier es einfach !!
Gruss von Hazett...und bessere Hälfte

 

Die Waschmaschine meiner Mutter von 1977 hatt noch nie was von Calgonit gehört oder gesehen und läuft immer noch,seit 5 Jahren allerdings nur noch als Zweitgerät.
Das mit dem Kalk ist aber auch vom Kalkgehalt abhängig,da hab ich hier nicht so die Probleme.Selbst am Heizstab wo der Kalk am ehesten Ausfällt hab ich keine Probleme.

 

Vielleicht lässt sich die Maschine auf verschiedene Schleuder-Geschwindigkeiten einzustellen und das diese einfach verändert wurde.? Ansonsten kann es auch sein, daß die Kohlen runter sind oder die Lamellen des Ankers sind total verschmiert. Wenn die Maschine nur noch auf halbe Kraft fährt, könnte es auch an der Wicklung liegen.

 

Zitat von Hazett
...
1 x Calgonit ( nach Vorgabe ) im Leerlauf...aber volles Programm einschalten, damit
sagt mein Weib'l, kannste nochmal das Gerät retten ! ( Leerlauf = ohne Wäsche )
...
Also das muss meine Frau jetzt regelmäßig machen... hab´ kein Geld für eine neue Waschmaschine. Brauch noch das eine oder andere neue Werkzeug.

Alexander, ich drück dir die Daumen das es funktioniert

 

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Ansicht