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Schleifzylinder für Bohrmaschine

08.02.2013, 11:37
Hallo zusammen,

ich bin grad auf der Suche nach einem Schleifzylinder (auch Schleifwalze oder Schleifrolle genannt) der sich in eine übliche Bahrmaschine einspannen lässt.
So weit, so einfach, ABER:

Ich möchte ein System wo ich keine vorgefertigten Schleifpapierringe kaufen muss, sondern Meterware verwenden kann.
Gefunden habe ich einen Zylinder von "Neutechnik" bei dem man das Schleifpapier einklemmt.
Leider ist der nicht (mehr?) lieferbar.

Kennt jemand eine Alternative? Ich finde leider in den Weiten des Netzes nichts. :-(
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14 Antworten
auf dieser eher gewöhnungsbedürftigen Internetseite habe ich was gefunden:

http://www.wache-ist-sache.de/stammseite3.htm

der Haltegriff scheint auch ganz praktisch. Leider kein Preis.

Ich verwende bisher keine Walze für die Bohrmaschine, weil ich befürchte, dass sie der seitlichen Belastung nicht gewachsen ist. An der Tischfräse wäre wohl besser, aber meine Fräse kann keine 3.000 U/min.
Vielleicht hat ja jemand Erfahrung damit?

 

puwo67  
Hallo Heinz,

die von dir gefundenen hätten ja sogar die Möglichkeit, sie auf der Gegenseite zu lagern und so einigen Druck von der Bohrmaschine zu nehmen.

(PS: Habe gerade folgendes auf der Seite gesehen: "
Copyright © auf alle Bilder und Inhalte 2002/2003/2004 Friedemann Wache International"

Ob das da wirklich noch aktuell ist?)

Zitat von Heinz vom Haff
Ich verwende bisher keine Walze für die Bohrmaschine, weil ich befürchte, dass sie der seitlichen Belastung nicht gewachsen ist. An der Tischfräse wäre wohl besser, aber meine Fräse kann keine 3.000 U/min.
Ansonsten hätte ich noch das Hier. Eine Anleitung zum Selbstbau.

Gruß
Peter

 

Geändert von puwo67 (08.02.2013 um 12:17 Uhr)
Zitat von Heinz vom Haff
...Ich verwende bisher keine Walze für die Bohrmaschine, weil ich befürchte, dass sie der seitlichen Belastung nicht gewachsen ist.
Was denkst du wieviel seitlicher Druck dabei ausgeübt wird?
Von daher sehe ich deine Befürchtungen weniger problematisch.
Diese Schleifwalze dienen dem leichten schleifen.
Würde man zuviel Druck ausüben, schleift man ungewollte Wellen ins Werkstück...und sowohl das Schleifpapier als auch die Schleifhülse werden bei hohem Druck schneller kaputt sein.
Mit einer Bohrmaschine Farbe und Putz anzurühren schadet einer Bohrmaschine weit mehr als die Benutzung einer Schleifhülse.

 

Zitat von RedScorpion68
Was denkst du wieviel seitlicher Druck dabei ausgeübt wird?
Von daher sehe ich deine Befürchtungen weniger problematisch.
Diese Schleifwalze dienen dem leichten schleifen.
.
Ich bin ja kein Bohrmaschinenkonstrukteur - nicht einmal ein Irgendwaskonstrukteur und weiss nicht, wieviel Druck ausgeübt wird. Aber es ist deutlich mehr als 0kg.

Ich habe einfach keine Vorstellung davon, wieviele kg aus den 200 oder 300 g Anpressdruck im Inneren der Maschine werden.
Die Hebelgesetze gelten ja auch für Maschinen, die keinen Hebel haben und ich bin mir sicher, dass irgendwann hier im Forum ein Bosch-Experte von der Verwendung als Schleifer abgeraten hat.

 

Geändert von Heinz vom Haff (08.02.2013 um 13:58 Uhr)
LINK

Die sind sehr stabil da komplett aus -metall, im Gegensatz zu denen von Neutechnik.

 

@holwerker
Das sieht schon mal super aus, vielen Dank!

Jetzt noch im Einzelkauf zu erwerben und ich wäre rundum zufrieden.
So einen ganzen Satz brauche ich nicht, dafür habe ich zu selten Bedarf.

 

puwo67  
Gibts da auch Solo: Link

 

Die Sanderwalze ist cool.
Nur würde ich meine No Name TSB dazu vergewaltigen.
Und in der Tat ist der Druck auf die Rolle bis ins Lager auf alle Fälle nicht vernachlässigbar.
Muldenboy wollte mit der PBD 40 fräsen.
Von der technischen Boschführung bekam er dafür die orangene Karte.
Gruß vom Daniel

 

Zitat von danielduesentrieb
Und in der Tat ist der Druck auf die Rolle bis ins Lager auf alle Fälle nicht vernachlässigbar.
Muldenboy wollte mit der PBD 40 fräsen.
Von der technischen Boschführung bekam er dafür die orangene Karte.
Gruß vom Daniel
Schleifen ist nicht fräsen!
Also das Fräsen mit der PBD40 bedenkend zu hinterfragen...okay, ist nachvollziehbar.
Aber leichte Schleifarbeiten...um Werkstücke etwas verfeinert auszuschleifen, speziell Rundungen...was bitte soll da an Kräfte ausgeübt werden?
Wie schleift ihr eigentlich??....legt ihr euch zum schleifen aufs Werkstück??

Wenn dem so wäre, glaube ich kaum, das Guido Henn in seinem Video Anregungen und Tipps geben würde.

 

Hallo,
in der Mehrzahl mit dieser Maschine

http://www.1-2-do.com/de/projekt/Ban...nleitung/7001/
Dann mit dieser feinen Maus.

Oder damit, der Exenterschleifer ist genial.
Nur der Werkzeugwechsel ist nervig, aber sonst absolut toll.

Für alle Fälle habe ich noch einen No Name Bandschleifer.

Gruß vom Daniel

 

Meine alte Skil-Schlagbohrmaschine schleift schon seit Jahren mit einem Schleifzylinder. Und das ist recht praktisch, denn damit kann man wunderbar Innenausschnitte bearbeiten. Der PSB hat es bisher auch nicht geschadet.

Man presst ja beim Schleifen nicht wie ein Stier sondern führt vorbei. Beim Fräsen wirken da ganz andere Kräfte, das sehe ich ein.

 

Ich sehe da auch kein Problem.Die Walzen werden ja auch als " für Handbohrmaschinen verkauft ". Wenn ihr natürlich so arbeitet wie in dem Selbstbauvideo oben dann ..........

 

Ekaat  
Der Druck beim Schleifen dürfte wesentlich geringer sein, als der, den man bei einer Rund-Drahtbürste aufwendet. Aber auch das hat meiner (Bosch-)Maschine noch nicht geschadet.

 

Bei einer Standbohrmaschine mit Kegeldornaufnahme ( B16) sehe ich da eher Probleme, das sich das Bohrfutter lößt.

 

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