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Schleifen.. lieber mit "Guten schleif blättern."?!

19.10.2015, 20:36
Hallo ihr lieben heimwerker ...ich renoviere zzt unsere Wohnung. . Habe heute meine ersten Türrahmen geschliffen und gestrichen. Habe natürlich den kleinen handlichen schleifen von Bosch genutzt..nur habe ich mir günstige schleifblätter geholt.. habe 5 Blätter für einen Rahmen gebraucht... das Blatt war immer schnell abgenutzt. .was ist eure Meinung, gibt's ein Trick oder sollte ich doch lieber teure kaufen? Was nutzt ihr??
 
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25 Antworten
Was heisst abgenutzt? Körnung weg oder zugesetzt? Ich nutze Schleifpapier von 3M. Das hat sich bei mir bewährt. Schlechte Erfahrungen habe ich mit Aldi&Co. gemacht. Also in dem Fall lieber Markenartikel

 

Es gibt von Bosch speziele Schleifblätter "for paint" die sollten sich nicht so schnell zusetzen. Meine Erfahrung ist dass es bei schleifblättern große Qualitätsunterschiede gibt.

 

Maggy  
Ich habe die Erfahrung gemacht, daß sogenannte Billigschleifblätter weniger lang halten und teils auch abfärben. ich kaufe nur noch gute Qualität, sonst brauche ich mehr und dann ist es auch nicht billig und man muß sich mehr plagen.

 

Dog
Gute Blätter (gibts nicht nur beim Bosch Zubehör) und vorallem die Maschine nicht drücken... dann kommst mit wenigen Blättern aus.

 

Schau mal auf die Farbe der Blätter. Weiß bzw. Grau ist für Farbe, Rot/Braun ist für Holz/Metall. Habe da gute Erfahrungen, bei Farbe abschleifen mit den Weiß/Grauen.

Sodann gibt es paar Tricks um das Schleifpapier wieder zu säubern - eines der folgenden Dinge auf das laufende Schleifpapier halten und abschleifen. Das Papier ist hinterher praktisch sauber. Welches Mittel kommt immer auf das Material an, welches das Schleifpapier zugesetzt hat. Die Wirkung ist möglich, wenn man das nicht erst macht, wenn das Schleifpapier glatt zugesetzt ist, sondern nur zur Hälfte. Denn dann gibt es noch Schleifkontakt. Ist das Papier schon glatt, was soll dann noch abtragen?

Hausmittel:
  • Sektkorken aus Kunststoff
  • Alte Silikonkartusche aufschneiden, das feste Silikon auf den Schleifteller drücken
  • Plexiglas draufhalten
  • Messingbürste oder ne spezielle Feilenbürste
  • Plastiktüte zusammenknüllen und draufhalten
Kaufen:
  • Spezielles Reinigungsgummi (Wolfcraft um die 4 Euro) - hinterlässt manchmal schwarze Streifen, die aber sich nicht auswirken, am Bandschleifer perfekt
  • Alternativ - Gummipada vom Holz-Terassenbau (muss man gleich einige im Pack kaufen, deshalb insgesamt teurer)
  • Diese Gummi-Waschmaschinenunterlagen für etwa 10 Euro mit 60 x 60 cm
  • Gummi-Fallschutzmatten (daraus kannst Du locker 100 Stück machen)
Das sollte eigentlich alles helfen. Aber auf jeden Fall nur etwas schleifen, dann säubern und wieder schleifen.

 

Gerade geschaut: Kaindl Spezial Reinigungsgummi ist etwa so wie das von Wolfcraft. Gibt es auch bei Amazonien oder im Baumarkt.

Man könnte auch noch Klebesticks von der Heißklebepistole versuchen. Also jede Art von Gummi oder Kunststoff könnte helfen. Einfach mal testen.

 

Zitat von Natimachtallesseber
Hallo ihr lieben heimwerker ...ich renoviere zzt unsere Wohnung. . Habe heute meine ersten Türrahmen geschliffen und gestrichen. Habe natürlich den kleinen handlichen schleifen von Bosch genutzt..nur habe ich mir günstige schleifblätter geholt.. habe 5 Blätter für einen Rahmen gebraucht... das Blatt war immer schnell abgenutzt. .was ist eure Meinung, gibt's ein Trick oder sollte ich doch lieber teure kaufen? Was nutzt ihr??
Es fehlen:

- Angaben zur Körnung,
- Angaben zum verwendeten Papier,
- Angabe zur verwendeten Maschine,
- Angaben zum Untergrund (z.b. 2K-Lack ist sehr hart)
- Angaben zur Herangehensweise,

usw.

So kann man deine Frage nicht beantworten. Viele Heimwerker bedienen Ihre Geräte falsch und bilden sich dann ein, dass das Problem beim Gerät oder dem verwendeten Zubehör liegt. Dem ist aber nicht so. Ein Bedienfehler, ist ein Bedienfehler, ist ein Bedienfehler, Endlosschleife.....

 

Die Abnutzung eines Schleifmittels hängt auch u.a. von der Effizienz der Staubabsaugung ab.

 

Cargobike hat schon die exakte Antwort gegeben. Das hängt von mehreren Faktoren ab. Von dem günstigen Schleifmittel mal abgesehen, die Andruckstärke, die Reibung****ze, die Art und Beschaffenheit der Farbe und der Bedienung der Maschine. Nublon hat es auch schon geschrieben: mit wenig bis gar keinem Druck arbeiten.

Ich benötige von meinem Festool-Papier als Beispiel für eine Standard-Zarge ein Blatt für das "Bügeleisen". Bei den Zargen, wo das Innenfutter ca. 30cm hat, nehmenehme ich für die Fläche meinen Excenter. Aber auch da benötige ich maximal ein Blatt fur die Zange. Und Papier wieder zu säubern, bringt seine Schleifeigenschaften nicht zurück.

 

Stimmt ..,

Schreib mal was Du verwendest, wie Du vorgehst. Gerät ... Körnung ...

 

Der schon erwähnte kaindl Reinigungsgummi funktioniert aber nur bei rotierenden Werkzeugen richtig gut. Bei Schwingschleifer eher weniger.

 

Woody  
Ich halte einfach die Staubsaugerschlauchdüse direkt aufs Blatt und sauge ab. Bei Holzspänen funktioniert das ganz gut, vorausgesetzt die Körnung ist überhaupt noch vorhanden.

Bei Farbe und Wachs abschleifen setzt sich das Blatt schnell zu, leider oft auch nur punktuell, je nach Güte des Schleifapparates und Anpressdruck.

Ansonsten wurde das Wesentliche bereits erwähnt.

P.S.: Ich kaufe eigentlich meistens Discounter-Schleifpapier und bin damit recht zufrieden, da ich selten Härtefälle bearbeiten muss.

 

Das kommt auf den Zustand des Lackes an und ob es Acryl- oder Alkydharzlack ist.

In der Regel reicht es völlig aus, mit 180er oder 240er Korn nur kurz drüber zu gehen, bis der Lack matt ist. Länge Züge, kurze Pausen. Die Maschine nicht "stehen" lassen. Dieses Runterschleifen bis auf das rohe Holz ist weder erwünscht, noch nötig.

Wenn die Zarge fünfmal mit einer Rolle lackiert wurde und eine richtig fette Orangenhaut, Läufer und viele "Pickel" drauf sind, nehme ich zum Vorschliff 120er und schleife ebenfalls, wie oben beschrieben. Wenn der erste Durchgang erledigt ist, gehe ich mit 240er zum Glätten drüber. Dann kommt in der Regel Haftprimer drauf.

Den schleife ich in der Regel per Hand mit 180er nach undund fühle dabei mit der Handfläche, ob kleine Lackeinschlüsse vorhanden sind. Dann werden Löcher und Unebenheiten mit Lackspachtel geglättet. Nachschliff der Spachtelage mit 240er. Nun einen Voranstrich mit gut pigmentiertem Vorlack. Letzter Zwischenschliff mit 320er. Finales Lackieren mit seiden- oder Hochglanzlack. Unverdünnt versteht sich.

Bis auf den wasserbasierten Haftprimer verdünne ich niemals (!) den Anstrich. Wozu auch? Bei qualitativ guter Farbe ist der jeweils perfekt eingestellt.

Zum Lackieren benutze ich Ringpinsel in zwei verschiedenen Größen und einen Plattpinsel.

 

Irgendwie lässt sich das blöde Aufschreiben. Als Gelernter ist da natürlich viel Automatismus drin. Auch das Schleifen ist gelernt. Wer das nur alle 5 bis 8 Jahre an 6 Türen macht, will unter Umständen schnell fertig werden.

 

Ruesay, die Erklärung ist wirklich klasse. Top.

 

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