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Schaukelgestell - Stabilität, Bodenverankerung, Farbe

12.04.2016, 23:35
Geändert von Funny08 (13.04.2016 um 07:47 Uhr) , Grund: Hyperlinks entfernt siehe AGB
Hallo zusammen,

ich plane aktuell ein Schaukelgestell für meine Tochter. Da mir von den Fertigbausätzen nichts zusagt hat, habe ich selbst meine Ideen umgesetzt (aktuell noch theoretisch). Orientiert habe ich mich beim Grundaufbau an einem Schaukelgestell des Herstellers Plus (Abbildung( http://images.plus.dk/PLUS/product/1009/Fritlagt%20billede/18518-15.Fritlagt%20billede.600.jpg ) , Anleitung ( http://images.plus.dk/PLUS//product/1009/Montage%20Vejl/18518-15.Montage%20vejl.original.pdf )). Meinen Entwurf seht ihr im angehängten Bild (Gestell_C.jpg). Der Dachstuhl hat rein optische Funktion.

Folgende Materialien sind geplant
- Balken: Kiefer kesseldruckimpregniert (90mm x 90mm)
- Beschläge zum Verbinden der Balken: Cubic des Herstellers Plus ( http://www.derbaumarktshop.de/produkt/garten___freizeit/gartendekoration/dekoration_/cubic_pergola-system_verlaengerungsbeschlag_doppel_17873-1_ca305x20x20cm_fuer_70_mm_pfosten.html )

Geplanter Aufstellort
- Das Gestell soll in einem ca. 3x3m großen Sandkasten stehen (Sandtiefe ca. 30cm).

Fragen
- Wie schätzt ihr die Stabilität meines Entwurfs ein? Meine Spannweite ist kleiner als bei dem verlinkten Schaukelgestell und ich habe zusäztlich die Seiten zum Aussteifen. Die Balken haben den selben Querschnitt.
- Wie würdet ihr die Verankerung im Sandkasten machen? Der Hersteller des Schaukelgestells betoniert die Balken komplett ca. 1m tief ein (Abschluss nach oben mit einer Schotterschicht zum Abtrocknen, siehe Anhang "Ausschnitt-Anleitung.png"). Leider funktioniert das im Sandkasten so nicht. H-Pfostenanker scheinen mir in der Schraubverbindung zum Holzbalken eine deutlich geringere Steifigkeit als die komplett einbetonierten Pfosten zu haben. Stellt sich die Frage, wie der Holzbalken im 30cm hohen Sand vor Feuchtigkeit geschützt werden könnte.
- Die Wand mit Fenster und Ablage auf der linken Seite soll auch zum bemalen mit Kreide genutzt werden können. Gibt es witterungsbeständige schwarze Tafelfarbe?
- Die Balken des Gestells sollen weiß gestrichen werden. Welche Farbe nimmt man hier am besten für kesseldruckimpregnierte Kiefer?

Vielen Dank für Eure Tipps und Anregungen.

Gruß Michael
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Cubic, Plus, Schaukel Cubic, Plus, Schaukel
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15 Antworten
Schaukelgestell - Stabilität, Bodenverankerung, Farbe
Bzgl. der wetterfesten Tafelfarbe bin ich selbst noch fündig geworden: Tafellack Outdoor schwarz matt

 

Geändert von MathiasD (13.04.2016 um 09:31 Uhr) , Grund: Hyperlink entfernt. Siehe AGB!
Eine günstigere Alternative für den oben genannten Tafellack ist das Produkt der Firma Rustin - Black Board, ebenfalls für den Außenbereich. Trotz der hohen Versandkosten bei Amazon lohnt es sich.

 

Geändert von MichaGue (13.04.2016 um 09:22 Uhr)
Woody  
Willst du wirklich Hilfestellung oder geht es dir nur darum, Produktplatzierungen (Links) unterzubringen?

 

guten Morgen...von der Machart, die TRAGENDEN Elemente mit einer Hütten-Konstruktion zu verbinden, halte ich Garnichts... es sei denn, Du machst die beiden Seiten aus Massiv-Holz ( wie eine Mauer z.B. )
Richtig.. und GÜNSTIG, aber auch STABIL... wäre die Balken in der bewährten X-Form aufzubauen... und die Schaukel-Stange im X... oben zu befestigen...
hier sollte " MANN " mit durchgehenden Schrauben M10 z.B. arbeiten.. weil.. ( und deshalb rate ich Dir von der einfachen Eisenwinkel-Konstruktion ab )... durch die Schaukel-Schwingungen sich jede Schraube löst... oder Du arbeitest nur mit Gew.Schrauben.. mind. M8 und sicherst die Muttern gemäß Stand der Technik ! große U-Scheiben nicht vergessen....
zum Oberflächen-Schutz.. mind. 2x .. im Sandbereich auch 3x... mit Dickschicht-Lasur
von Xyladecor z.B. !... Vorher die Erwachsenen " probe " Schaukeln lassen !
Gruss....

 

Zitat von Woody
Willst du wirklich Hilfestellung oder geht es dir nur darum, Produktplatzierungen (Links) unterzubringen?
Ich wünsche mir Hilfestellung. Da ich aber in der Zwischenzeit selbst für die ein oder andere Frage Antworten gefunden hatte habe ich sie hier aufgenommen.

 

Zitat von Hazett
guten Morgen...von der Machart, die TRAGENDEN Elemente mit einer Hütten-Konstruktion zu verbinden, halte ich Garnichts... es sei denn, Du machst die beiden Seiten aus Massiv-Holz ( wie eine Mauer z.B. )
Richtig.. und GÜNSTIG, aber auch STABIL... wäre die Balken in der bewährten X-Form aufzubauen... und die Schaukel-Stange im X... oben zu befestigen...
Die klassische Schaukelvariante ist aus Stabilitätsgründen mit Sicherheit sehr gut - entspricht aber leider nicht der Wunschvorstellung.

Zitat von Hazett
... oder Du arbeitest nur mit Gew.Schrauben.. mind. M8 und sicherst die Muttern gemäß Stand der Technik ! große U-Scheiben nicht vergessen....
Bezieht sich dieses "oder" auf die Eisenwinkelkonstruktion (wobei mein Ansatz keine simplen Eisenwinkel sind)? Anstelle der klassischen Holzschrauben auf M8 Gewindeschrauben zu gehen?

Zitat von Hazett
... zum Oberflächen-Schutz.. mind. 2x .. im Sandbereich auch 3x... mit Dickschicht-Lasur von Xyladecor z.B. !
Spricht etwas gegen das direkte einbetonieren der Holzständer (natürlich mit Schotter am Grund, damit es keine stehende Feuchtigkeit gibt)?

Vielen Dank für die Tipps.

Gruß Michael

 

Es gibt immer Feuchtigkeit und irgendwann faulen sie dir weg.
Was einigermaßen hilft ist die Pfosten in flüssigen Teer/Bitumen stellen.
Unten einen Stein unterlegen und Beton reingießen nach oben schräg hochziehen das kein Wasser oben drauf stehen bleibt.

 

kjs
Zitat von MichaGue
Spricht etwas gegen das direkte einbetonieren der Holzständer (natürlich mit Schotter am Grund, damit es keine stehende Feuchtigkeit gibt)?
Beton nimmt die Feuchtigkeit der Umgebung auf und damit steht das Holz permanent mit naßen Füßen da. Außerdem arbeitet das Holz und da entstehen Spalte zwischen Holz und Beton in die Regenwasser rein läuft.
Deshalb nimmt man für Stützbalken ja normalerweise diese Stahlschuhe damit sie ein paar cm über dem Sockel stehen.
Bis die Kinder aus dem Schaukelalter sind wird es aber wahrscheinlich halten.......

 

Wäre es dann sinnvoll auf H-Pfostenträger zu gehen und den Holzpfosten/H-Träger in dem Bereich der Sandbedeckung mit einem Kunsstoffrohr zu schützen (siehe Anhang). In das untere Ende des Kunststoffrohrs könnte man Löcher bohren, damit Wasser aus dem Inneren ablaufen kann.
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Ehrlich gesagt verstehe ich nicht, welchen Schutz das Rohr bieten soll.
In deiner Skizze steht der Holzpfosten oberhalb des Betons in Sand und ist im H-Träger fixiert.
Im Sand kann Wasser abfließen. Gegen Sand kann ein Rohr mit Löchern nicht schützen.
Ich würde einbettonierte H-Träger nutzen, also wie deine Skizze, nur ohne Rohr

 

Zitat von arathorn76
Ehrlich gesagt verstehe ich nicht, welchen Schutz das Rohr bieten soll.
In deiner Skizze steht der Holzpfosten oberhalb des Betons in Sand und ist im H-Träger fixiert.
Im Sand kann Wasser abfließen. Gegen Sand kann ein Rohr mit Löchern nicht schützen.
Ich würde einbettonierte H-Träger nutzen, also wie deine Skizze, nur ohne Rohr
Das Rohr hätte nur knapp über dem Fundament Löcher, ansonsten wäre es geschlossen. Eine gewisse Speicherfähigkeit bzgl. Wasser hat Sand auch. Sollte diese aber für den Holzpfosten nicht von Nachteil sein ist es umso besser, da einfacher.

 

kjs
Da läuft aber trotzdem Wasser rein und Du hast den Salat.
Der H-Träger muß aus dem Boden heraus schauen und das untere Ende des Balkens sollte so 5cm über dem Boden sein.

 

Zitat von kjs
Da läuft aber trotzdem Wasser rein und Du hast den Salat.
Es würde aber an den Löchern am unteren Rand des Rohrs im Sand versickern, also nur sehr kurzzeitig anstehen.

Zitat von kjs
Der H-Träger muß aus dem Boden heraus schauen und das untere Ende des Balkens sollte so 5cm über dem Boden sein.
Bei den mir bekannten H-Trägern für 90er Balken mit maximal 600mm Höhe und de gewünschten Sandaufschüttung von 300mm müsste demnach das Betonfundament auch im Sand sein, d.h. Höhe Betonfundament im Sand 300mm + 800mm im Erdreich = 1,1m. Beim Erstellen im Sand müsste dann geschalt werden => In Summe vielleicht die beste Lösung.

 

Ach ja, bei der Höhe von 1,1m pro Betonfundament wird man auch an eine Armierung denken müssen, oder?

 

Wäre die im Anhang bebilderte Pfostenverbindung (mit je 3xM12) der Variante mit Beschlägen (siehe 1. Posting) vorzuziehen? Ist das stabiler, besser?
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