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Schaukelgestell, Kesseldruckimpregnierung nötig wenn gestrichen?

21.04.2016, 06:46
Hallo zusammen,

ich möchte ein Schaukelgestell/Klettergerüst für meine Kinder bauen. Die Pfosten werden in H-Pfostenanker mit Betonfundament im Boden stehen, haben somit keinen direkten Erdkontakt. Alle Holzteile sollen gestrichen werden.

Laut den Rückmeldungen der Farbhersteller muss kesseldruckimpregniertes Holz vor dem Streichen mehrere Monate vorverwittern, damit die Salze der Impregnierung entfernt sind. Sobald das Holz bräunlich/grau ist könnte man es streichen.

Gerne würde ich aber bereits alles vor dem Zusammenbau streichen. Ich möchte nicht zweimal anfangen und dann aufwendig abkleben.

Frage: Wenn ich eh alles streiche (z.B. mit Osmo Landhausfarbe), benötige ich dann überhaupt eine Kesseldruckimpregnierung?

Danke.

Gruß Michael
 
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5 Antworten
Prinzipiell spricht nichts dagegen, auf KDI zu verzichten. Die Frage ist, was ist länger haltbar? Was willst du für Holz nehmen?

 

Hallo Ruesay,

danke für die Antwort. Aktuell sind Kiefer oder Fichte im Spiel.

Gruß Michael

 

Das sind Hölzer, die in Ordnung gehen. Wichtig ist, dass du das Holz an den Schnittkanten vor Feuchtigkeit schützt. Dort, wo du die Anker setzt lieber einmal mehr streichen. Und dich darauf einstellen, dass du das Holz vielleicht alle zwei Jahre mit einer Lasur aufarbeitest.

Der ein oder andere hat sicherlich noch einen guten Tipp für dich. Ich melde mich sonst nachher auch noch mal.

 

Vielen Dank für die Rückmeldung.

Zitat von ruesay
Und dich darauf einstellen, dass du das Holz vielleicht alle zwei Jahre mit einer Lasur aufarbeitest.
Die gewünschten Farben sind weiß und rot - da wird es schwer mit einer nachträglichen Lasur. Ich dachte an eine Holzschutzimpregnierung mit anschließender farbiger Deckschicht, z.B. Produkte von OSMO (z.B. Holzschutz WR und anschließend Landhausfarbe). Spricht etwas gegen diese Vorgehensweise?

Bei der Grundierung Holzschutz WR steht der Hinweis, für statisch nicht beanspruchte Hölzer. Stellt sich nun die Frage, ob ein Schaukel-/Klettergerüst bereits zu statisch neanspruchten Hölzern zählt.

 

Zitat von MichaGue
Vielen Dank für die Rückmeldung.



Die gewünschten Farben sind weiß und rot - da wird es schwer mit einer nachträglichen Lasur. Ich dachte an eine Holzschutzimpregnierung mit anschließender farbiger Deckschicht, z.B. Produkte von OSMO (z.B. Holzschutz WR und anschließend Landhausfarbe). Spricht etwas gegen diese Vorgehensweise?

Bei der Grundierung Holzschutz WR steht der Hinweis, für statisch nicht beanspruchte Hölzer. Stellt sich nun die Frage, ob ein Schaukel-/Klettergerüst bereits zu statisch neanspruchten Hölzern zählt.
Nein, grundsätzlich nicht. Auch die Auswahl von Grundierung und Landhausfarbe passt wunderbar zusammen.

Sagen wir mal so, was die statische Beanspruchung anbelangt: solange Du nicht die Twin-Tower nachbaust, ist selbst unter Berücksichtigung des zusätzlichen Kindergewichtes die Beanspruchung mit dem Eigengewicht der Konstruktion nicht in dem Bereich, der gemeint ist. Zudem die Landhausfarbe selber an Bestandteilen elastisch und würde ausgleichend wirken.

Sorry, ich war zu Lasur-fixiert. Deckend-farbig kam mir gar nicht in den Sinn...

... aber das ändert nichts an dem Tipp, auch die Schnittflächen und das Hirnholz vor dem Zusammenbau ausreichend mit einem Schutzanstrich zu versehen.

Dann wünsche ich viel Spaß beim Bauen und streichen!

 

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