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Schalldämmung einer gemeinsamen Hauswand - Doppelhaushälfte der 50er Jahre

05.12.2012, 19:40
Die Doppelhaushälften teilen sich eine gemeinsame Trennwand d=24 cm aus Ziegel. Ich möchte den Wohnkomfort erhöhen durch Verbesserung des Schallschutzes.

Aus bauphysikalischer Sicht ist hier wohl die sogenannte biegeweiche Vorsatzschale eine gute Wahl.
Und nun beginnen die Fragen, wie wird diese Vorsatzschale dimensioniert ?
Was bewikt der Abstand zwischen den Schalen, wie dick und welcher Dämmstoff ist erforderlich und welche Einfluss hat die Masse der Vorsatzschale. Metallständerwerk oder Holzrahmenbau ?


Wer kennt sich aus ?
 
Schalldämmung, Schallisolierung Schalldämmung, Schallisolierung
Bewerten: Bewertung 1 Bewertung
8 Antworten
http://www.pexider.at/ziegelinfo/zie...l/luftmehr.htm

Vielleicht findest du hier mehr Infos.
Mehr kann ich aber auch nicht beitragen.

 

Vielen Dank Tackleberry,
da stehen schon mal viele Hinweise drin.

Wer hat noch weitere Tipps insbesondere auch zur praktischen Ausführung?

 

Hier war noch nicht viel los, deshalb mal einen nützlichen Hinweis von mir....
Was Du für eine hellhörige Hauswand brauchst, ist Masse / Wand, die selbst keine
Schwingungen aufnimmt !
Hier kann ich Dir im Moment nur die Fa.PAVATEX empfehlen ,... einfach googeln ...
und die Schallschutzseite heraussuchen..!
Hier wird eine spez. Holzfaserplatte verwendet, die den Schall recht gut bedämpfen kann !
dabei kommt es auch auf die verwendete Wandstärke an....ebenfalls wichtig, die
Brandschutzausrüstung...schau Dir diese Seiten mal an...und lass Dir für Deinen Bedarf
einen Kostenvoranschlag machen ! bei der Dicke nicht sparen ...!
Nicht irgendwas selber zus. basteln ..mit Steinwolle usw. !
Eine Schallschutzwand muss auch mittels Gummi z.B. von den Gebäudeflächen entkoppelt
werden ! ( auch, oder gerade der Fussboden )
Gruss von Hazett

 

Hallo,

wir haben genau die gleiche Konstellation:
Doppelhaushälfte aus den 50ern, eine gemeinsame Wand mit den Nachbarn.
Bei uns sind blöderweise auch noch die Decken durchgegossen. :-(

Nach viel Recherche haben wir uns für Metallständerwerk mit Mineraldämmwolle (Akkustik TP1 und bei einer anderen Wand Sonorock in 100mm) entschieden. Darüber eine doppelte Beplankung mit Knauf Diamantplatten (die blauen). Die erste Mineralwollschicht (50mm) kommt hinter das Ständerwerk, die 2. Schicht ins Ständerwerk. Davor dann die Diamantplatten, übereinander, ohne Zwischenschicht.

Wie Hazett schreibt, ist Entkoppeln ist superwichtig, sonst war die ganze Arbeit für die Katz. :-)

Es ist dadurch deutlich besser geworden, aber vollständig wird der Schall nicht geschluckt. (Entgegen den Aussagen diverser Baustoffhändler) Ich war die Tage erkältet und hatte ziemlich schlimmen Husten, tja, und meine Nachbarin war schon ganz besorgt, weil ich ja so krank wär. :-)

Bei uns kommt halt noch zusätzlich die Schallbrücke über die Decken dazu. Aber wir haben uns nach dem ersten Versuch im Obergeschoss dazu entschlossen, auch im Erdgeschoss alle "Grenzräume" mit Schallschutzwänden zu versehen. Ich hab fast den Eindruck, dass es da noch mehr gebracht hat. (Liegt wahrscheinlich daran, dass wir weniger Spannung auf die Metallprofile gegeben haben...)

LG Renogiller

 

Hallo Ihr Leidtragenden......wie ich soeben lese, gibt es bei Renogiller noch zu allem
Übel eine durchgehende Decke....hier sollte/kann auch eine Deckenverschalung mit den
Faser-Holzplatten erfolgen....denn es ist leider so, das die tiefen Töne sich auch
durchs Gebälk fortpflanzen....Dämmstoff...Mineralfaser usw. nimmt man für die Schalldämpfung /Brechung in HI - FI Boxen...um Resonanzen zu elemenieren, aber
nicht um diesen Schall zu killen, denn oft wird der Bass auch nach aussen gelenkt z.B. Bassreflex !
Schaut Euch mal die PAVATEX - Seiten an, wirklich sehr empfehlenswert ! und der
Brandschutz sollte nicht übersehen werden !!!!
Gruss von Hazett

 

Hallo zusammen,
habt ihr das auch mal durchgerechnet rechnet sich das überhaubt kosten nutzen.

 

So, wir haben uns entschieden und setzen folgendes um:
Metallständerwerk d= 50mm mit einem Wandabstand von 50 mm. Die am Profile am Boden und an den seitlichen Wänden werden mit Dämmmaterial zur Entkopplung versehen, Ausfachung des Ständerwerkes mit ISO**** Akustikdämmung und Aufbringung einer doppelten Beplankung mit 10mm Gipskartonplatten durchgeführt.
Wir sind bisher mit 3 Räumen fertig, 2 sind noch auszurüsten. Was dann noch die Dämmung unter den geplanten Fußböden bringt bleibt abzuwarten. Der bisherige Eindruck ist positiv.

@ Dieterbueermann
Jede wesentliche Verbesserung rechnet sich für mich nur über den Wohlfühlfaktor. Soweit diese Maßnahmen in Eigenregie durchgeführt werden, und darüber unterhalte ich mich im Forum 1-2-do, bleiben die Kosten im Rahmen. Ihre Frage ist wichtig, denn dass System muss effektiv, leistbar und bezahlbar sein !

 

Hallo,

wir stehen gerade vor dem selben Problem. Das Haus ist von 1936. Habt ihr mittlerweile Erfahrungen gemacht? Und wenn ja, wie sind die?

Was hat die Maßnahme gekostet?

Sonstige Erfahrungen zu dem Thema?

Gruß, Axel

 

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