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Säge / Frästisch, MFT. Könnte noch ein paar Tipps brauchen....

11.06.2016, 17:57
Ich plane einen Sägetisch mit Fräse für meine Werkstatt.
Ich habe 1 TKS und 1 Oberfräse. Jetzt möchte ich das ganze, in einen Tisch unterbringen.
Ich habe mir schon sehr sehr viel Input gezogen zu all den Themen.
Das Teil besteht bis jetzt erst am PC. Bevor ich es baue, würden mich Verbesserungsvorschläge und Ideen jeglicher Art interessieren.
Ich lege mal die Bilder vom PC dazu.
Wer was weiß, bitte melden. Ich bin für jede Idee zu haben.

Eckdaten:
Die Maße sind nicht änderbar, da er genau in eine Nische neben der Werkbank stehen soll.
Das da an der Front Blenden rankommen ist ja klar.
Am meisten macht mir die Höhenverstellung und die Fräsplatte zu schaffen.
Die Idee mit dem Wagenheber ist nicht schlecht. Aber durch die Vibrationen, wird das nicht genau sein.
Ich habe eine Westfalia Fräse da zum einbau. Würde aber auch eine andere kaufen, wenn sie nicht zu teuer ist. Ich hab dieses Jahr schon mehr als genug für Werkzeug ausgegeben... Außerdem brauche ich noch dringend eine Flachdübelfräse.
Die Verstellung von oben ist für mich kein muss. Ich bediene sie auch gerne von vorne.
Alle Ideen sind sehr wichtig für mich. Egal zu was es an dem Tisch geht. Was hin soll, was zu viel ist.

Immer her damit
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Eigenbau Frästisch, MFT, Sägetisch Eigenbau Frästisch, MFT, Sägetisch
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86 Antworten
kjs
schaue Dir mal die Lösung von John Heisz an um die OF einzustellen. Die hatte ich schon mal und werde sie wieder nehmen. Kann man leicht auf metrisch und 1mm pro Umdrehung umbauen indem man die Steigung anpasst.
Bei der TKS würde ich unten drunter einen "Kasten" machen und an dem die Absaugung anschließen. Fast alle werfen dort den Großteil der Sägespäne raus.
Ansonsten sieht das Ding doch schon mal gut aus!

 

Der Oberfräsenlift von John Heisz fällt für eine europäische Standardfräse leider aus, da die Fräse selber nur als Körper bei den Amis vorhanden ist. Ich such seit ein paar Wochen auch schon danach. Was gehen würde, wäre eine Befestigung auf einem Tableau, welches durch eine M10 Gewindestange nach oben gezogen werden kann.

Oder so eine Konstruktion: shop-build

Zum Tisch selber mal ein, zwei Fragen;

Soll er nur als Säge-und Fräseinheit genutzt werden oder möchtest du auf der rechten Seite den Platz auch als Bastelecke nutzen? Löcher im Lochraster?

 

kjs
Das geht auch mit einer Tauchfräse! An das Ding eine Halterung dran die von unten dagegen drückt oder besser gesagt den Korpus der Fräse hält und verschiebt und die Grundplatte der Fräse am Tisch befestigen.
Noch einfacher geht es wenn man oben eine Platte dran macht und darauf die ganze Fräse in voll getauchtem Zustand verschiebt aber da verliert man eben an Frästiefe.
Persönlich mag ich die Verstellung von oben gar nicht auch wenn das die erste Variante war die ich hatte. Da muß man immer das Werkstück weg nehmen und ein Werkzeug greifen wenn man einstellen will. Von der Seite ist mir viel lieber. Da kann man auch mal "optisch einstellen".

 

Dran denken, dass bei 100% der Tauchfräsen die Zuluft für die Fräseinheit oben sitzt. Daher habe ich beim letzten Frästisch die Fräse auch nur an der Fräsplatte fest gemacht. In der Regel sterben die günstigen Fräsen den Hitzetod, weil bei der Wagenheber-Geschichte eine Platte die Lüftung verdeckt.

Lasst uns doch mal zusammen auf Basis der POF1400 so einen Fräslift entwerfen...

 

kjs
Das stimmt rueay! Die Verschiebehalterung muß an den Griffen angreifen sonst ist der Hitzetod vorbestimmt. Wenn man es mit der L-Version macht wird nur an der Grundplatte befestigt. Das L muß natürlich seitlich verstrebt sein damit nichts wackelt.

 

Man kan leider die Rückseite nicht sehen. Sollte es so sein, dass hinten eine komplette Platte dranhängt würde ich auf jeden Fall den Bereich bei der TKS aussparen. Sonst erzeugst du einen verdammt guten Resonanzraum Ebenso bei der Fräse auch. So 15*15cm

Plane unbedingt eine zentralle Stromschaltstelle mit ein. Bei meiner Tischkombi geht mir das ziemlich auf den Sack, dass immer irgendwo ein Kabel rumliegt/hängt/was auch immer...
Des Weiteren einen(!) zentralen Ausgang für die Staubabsaugung. Das Umstöpseln nervt ebenso.

Griffe!!! Du willst das Ding ja auch ordentlich Steuern können!

Nach der Zeichnung zu urteilen, sind da verdammt kleine Räder drunter. Mind. 10cm Durchmesser sollten schon sein. Der Schrank wird schwer werden und der große Durchmesser erleichtert das Fortbewegen.

Höhenverstellung mittels Wagenheber ist völlig unproblematisch. Die Vibrationen machen da garnichts. Aber ich gebe ruesay recht. Die Auflage muss sehr schmal sein, sonst wird die Lüftung verdeckt.

Schau dir mal mein Projekt an, da habe ich viele Kleinigkeiten und Lösungen untergebracht. Kopier aber nicht die Fehler

 

Guten Morgen,
erstmal Danke für die vielen Ratschläge. Wer meine Projekte angesehen hat, hat sicher bemerkt, das es bei mir einfach und gut sein muss. Aber die Idee mit dem Winkelgetriebe werde ich aufgreifen. Hab da auch schon etwas im Hinterkopf.
@derMoeller Ich habe mir ziemlich anreize aus Deinem Projekt geholt. Das hätte mich fast dazu gebracht, mir eine Bosch TKS zu kaufen....
Wegen der Rollen. Da hab ich mich noch nicht so festgelegt. Das ist so der erste Entwurf. Der Wagen wird normalerweise nur 1m rausgefahren und 90° gedreht. Ich habe auch noch keine Rollen im Blick. Für Griffe wird mir der Platz nicht reichen.
Hinter der Säge und der Fräse auflassen. Super Idee, das ist geändert. Danke
@ruesay Der Tisch wird nur als solches benutzt. Da wird nix anderes drauf gemacht. Er dient mir lediglich noch als Verlängerung der Werkbank.
Ich habe zwar keine POF zuhause, werde euch über meine Ideen mit der Höhenverstellung auf dem laufenden halten. Viele Ideen ergeben meistens ein sehr gutes Ergebnis.
@kjs Der Gedanke mit dem Router Lift ist gut aber für mich zu kompliziert. Werde aber trotzdem die eine oder andere Idee daraus mitnehmen. Das mit dem Hitzetot hatte ich noch gar nicht berücksichtigt. Danke!

 

Das mit dem Hitzetot hat mich wieder etwas angestoßen. Ich habe ja noch meine Westfalia Oberfräse. Die wollte ich eigentlich hernehmen weil sie einen normalen Schalter hat, der an bleibt. Nun war mir Fortuna hold und hat mir noch ein Zuckerchen gegeben. Schaut mal die Fotos an. Die kann man zerlegen und als Fräsmotor verwende. Auch die Spindelarretierung ist leicht umzubauen.
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Zitat von Schorre
@derMoeller Ich habe mir ziemlich anreize aus Deinem Projekt geholt. Das hätte mich fast dazu gebracht, mir eine Bosch TKS zu kaufen....


Wegen der Rollen nochmal. Was hast du denn für einen Untergrund? Bei mir in der Werkstatt ist gepflastert. Ich hatte damals bei meinem Werkstattwagen zuerst kleine Rollen drunter gehabt. Das habe ich sehr schnell geändert, da die praktisch in jeder Rille hängenblieben und der Wagen nur sehr schwer zu bewegen war.

 

Geändert von derMoeller (12.06.2016 um 09:07 Uhr)
Die Spindelarretierung ist ein überbewertetes Feature an einer Oberfräse. An meiner Günstig-Fräse ist sie kaputt gegangen. Ich hatte hier im Forum gefragt, ob sie eine Sicherheitsfunktion darstellt. Nein, hat sie nicht. Also, die Verblendung abgenommen und mit zwei vernünftigen Maulschlüsseln den Fräser gewechselt. Geht viel, viel besser. Bei einem Frästisch müßte man nur dafür sorgen, dass der Fräskopf hoch genug aus der oberen Platte rausschaut. Um gut und entspannt da ranzukommen, kann man für die Fräsplatte verschiedene Einsätze zum rausnehmen basteln.

Für den Übergang sollte die Westfalia ausreichend sein.

Apropos: ist die Fräsplatte eine gekaufte? Z. B. von Incra?

 

Zitat von derMoeller


Wegen der Rollen nochmal. Was hast du denn für einen Untergrund? Bei mir in der Werkstatt ist gepflastert. Ich hatte damals bei meinem Werkstattwagen zuerst kleine Rollen drunter gehabt. Das habe ich sehr schnell geändert, da die praktisch in jeder Rille hängenblieben und der Wagen nur sehr schwer zu bewegen war.
Mein Boden ist glatt wie ein Babypopo.
Ist der gleiche wie in der Garage.

 

Zitat von ruesay
Die Spindelarretierung ist ein überbewertetes Feature an einer Oberfräse. An meiner Günstig-Fräse ist sie kaputt gegangen. Ich hatte hier im Forum gefragt, ob sie eine Sicherheitsfunktion darstellt. Nein, hat sie nicht. Also, die Verblendung abgenommen und mit zwei vernünftigen Maulschlüsseln den Fräser gewechselt. Geht viel, viel besser. Bei einem Frästisch müßte man nur dafür sorgen, dass der Fräskopf hoch genug aus der oberen Platte rausschaut. Um gut und entspannt da ranzukommen, kann man für die Fräsplatte verschiedene Einsätze zum rausnehmen basteln.

Für den Übergang sollte die Westfalia ausreichend sein.

Apropos: ist die Fräsplatte eine gekaufte? Z. B. von Incra?
Ich fräse keine sehr großen Sachen bis jetzt. mein größter Fräser ist 17mm. bis jetzt haben mir die 850 Watt mehr als gereicht. Wie gesagt, bis jetzt...
Fräsplatte lass ich mir evtl. bei Fabtools.de schneiden. Kostet etwa 50 € mit 6 einlegeplatten. Aber ich schau mir die INCRA mal an.

 

Wenn das um die 50 Euro bei deiner Quelle kosten soll, dann brauchst du dir das eigentlich nicht wirklich anzuschauen:

Frästischeinsätze

Das sind schon die Ferraris. Und wenn wir mal ehrlich sind, für Heimhandwerker mit Ambitionen perfekt geeignet. Für Budgetsprengung bestens geeignet. Für den ersten Frästisch allerdings etwas überdimensional, bzw. auch zu teuer. Deine Quelle habe ich im Übrigen abgespeichert. Wenn die vernünftiges Material haben, warum nicht wirklich da bestellen. Vielen Dank, wieder was dazu gelernt.

 

Zitat von ruesay
Wenn das um die 50 Euro bei deiner Quelle kosten soll, dann brauchst du dir das eigentlich nicht wirklich anzuschauen:

Frästischeinsätze

Das sind schon die Ferraris. Und wenn wir mal ehrlich sind, für Heimhandwerker mit Ambitionen perfekt geeignet. Für Budgetsprengung bestens geeignet. Für den ersten Frästisch allerdings etwas überdimensional, bzw. auch zu teuer. Deine Quelle habe ich im Übrigen abgespeichert. Wenn die vernünftiges Material haben, warum nicht wirklich da bestellen. Vielen Dank, wieder was dazu gelernt.
Ich lasse da eigentlich alles schneiden was ich so brauche. Man sollte es aber vorher mit CAD gezeichnet haben. Das Tool von denen ist ne Katastrophe...
Da hab ich auch die Winkel von meiner Frässchablone machen lassen. Kamen billiger als die Dinger bei Toom und passen genau wie sie sollen.

 

kjs
Mit der Fräse hast Du ja Glück gehabt! Meine blaue Bosch-US ist auch so ein Modell da drüben Tauchfräsen wie hier üblich praktisch nicht existieren. Da kann man immer den Motor rausnehmen.

Die Verstellung von John Heisz sieht komplizierter aus als sie in Wirklichkeit ist. Der einzige Teil bei dem man "umbauen" muß ist die Rampe weil man ja keine Ami-Gewindestangen mit Inch Einstellung will. Da muß man einfach die Rampe der Steigung der Gewindestange anpassen. Bei M8 z.B. muß die Rampe 1,25:1 Steigung haben dann hat man 1mm auf eine Umdrehung (und das Teil läuft auch noch leichter).

 

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