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Rundholz mit Tischkreissäge halbieren

16.05.2016, 21:06
Hallo liebe Experten,

ich brauchte statt eines 16-er Rundstabes Buche (den ich noch zu Hause hatte) 1/2 Rundstäbe. Es ist vielleicht etwas ungewöhnlich, aber ich hab das früher schon mal schön fest eingespannt mit der Stichsäge gemacht. Nun wollte ich es mal mit der neuen Akku-Kreissäge an der PWB 600 Werkbank machen. Rundstab eingeklemmt, Säge ausgerichtet, wunderbar gesägt - nur 1/4 vor Schluss bleibt die Säge plötzlich stehen. Habe es dann nochmal mit einem "eingeklemmten" Kantholz versucht mit gleichem Ergebnis.

Frage 1: Warum bleibt die Säge bei "eingeklemmten" Werkstücken am Ende stehen? Wirkt die Einspannkraft dann nur auf den letzten Rest des Werkstücks?

Frage 2: Muss man deshalb die Werkstücke immer so sichern, dass die Schnittkante "frei" liegt, also nicht eingeklemmt ist?

Frage 3: Habt ihr eine Idee, wie man ein Rundholz sonst mit Bordmitteln halbieren könnte?

Vielen Dank

Andy
 
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7 Antworten
Da hast Du etwas wirklich gefährliches vor.
Das Problem ist, dass die Klemmung so gegen das Blatt deückt, dass Du es zum Stehen bringst. Nen Tipp kann ich Dir nicht geben außer dem, was Du eh schon geschrieben hast.
Pass nur auf Deine Finger auf!

 

Woody  
Ungewöhnliches Vorhaben was du da hast.

Ich würde aus Kanthölzern/Brettern einen Kasten bauen, in der dein Rundstab hineinpasst und diesen als Hilfsmittel für die Halbierung verwenden. Besser wäre es natürlich, du kaufst dir im Baumarkt gleich Halbrundstäbe.

 

kjs
so etwas wäre mir sowohl mit HKS als auch TKS etwas zu gefährlich wobei es auf der TKS mit entsprechenden Pusch-Blocks und Andruckvorrichtungen vielleicht gerade noch machbar wäre.

 

Hallo Woody,

Zitat von Woody
Ich würde aus Kanthölzern/Brettern einen Kasten bauen, in der dein Rundstab hineinpasst und diesen als Hilfsmittel für die Halbierung verwenden.
So hab ich das mit der Stichsäge gemacht. War mir aber mit der Kreissäge zu gefährlich, weil nicht fest genug.

Zitat von Woody
Besser wäre es natürlich, du kaufst dir im Baumarkt gleich Halbrundstäbe.
Stimmt, brauchte das aber abends noch und hatte mich dann sehr über das Stehenbleiben der Säge gewundert. Deshalb auch die grundsätzliche "Säge-Technikfrage"...

 

Hi,
schließe mich den anderen an, der Aufwand im Vergleich zu den Fingern lohnt nicht.
Alternativ könntest Du solche Halbrund- oder Rundstäbe am Frästisch machen. Die Vorrichtung ist einfach und Du brauchst keine Rundstäbe mehr kaufen. Vorteil ist auch, dass die Führung ohne Fingerfresser funzelt

 

Hallo,
es ist normal, dass eine Kreissäge blockiert, wenn sie sich durch eingeklemmtes Holz arbeiten muss. Die Stichsäge hat im Vergleich dazu viel größere Kraft, da sie nicht auf die Schwungkraft des Blattes angewiesen ist. Optimal ist auch das nicht.
Am sichersten sägt man Rundstäbe mit einem Schneidbrett mit Dreieckhölzern, in denen der runde Stab liegt und von oben arretiert wird. Für nur einen Halbstab zu sägen ist der Aufwand aber recht hoch.
VG, Peter

 

Hallo Peter,
Zitat von Peter_Clemens
es ist normal, dass eine Kreissäge blockiert, wenn sie sich durch eingeklemmtes Holz arbeiten muss. Die Stichsäge hat im Vergleich dazu viel größere Kraft, da sie nicht auf die Schwungkraft des Blattes angewiesen ist.
Ahh, das klingt logisch!

Zitat von Peter_Clemens
Schneidbrett mit Dreieckhölzern, in denen der runde Stab liegt und von oben arretiert wird.
Ähm, also da kann ich mir jetzt nicht so richtig etwas drunter vorstellen. Könntest du das bitte nochmal etwas genauer beschreiben? Danke!

 

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