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Riss in Gartenmauer, Stein schon kaputt - wie reparieren

19.10.2014, 13:45
Hallo,
unsere Gartenmauer hat einen Riss, so dass ein Stein schon zur Hälfte so kaputt ist, dass er rausfällt.
Die Mauer ist fast 2,5 Jahre alt und das Fundament ist an dieser Stelle leider abgesackt (so wie ich das beurteilen kann). Die Mauer ist aus Füllsteinen gebaut (die Steine heißen doch Füllsteine, wenn diese mit Zement oder dergleichen von innen aufgefüllt werden?).
Wenn es richtig und langfristig repariert werden soll, dann müsste der Stein wohl ausgetauscht werden. Dafür müsste die Mauer aber von beiden Seiten zugänglich sein.
Da dies nicht der Fall ist, so ich nach einer Lösung für eine Reparatur, die nicht sooo aufwendig ist.
Und wann soll die Reparatur am besten gemacht werden? Jetzt noch vor dem Winter oder diesen erst einmal abwarten und nächstes Jahr die Reparatur angehen?
Ich kann auch nicht sagen, ob das Fundament weiter absacken wird.
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7 Antworten
schaut nicht gut aus, würde vorschlagen, Du besorgst Dir ne solide Brechstange ( event. 2 )
legst vorne einen Balken quer... und versuchst da den Ausbruch zu Heben ( so festhalten )dann die Ecke darunter frei buddeln ( wenn es geht ?) und hier etwas nachlassen...
feinen Mörtel in die Ritzen, wieder den Mauer- Block anheben.. und unten einen Trockenmörtel eine Stampfen ! die Brechstangen mit Gewichten belasten, bis der Mörtel abgebunden hat ( mehr als 24 Std.)...kann sein, das Trockenmörtel auch Magerbeton ist ?
Muss Dich aber sputen, die Nachtfröste sind im Kommen !
Gruss.....

 

Geändert von Hazett (19.10.2014 um 15:13 Uhr)
ja das schaut wirklich nicht gut aus. Aber die Sache mit der Brechstange schnell vergessen.
Das wird nix. Zu schwer. Oder du holst dir Superman oder Hulk.
Ich würde die Ecke vollkommen wegnehmen soweit wie der Riss geht. Wie es ausschaut ist es eine Steinbreite. Da das Füllsteine sind kommst du warscheinlich ums stemmen nicht herum. Ich denke das die Erde auf der Rückseite nicht nachrutscht. Auch das Fundament an der Stelle soweit es notwendig ist freilegen oder entfernen. Dann auch das Hinterfüllmaterial bestimmt noch 10 - 20 cm entfernen und schön gerade abstechen. Dann von vorne eine Schalung über die ganze Höhe anbringen. Dabei nicht am Schalmaterial sparen. Der dann eingefüllte plastische Beton bringt ein schönes Gewicht auf dei Waage. Bei der Höhe wäre auch eine Armierung sinnvoll. Und daran denken auch plastischer Beton muß richtig verdichtet werden. Ich benutze dazu immer einen elektrischen Stemmhammer mit einem dazu hergerichteten stumpfen Meißel. Aber auch eine Schlagbohrmaschine geht.
Dazu in das Bohrfutter ein große Schloßschraube einspannen. Damit von außen an die Schalung und schlagen lassen. Das ist enorm wichtig. Du wirst dich wundern wie der Beton dann noch zusammenrutscht. So wird die Festigkeit des Betons sehr erhöht. Ich würde es dieses Jahr nicht mehr machen. Weniger wegen der kommenden Frostgefahr.
Sonder wegen der Sache an sich. Man sollte doch sehr genaue Überlegungen anstellen was und wie man es macht. Wenn du mit dieser Art von Betonarbeiten keine Erfahrungen hast, vielleicht doch einen Fachmann hinzuziehen.

 

Ich sehe das "Problem" leider auch darin, dass die Arbeiten umsonst wären, wenn das Fundament über den Winter noch ein Stück abrutschen würde.
Wie ich aus den Beiträgen entnehme, wird nur die Komplettlösung empfohlen (Austausch der Steine bzw. entfernen dieser), die auch die aufwendigste ist.
Flicken würde hier wohl nichts bringen, vermute ich mal.

 

Woody  
Ich würde auch dazu tendieren, das Fundament zu stabilisieren und dann per Schalung neu hochzubetonieren.

 

da wo das Übel begonnen hat... nämlich das Abrutschen der Mauerecke, da sollte
( nur meine Meinung ) auch die Nachbesserung erfolgen ! mit einem Balken ( kein Stück Kantholz, wo im Gras versinkt ) kannst Du da mit der Brechstange locker heben und senken... bei einer Hebelübersetzung von nur 1 : 10 bei 60 kg Druck hast am kurzen Hebelende über eine halbe Tonne zum Heben !
Betonieren ,... Verschalen geht auch, aber dann ist die Optik futsch !
Gruss.....

 

Geändert von Hazett (20.10.2014 um 10:47 Uhr)
Danke für die Tipps.
Ich habe bis zum Frühling ja noch etwas Zeit, um mir die beiden Ratschläge zu verinnerlichen.

 

Also ich möchte mal Hazett dabei zuschauen wie er die gemauerte Ecke mit einer Brechstange hochhebt. Trotz der gut ausgerechneten Hebelübersetzung. Außerdem sind dann immer noch die kaputten Steine. Dort dringt Wasser ein und innerhalb einer Frostperiode ist alles wieder hin. Sicher beim Verschalen ist die Optik erstmal hin. Aber - jetzt kommt mein Hinweis zu den genauen Überlegungen. Man kann die Optik wieder herstellen indem man auf die Schalung dünne Leisten anbringt die genau dem Muster des Fugenverlaufs der Steine folgen. Sicher erfordert das eine doch detailgetreue Übertragung der Fugen aber der Optik ist somit Genüge getan.

 

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