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Reifen und Räder

25.05.2013, 12:22
Habe mich endlich dazu entschlossen meine Reifen zu wechseln.Nun hatte ich bei einem Reifen das Problem das er festsass als ob er fest geschweisst worden wäre.Habe die Auflagefläche sauber gemacht und beim Wechsel die selbige bei den Sommer-Reifen mit Melkfett eingerieben.
Nun meine Frage woran kann es liegen das der Reifen so festhing und wie kann ich das Problem in Zukunft vermeiden?

Lg Andi
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20 Antworten
Melkfett hilft da nicht leider. Ich habe das Problem auch hinten auf der Trommel sitzt ein Rad auch immer fest.
Guter Rostlöser kann da helfen einwirken lassen.
Daher lasse ich bei unserem Toyota die Werstatt ran kostet 10€ der Räderwechsel für alle 4.
Bei unseren Suzuki SJ Samurai alles kein Problem da fallen die Räder von selber ab wenn die Muttern runter sind.

 

Vorausgesetzt die Schraubengrößen (ich habe für Sommer- und Winterräder unterschiedliche Größen) und die Anzugsmomente stimmen, sollte die Felge nicht auf der Aufnahme festbacken (Originalfelge?).
Beim Reifenwechsel gehört bei mir WD40 zur Standardausrüstung und wird ausgiebig verwendet.

 

Zitat von drehmeissel
Habe mich endlich dazu entschlossen meine Reifen zu wechseln.Nun hatte ich bei einem Reifen das Problem das er festsass als ob er fest geschweisst worden wäre.Habe die Auflagefläche sauber gemacht und beim Wechsel die selbige bei den Sommer-Reifen mit Melkfett eingerieben.
Nun meine Frage woran kann es liegen das der Reifen so festhing und wie kann ich das Problem in Zukunft vermeiden?

Lg Andi
Die Idee (Melkfett) ist ja der "Brüller" - kennst Du den Siedepunkt?
Weißt Du eigentlich welche Temperaturen an diesen Auflageflächen entstehen können?
Auflageflächen ( Auto/Felge ) reinigen und mittels z. B. Aluminiumpaste Pro 552 TA leicht belegen.
Dann fallen die Felgen fast von selbst ab.
Den Konus der Radbolzen und das Gewinde kann man auch damit behandeln.
Gruß

 

Also wenn ich die Reifen wechsel, dann wird erstmal der Rost mit ner Drahtbürste von der Radnabe entfernt und dann mit Vaseline eingeschmiert. Das mache ich schon ewig. Ist auch vom Temperaturbereich völig egal. Hauptsache die Pellen gehen leicht runter. Werde auch nichts an dieser Lösung ändern.

 

Ich nehme immer Kupfer- oder Keramikpaste und trage es an den Kontaktstellen der Felgen auf, seitdem fast keine Probleme mehr. Davor musste ich auch schon Felgen mit Holzzwischenlage und Fäustel runter prügeln

 

Also ich hatte da noch nie Probleme mit dem wechseln der Reifen von Sommer auf Winter. Was macht ihr da bloß alle ???? Wechselt ihr die Räder nur alle 10 Jahre ???????

Reifen wechseln dauert bei mir 20 min. - Wagenheber, Schlagschrauber & Drehmomentschlüssel und los gehts.

 

Warum wechselt ihr nicht einfach die Räder, Reifenwechseln ist doch eine grausame Arbeit ohne Maschine und wie wollt ihr Auswuchten???
Am Trecker wechsel ich mal einen Reifen, aber nicht gerne.

Gruß vom Daniel

 

In der Regel ist es nur der Rost zw. Radnabe und der Mittenzentrierung, der so viel ärger macht. Schon in einem Winter ohne Radkappen kann eine Bombenfeste Verbindung entstehen lassen. Auch die Verbindung Eisen, Salzwasser und Alu ist da berüchtigt. Der Rost zw. Felgenauflagefläche und Bremsscheibe ist nicht so schlimm. Ich habe da in meiner Lehre nette Sachen erlebt…

Die einfachste Lösung ist, die Radnabe (bei Stahlfelgen die Mittenzentrierung auch) mit einer Stahlbürste sauber machen und leicht einfetten. Auch etwas Fett an der Mittenzentrierung schadet nicht. Am besten eignet sich Kugellagerfett oder „Bremsenfett“. Bitte nicht wie verrückt Schmieren, eine hauchdünne Schicht reicht, es soll nur ein Korrosionsschutz sein.

MfG
Marco

 

Ekaat  
Ich hatte ein einziges Mal Probleme beim Radwechsel: Etwa 1972 mit meinem Renault R4, bei dem der Clown vom Reifendienst die Radkappe (war zentrisch mit einer 6kt-Schraube befestigt) mit einem Schlagschrauber angezogen hatte.
Ich habe nie mit Pasten, Sprays oder Hautcreme an meinen Rädern herumhantiert und sie immer gut herunterbekommen. Auch die Schrauben hatten keinen nennenswerten Widerstand gegen mich.

 

Bei Stahlfelgen:
Narbe reinigen (mit Drahtbürste) und wie schon erwähnt Kupferpaste auftragen. Dann gibt's keine Probleme mehr.

Andere Lösung:
Alufelgen kaufen

 

Funny08  
Also bei unserem alten Auto bin ich da auch mal fast verzweifelt, die Lösung bei feststizender Felge, Schauben ne halbe bis eine Umdrehung aufdrehen, kurz um die Kurve fahren - und meist machte es klack und die Felge war frei. Wenn nicht- ein zwei Runden mehr brauchte ich noch nie

 

Ekaat  
Zitat von Funny08
Also bei unserem alten Auto bin ich da auch mal fast verzweifelt, die Lösung bei feststizender Felge, Schauben ne halbe bis eine Umdrehung aufdrehen, kurz um die Kurve fahren - und meist machte es klack und die Felge war frei. Wenn nicht- ein zwei Runden mehr brauchte ich noch nie
Mutig - mutig!!!

 

Zitat von Funny08
Also bei unserem alten Auto bin ich da auch mal fast verzweifelt, die Lösung bei feststizender Felge, Schauben ne halbe bis eine Umdrehung aufdrehen, kurz um die Kurve fahren - und meist machte es klack und die Felge war frei. Wenn nicht- ein zwei Runden mehr brauchte ich noch nie
Hallo,
das ist eine tolle Idee vielen Dank und einen Gruß aus LE.

 

Nicht mutig, eher grob fahrlässig.

Wenn Dir die Felge runterrutscht zerlegt es Dir das Radlager, evtl wird auch noch die Bremse beschädigt, auch bei ganz langsamer Fahrt. Vom Schaden an der Felge mal ganz abgesehen.

Von allen Varianten hier mit Abstand die ungeeigneteste.

Wenn die Schrauben und Felgen nicht festgammeln sollen, am besten etwas Graphitpulver auf die Schraube und Nabe. Ist temperaturbeständig, schweinert nicht rum und funktioniert perfekt.

Aber bitte unter keinen Umständen wissentlich mit losen Rädern fahren!

 

Zitat von Ekaat
Mutig - mutig!!!
Eine halbe Umdrehung ist da wirklich kein Problem.
Ich hatte da mal wirklich ein Problem. LKW 7,5 to war in der Werkstatt.
Kurz drauf gabs Geräusche, ich konnts aber nicht lokalisieren.
Mein damaliger Chef auch nicht.

Letztendlich stellte sich raus das sich die Radmuttern gelöst hatten.
LKW hat keine Schrauben sondern Bolzen in der Nabe.
Ein paar km hatten die Bolzen zwar deutlich beschädigt, aber Gefahr war da noch lange nicht.

 

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