Werde Mitglied in der großen deutschen Heimwerker-Community!
Jetzt anmelden!
 

Rasenfläche erhöhen

13.09.2013, 09:11
Nachdem ich unsere Kellerwand saniert habe (Projekt) sieht unser Rasen dementsprechend katastrophal aus. Im Zuge der Neuaussaat plane ich die Fläche um rund 10 bis 20 Zentimeter mit Mutterboden aufzufüllen um über die Jahre hinweg abgesackte Erde auszugleichen.

Wie verfahre ich mit dem bestehenden Rasen? Ein Umgraben mit der Motorhacke erscheint mir aufgrund der schwierigen Bodenverhältnisse unmöglich. 10 cm unterhalb der Oberfläche erwarten mich bereits Bruchsteine.

Die nächste Option wären Round Up und Co, ist das problemlos machbar ohne den Boden und die Neuaussaat nachhaltig zu schädigen?

Was sind weitere Möglichkeiten? Da mein Rasen vom Unkraut gebeutelt ist, sollte in diesem Zuge dem im Boden liegenden Unkraut jegliche Lebensgrundlage entzogen werden!
 
Aussaat, neu, Rasen Aussaat, neu, Rasen
Bewerten: Bewertung 0 Bewertungen
8 Antworten

Die besten Antworten

Jedes Herbizid beseitigt nur das Symptom, aber nicht das Problem!
So ist Löwenzahn,wenn er massenhaft vorkommt eine Zeigerpflanze für einen massiv mit Stickstoff überdüngten Boden. Bring deinen Boden in Ordnung (z.B. Mutterboden auffahren, tiefgründig lockern, geeignete Gründung ausbringen wie Luzerne, Phacelia, Ölrettich, Gelbsenf, Ackerbohne, Tagetes, die dann später einarbeiten und innerhalb einer Vegetationsperiode verbesserst du deinen Boden nachhaltig. Die "Ackerbeikräuter" kommen eh alle von alleine wieder; aber wenn du es diesen so ungemütlich wie möglich machst und die erwünschten Pflanzen förderst, sind sie leicht und nachhaltig in Schach zu halten.

Mit Herbiziden zerstörst du nicht nur nachdem Gießkannenprinzip alle Pflanzen sondern auch die ganze Bodenbiologie und letztlich auch Bodenstruktur. Ein kurzfristiger scheinbarer Erfolg macht es letztlich nur schlimmer.

Auch Glyphosat "schont" den Rasen, da es systemisch nur auf zweikeimblättrige Unkräuter wirkt.
Ich frücgte fast, das Du durch den Einsatz von Chemier die Grundlage für eine Botanik zerstörst.
Ich würde so vorgehen, das ich vom alten Boden die obere Fläche abtragen und sieben würde 5-10cm. So hast Du das Unkraut draussen und schaffts eine Grundlage für den neuen Rasen.

 

Naja, während der Schachtarbeiten habe ich Löwenzahn gesehen der über einen Meter tief im Boden wurzelt. Hier wage ich zu bezweifeln das ich das Unkraut mit deiner Methode loswerden kann.

Darüber hinaus ist das abtragen der oberen Schicht aufgrund der Menge an Steinen eine Lebensaufgabe

 

Zitat von Heimwerker_der_Herzen
Die nächste Option wären Round Up und Co, ist das problemlos machbar ohne den Boden und die Neuaussaat nachhaltig zu schädigen?

Was sind weitere Möglichkeiten? Da mein Rasen vom Unkraut gebeutelt ist, sollte in diesem Zuge dem im Boden liegenden Unkraut jegliche Lebensgrundlage entzogen werden!
Für diesen Fall bleibt, außer dem Abtragen der Krume, keine dauerhaft wirksame Methode...

Das Problem mit z.B. Roundup ist, dass es zwar Gutachten gibt, welche die Unbedenklichkeit des Mittels bestätigen, diese jedoch von Monsanto selbst in Auftrag gegeben wurden.
Das Mittel wirkt angeblich auch nur auf bzw. über das Blatt - sprich wird wohl nur über diesen Weg in die Pflanze aufgenommen...

Lt. Anweisung kann nach zwei Wochen bereits mit der Neusaat begonnen werden.

Habe das Mittel selbst schon mal angewendet und keinerlei (sichtbaren) Nachteile erkennen können. Jedoch würde ich es nicht auf Flächen anwenden, welche zur Nahrungsproduktion verwendet werden.

Soviel erstmal von meinem Wissen.

mfg Dieter

 

Zitat von Kneippianer
Lt. Anweisung kann nach zwei Wochen bereits mit der Neusaat begonnen werden.

Habe das Mittel selbst schon mal angewendet und keinerlei (sichtbaren) Nachteile erkennen können. Jedoch würde ich es nicht auf Flächen anwenden, welche zur Nahrungsproduktion verwendet werden.
Das hört sich jetzt ersteinmal nicht schlecht an, bis ich anfange meinen Rasen zu essen vergehen hoffentlich noch viele Jahre in denen das Zeug wohl wirklich weg sein sollte ;-)

 

Bine  
Hallo Heimwerker

ich habe ein Unkrautfrei von Ceraflor , nennt sich Weedex und das bekämpft wurzeltief mehr als 40 Unkrautarten aber schont den Rasen , und ist nicht so teuer wie andere Mittelchen .
Das würde ich auf den Rasen geben und hinterher wenn die Unkräuter verschwunden sind Muttererde draufkippen .

Obwohl du mit Mutterboden dir eh wieder Unkräuter in den Garten holst

 

Jedes Herbizid beseitigt nur das Symptom, aber nicht das Problem!
So ist Löwenzahn,wenn er massenhaft vorkommt eine Zeigerpflanze für einen massiv mit Stickstoff überdüngten Boden. Bring deinen Boden in Ordnung (z.B. Mutterboden auffahren, tiefgründig lockern, geeignete Gründung ausbringen wie Luzerne, Phacelia, Ölrettich, Gelbsenf, Ackerbohne, Tagetes, die dann später einarbeiten und innerhalb einer Vegetationsperiode verbesserst du deinen Boden nachhaltig. Die "Ackerbeikräuter" kommen eh alle von alleine wieder; aber wenn du es diesen so ungemütlich wie möglich machst und die erwünschten Pflanzen förderst, sind sie leicht und nachhaltig in Schach zu halten.

Mit Herbiziden zerstörst du nicht nur nachdem Gießkannenprinzip alle Pflanzen sondern auch die ganze Bodenbiologie und letztlich auch Bodenstruktur. Ein kurzfristiger scheinbarer Erfolg macht es letztlich nur schlimmer.

Auch Glyphosat "schont" den Rasen, da es systemisch nur auf zweikeimblättrige Unkräuter wirkt.

 

Zitat von JanMeissner
Jedes Herbizid beseitigt nur das Symptom, aber nicht das Problem!
So ist Löwenzahn,wenn er massenhaft vorkommt eine Zeigerpflanze für einen massiv mit Stickstoff überdüngten Boden. Bring deinen Boden in Ordnung (z.B. Mutterboden auffahren, tiefgründig lockern, geeignete Gründung ausbringen wie Luzerne, Phacelia, Ölrettich, Gelbsenf, Ackerbohne, Tagetes, die dann später einarbeiten und innerhalb einer Vegetationsperiode verbesserst du deinen Boden nachhaltig. Die "Ackerbeikräuter" kommen eh alle von alleine wieder; aber wenn du es diesen so ungemütlich wie möglich machst und die erwünschten Pflanzen förderst, sind sie leicht und nachhaltig in Schach zu halten.

Mit Herbiziden zerstörst du nicht nur nachdem Gießkannenprinzip alle Pflanzen sondern auch die ganze Bodenbiologie und letztlich auch Bodenstruktur. Ein kurzfristiger scheinbarer Erfolg macht es letztlich nur schlimmer.

Auch Glyphosat "schont" den Rasen, da es systemisch nur auf zweikeimblättrige Unkräuter wirkt.
Hallo,
ich kann mich dieser Meinung komplett anschließen, bevor man zur chemischen Keule greift sollte man biologische Mittel ausprobieren. Wie schon erwähnt, lassen die vorhandene (Un-)Kräuter Rückschlüsse auf den Zustand des Bodens zu, der mit geeigneten Maßnahmen wieder ins Gleichgewicht gebracht werden kann. Auch kann ein Garten- und Landschaftsbauer eine Meinung abgeben, wenn alles nicht hilft kann auf das komplette Abtragen des alten Rasens eine Lösung sein. Wer Zeit hat, der bringt dann neuen Samen in den Boden und wartet, wer keine Zeit hat, der greift zum Rollrasen ...

Geht schneller, ist aber nicht billig und dann fehlt wider Geld in Heimwerkerkasse für die vielen schönen neuen Boschwerkzeuge für Heim & Garten ...

 

Da die Fläche eh erhöt wird - mit Round Up tränken, Mutterboden und Rollrasen drauf und gut !

 

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Ansicht